Warum die Lieferprobleme der Xbox Series X bis 2022 anhalten - Phil Spencer erklärt's

Bis ins Jahr 2022 hinein soll es schwer bleiben an eine Xbox Series X heranzukommen. Phil Spencer erklärt warum.

Langsam sind wir es leid, immer nur schlechte Nachrichten über den Verbleib der neuen Konsolen zu hören. Und doch meldet sich Xbox-Chef Phil Spencer zu diesem Thema noch einmal zu Wort und ruft uns ins Gedächtnis, dass es in absehbarer Zeit erstmal nicht besser wird.

Nicht nur die Chip-Knappheit ist schuld

Laut Spencer werden die Lieferprobleme noch bis ins Jahr 2022 andauern - und somit auch über das diesjährige Weihnachtsgeschäft hinweg. Gegenüber The Wrap sagte der Xbox-Chef, dass nicht nur die Chip-Knappheit allein für die Konsolen-Dürre sorge. Auch andere Gründe hindern den Hersteller daran, die Regale mit beliebig vielen Modell von Series X und S aufzufüllen.

"Ich denke, es ist wahrscheinlich zu isoliert, nur von einem Chip-Problem zu sprechen", sagte er. "Wenn ich darüber nachdenke, was es bedeutet, die Teile zu beschaffen, die für den Bau einer Konsole heutzutage notwendig sind, und sie dann auf die Märkte zu bringen, wo die Nachfrage besteht, dann gibt es mehrere Knackpunkte in diesem Prozess."

"Ich denke, das wird uns leider noch monatelang begleiten, auf jeden Fall bis zum Ende dieses Kalenderjahres und bis ins nächste Kalenderjahr hinein", lautet Spencers Prognose. Die Enttäuschung der Fans sei für ihn das Schlimmste daran.

Hohe Nachfrage bei erschwerten Bedingungen

"Die Leute wollen diese neue Generation von Konsolen wirklich - es sind gute Konsolen, sowohl von uns als auch von den anderen Plattformbetreibern - und sie wollen die neuen Funktionen. Wir arbeiten hart daran, sie auf den Markt zu bringen, aber es wird eine Herausforderung sein, an der wir noch eine ganze Weile arbeiten werden."

Seit über 18 Monaten dauern die Lieferengpässe inzwischen an und es ist auch heute noch ein Kampf, an eine Next-Gen-Konsole zu kommen. Die Lieferketten sind aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht mehr intakt, die Nachfrage ist durch die großflächige soziale Isolation umso mehr gestiegen.

Grafikkarten für Konsolen und PC sind nur schwer oder sehr teuer beschaffbar und selbst große Nachschübe sind innerhalb weniger Minuten ausverkauft - das kannte ich vorher nur von Konzertkarten für Rammstein. An dieser Situation soll sich noch mindestens ein Jahr lang nichts ändern. Mit etwas Pech kommen einige Spieler vielleicht erst 2023 zu ihrer neuen Konsole.

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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