Star Wars: The Force Unleashed II - Test
Erschütterung der Macht
Ich glaube, ich habe in irgendeinem anderen Artikel schon mal geschrieben, dass ich mir angewöhnt habe, mit nicht zu hohen Erwartungen an welches Spiel auch immer heranzugehen – umso weniger kann ich enttäuscht werden. Falls ich es nicht geschrieben hatte, wisst ihr es nun. Und dennoch: Nach dem Durchspielen von Star Wars: The Force Unleashed II bin ich enttäuscht. Zumindest von einigen Aspekten der Fortsetzung.
Allen voran von der Spielzeit: Um 10 Uhr morgens fing ich an, wenige Minuten vor 16 Uhr war ich fertig. Zieht man kleinere Pausen ab, kam ich also auf dem Schwierigkeitsgrad „Mittel" auf eine Dauer von fünf bis fünfeinhalb Stunden. Man sagt ja dem Vorgänger nach, dass er schon zu kurz war, aber mit seinen acht bis zehn Stunden bot er im Nachhinein doch wesentlich mehr Inhalt als der zweite Teil. Man hat am Ende, das im Gegensatz zum ersten TFU wirklich nach einer Fortsetzung schreit, das Gefühl, als wäre die Geschichte mittendrin zu Ende, als ob der Schlussakt einfach fehlen würde.
Zugegeben, die Story selbst mag vielleicht nicht der absolute Oberhammer sein, wobei hier auch viel vom persönlichen Geschmack abhängt, doch mich hat sie ordentlich unterhalten. Nach seiner Rückkehr von den vermeintlich Toten macht sich Starkiller auf die Suche nach seiner früheren Pilotin Juno Eclipse. Nebenbei muss er sich die Frage stellen, ob er selbst nun ein Klon ist, was der gängigen Ansicht über das Klonen von Jedi widersprechen würde, oder ob er es doch wirklich selbst ist. Insgesamt kommt dieser Aspekt jedoch für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, es fehlt einfach an echter Charakterentwicklung und einem richtigen Umgang mit der Rückkehr Starkillers, den nun mal jeder für tot gehalten hat. Zumindest ein paar Minuten mehr hätte man diesem Thema sicherlich einräumen können.
Wie dem auch sei, bei etwas mehr als fünf Stunden Spielzeit möchte ich nicht allzu viel von der Story verraten. Wie auch sein Vorgänger lebt The Force Unleashed II aber erneut von seinen erstklassig inszenierten Zwischensequenzen, die dem Spiel ein filmreifes Feeling verleihen, das hier und da an die alte Trilogie erinnert.
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Mächtig
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Dafür sorgen natürlich auch die Wiedererkennungswerte, diesmal nicht nur auf Seiten des Imperiums. Ob es nun Soldaten der Rebellen, die in Episode IV Vaders Entertrupp nichts entgegenzusetzen hatten, Corellianische Corvetten, Nebulon-B Fregatten, Y-Wings, Z-95 Headhunter oder Gastauftritte von Yoda und Boba Fett sind, bei dem Anblick freut sich das Fan-Herz.
The Force Unleashed II ist in seiner Gesamtheit also durchaus ein sehr stimmiges Spiel, nicht zuletzt auch dank des mehr als gelungenen Soundtracks, obwohl es gleichermaßen weiter auf diese Over-the-top-Action setzt, die nicht jedem Star-Wars-Fan gefallen wird. Ich für meinen Teil kann damit leben, genieße solche Szenen und auch in TFUII hält man sich nicht damit zurück. Na schön, ihr holt zwar nicht nochmal einen Sternenzerstörer mit der Macht vom Himmel, doch auch hier erwarten euch einige spektakuläre Szenen, die sich vor der Konkurrenz nicht verstecken müssen. Später räumt Starkiller auf der Brücke einer Fregatte etwa mithilfe der Macht Trümmerteile aus dem Weg, damit das Schiff diese auf seinem Weg in Richtung von Vaders geheimen Klonlabor auf Kamino nicht rammt.
Nachdem das Schiff in die Atmosphäre eingedrungen ist und auf die Anlage zu rast, springt er aus dem Fenster hinaus und gleitet durch die Luft, während das Raumschiff langsam aber sicher glühend an ihm vorbeizieht und letztendlich mit voller Wucht einschlägt – übrigens alles eine Ingame-Sequenz. Der Weg ist frei, der Showdown kann beginnen. Andernorts sprintet ihr über eine Brücke, während ein imperiales Kanonenboot selbige hinter euch imposant in Tausende kleine Stücke schießt. Es sind diese Momente, in denen The Force Unleashed II auftrumpft und optische Leckerbissen bietet.
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Kommentare (19) Latest comment vor 2 Jahren
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Vorallem diese umrisse über dem was man grad anschaut haben mir sehr die Atmosphere kaputt gemacht....
Womit ich aber niemals gerechnet hätte ist, dass man die lächerliche Spielzeit des ersten Teils noch unterbietet.
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Kann hier bzgl. Ende und Dauer nur zustimmen, man bleibt mitten drin - vor den Kopf gestossen - über.
Ich finde auch das sich die Kämpfe sehr schnell abgenutzt haben, klar man kann "viele" unterschiedliche Arten der "Vernichtung" anwenden, aber wenn der Endkampf gegen Darth Vader - unnötig in die länge gezogen - wieder "nur" ein Sequel verlangt (s.o.), dann ist das zu wenig, selbst für einen Fan.
Leveldesign, od. besser Level-Variantenreichtum fehlt auch, und wie. Die wenigen sind aber alle großartig gemacht, nur zu wenige Unterschiedliche, leider. Das Yoda einen Gastauftritt bekommt find ich echt super (auch wenn ich mir mehr erwartet habe)
Das neue "System" mit Machtpunkten und Lichtschwert-Upgrades ist simpelst gehalten. Und wer splittet die Upgrades des Lichtschwertes über "Select" und die Machtpunkte über "Start" ??? (od. wars andersrum...) da hat sich jemand schwer vertan im UI.
Ich geb dem Spiel als Fan ne 6 und ich fürchte das das zu hoch sein könnte...
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Das hat sich ja nun scheinbar bestätigt.Schade Lucas Arts,
Sollten lieber wieder ordentliche Adventure, Marke Monkey Island, Loom und Indiana Jones (Last Crusade und Fate of Atlantis) machen, wegen mir auch als HD-Remake wie bei MI 1 und 2 letztes Jahr über XBLM und PSN.
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Das liegt allen voran das die Story schon scheisse anfaengt und das epische Ende von Teil 1 entwertet.
Haette man doch direkt lieber nen anderen Hauptcharakter genommen.
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Wenn ich mir überlege, dass ich bei anderen Spielen wie Fifa nichtmal 50 Cent die Stunde bezahle, ist das Spiel nichtmal die 20€ von der Software Pyramide wert. Meiner Meinung nach ist das Verarsche am Kunden!
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schwache Story, dazu schlecht transportiert, langweiliges Levelsystem, überhaupt nur 3 verschiedene Orte, kaum Gegnervielfalt, gameplay schon nach kurzer Zeit eintönig
ca 6 std Spielzeit, da mag man sich zwar aufregen drüber, aber hmm das ist doch heute normal