Fargo will weiterhin auf Kickstarter setzen

Unabhängig davon, ob das kommende Wasteland 2 ein Erfolg wird oder nicht.

In Zukunft will inXiles Brian Fargo auch weiterhin auf Kickstarter setzen, unabhängig davon, ob Wasteland 2 nun ein Erfolg wird oder nicht. Für ihn sind einfach die Vorzüge des Crowdfundings zu groß, um sie zu ignorieren.

Dazu befragt, ob er zu Kickstarter zurückkehren würde, sagte er: "Ja, das würde ich. Es erlaubt mir, den Leuten Dinge zu geben, die sich nicht bekommen können, wenn sie einfach nur das Produkt kaufen", so Fargo gegenüber GamesIndustry.

"Manche Leute wollen ein NPC sein oder einen Schrein haben, der im Spiel an sie erinnert. Andere wollen eine verpackte Kopie des Spiels oder eine Novelle. Solche Sachen sind nicht einfach nur Gimmicks, sie fügen dem Ganzen einen echten Wert hinzu."

"Es ist auch eine tolle Möglichkeit, die Kontrolle über das Produkt zu behalten", so Fargo weiter. "Ich mag diese Art von Kommunikation, denn wenn die Leute ihr Geld investieren, sind sie emotional gesehen mehr daran beteiligt. Und wenn man diese Armee von Leuten hat, die ein Teil davon sind, braucht man keine große Marketingkampagne, wenn man das Spiel veröffentlicht."

Die Frage ist, ob es bei einem Erfolg von Wasteland 2 angemessen wäre, sich nochmal an Kickstarter zu wenden? Laut Fargo schon.

"Ja, weil es darüber hinaus geht, einfach nur Geld dadurch zu sammeln. Selbst wenn es [Wasteland 2] sich wirklich gut verkauft und [ein anderes Spiel] finanzieren könnte, würde ich diese Beziehung gerne aufrechterhalten."

"Nehmen wir mal an, ich liefere das Spiel ab, also bekommen meine Unterstützer das, was sie sowieso gekauft hätten. Wenn ich meinen Kickstarter-Fans eine neue Idee zeige und niemand sie finanzieren will, bin ich froh darüber, dass ich es nicht mache. Letzten Endes hilft es mir dabei, Zeit und Mühe in etwas zu investieren, was die Leute auch wirklich wollen. Ich kann daran nichts Schlechtes sehen, denn am Ende gebe ich den Leuten einfach das, was sie wollen."

Erscheinen soll Wasteland 2 im Herbst 2013. Mehr dazu erfahrt ihr auch in unserem Interview mit Brian Fargo.

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