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Blinder Spieler beendet seinen Durchgang von Zelda: Ocarina of Time

Fünf Jahre, nachdem er begonnen hatte.

Nachdem er vor knapp fünf Jahren mit Legend of Zelda: Ocarina of Time begann, hat ein blinder Spieler seinen Durchgang vor wenigen Tagen beendet.

Terry Garrett startete am 8. Mai 2011 eine Videoserie als Beweis (alles auf seinem Channel zu finden), dass er 3D-Spiele nicht nur spielen, sondern auch erfolgreich zu Ende bringen kann - nachdem er bereits Oddworld: Abe's Oddysee durchspielte.

Garrett macht sich den Sound zunutze, um sich in den Umgebungen bewegen zu können, und hat dafür an seinem Stuhl zwei Lautsprecher direkt vor sich, einen links, einen rechts. Damit kann er die Richtung von Geräuschen orten, etwa Gegner, den Punkt, wo sein Schwert auf eine Wand trifft oder wo Feenbegleiterin Navi herumblökt, wenn sie Link auf etwas hinweisen möchte.

Mithilfe einer emulierten Version kann er Schnellspeicherpunkte anlegen und rasch zu ihnen zurückkehren, sollte er sich verrennen. Anhand des Deku-Baum-Abschnitts erklärt er im folgenden Video, wie er sich den Herausforderungen stellte.

In einem weiteren Video erklärt er, wie er mithilfe seines iPods und anderer Tools beispielsweise Kommentare liest, Hinweise seiner Zuschauer, die ihm beim Beenden des Durchgangs mit Tipps halfen.

Wer nun denkt "Oh je, der Wassertempel war ja so schon meh", sollte sich ansehen, wie Garrett den Abschnitt durchquerte. Vor drei Tagen schließlich bestritt er den Endkampf gegen Ganon, siehe letztes Video unterhalb.

"Ich habe lange dafür gebraucht, aber endlich mein Ziel erreicht", schreibt er unter seinem letzten Upload. "Danke an alle, die während dieser Serie zu mir hielten, auch als es so schien, als würde ich aufgeben. Bitte genießt das letzte Video von Zelda: OoT".

Also tun wir das doch einfach.

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