Eurogamer.de

Prey (PS4, PC, Xbox One): Komplettlösung, Tipps und Tricks

Der sichere Weg durch die Raumstation mit Fundorten, Routen und Gegnern.

Nach Jahren mit vermutlich nicht wenig Hickhack hinter den Entwicklungskulissen geht es für das von Arkane übernommene Prey doch noch gut aus. Zumindest für das Spiel als solches. Zum einen insofern, dass es überhaupt das Licht der Welt erblickt, wonach es seit dem Jahr 2011 und dem Hin und Her nicht immer aussah. Zum anderen, weil es richtig, richtig gut geworden ist. Wie man es von Arkane und ihrem weitestmöglich offenen Game-Design-Ansatz kennt, entscheidet jeder selbst in gewissem Rahmen über sein Vorgehen und Tempo in lebensfeindlicher Umgebung, ob lieber heimlich, trickreich oder mit der Waffe im Anschlag.

Wer die alten System-Shock-Spiele aus den Neunzigern erlebt hat, dürfte sich zurückversetzt fühlen in die Ära von Looking Glass, und das nicht nur wegen ganz offensichtlicher In-Game-Anspielungen. Die Umgebungen sind offener, es gibt Backtracking und nicht an jeder Ecke blitzt ein Pfeil auf, um euch den Weg zu weisen. Das bedeutet auch ein erhöhtes Potenzial, irgendwo in der Talos-I-Raumstation den Überblick zu verlieren. Oder einfach zu sterben, weil die Feinde schon auf "Mittel" nicht von Pappe sind. Schauen wir doch mal, dass wir das ein wenig angenehmer machen können, mit vielen Tipps und Dingen entlang des Weges durch diese Zeitlinie alternativer Geschichtsschreibung.

Prey: Komplettlösung - Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Prey: Alle Safe Codes und Passwörter für Computer, Türen und Tresore

Prey: Fundorte Neuromods

Prey: Fundorte Fabrikator-Pläne

Prey: Fundorte Waffen-Upgrades

Prey: Fundorte Schlüsselkarten

Prey: Alle Enden und Epilog

Nebenmissionen

Prey: Blackbox-Projekt - Josh Dalton finden

Prey: Schmugglerring auf der Talos

Prey: Verursache keine Schäden

Prey: Schatzsuche

Hauptgeschichte

Der erste Tag

Prey: Der erste Tag

Ausbrechen

Prey: Ausbrechen: Aus Apartment fliehen, Hauptlobby erreichen

Ein Büro mit Ausblick

Prey: Ein Büro mit Ausblick: Weg ins Vorstandbüro

Prey: Erste Etage Hauptlobby plündern (Aufzug, Employee Orientation, Restrooms, Transstar Exhibit) - optional

Wie in einem trüben Spiegel

Prey: Wie in einem trüben Spiegel: Dr. Calvinos Werkstatt, Schaubühne, Atrium

Prey: Ballistiklabor, Werkstatt, Fabrikator-Plan für Artax-Antriebssystem, Außenbereich

Umwege

Prey: Umwege: Psychotronik, Psychoskop kalibrieren, Typhon-Organismen

Prey: Betritt die GUTS, Schlüsselkarte Anders Kline, Frachttunnel

Prey: Arboretum, Betritt die Datenzentrale, Äther-Phantom

Stimmproben sammeln

Prey: Stimmproben sammeln: Besatzungsquartiere, Gelbe Tulpe, Albtraum überleben

Herstellung mithilfe eines Backups

Prey: Herstellung mithilfe eines Backups: Datenzentrale, Festplattenlaufwerk finden

Diese Seite oben / Versand und Eingang

Prey: Diese Seite oben, Versand und Eingang

Neustart

Prey: Neustart: Reaktorkontrollraum, Technopath Talos-Kraftwerk, Talia Brooks' Schlüssel

Die Schlüssel zum Königreich

Prey: Die Schlüssel zum Königreich: Zündschlüssel herstellen, Alex' Büro betreten

Bevor ich dir den Schlüssel gebe

Prey: Bevor ich dir den Schlüssel gebe: Korallenknoten scannen, Scandaten hochladen

Der Repoman

Prey: Der Repoman: Dahls Kommandoshuttle betreten, Aufenthaltsort Techniker

Ein Verstand ohne Grenzen

Prey: Ein Verstand ohne Grenzen: Zentrum der Koralle, Nullwellen-Transmitter

Untergang

Prey: Untergang: Reaktorkonsole, Talos-I-Selbstzerstörung einleiten

Tipps und Tricks

Arkane zeigt, wie die moderne Version eines auf System Shock aufsetzenden Spielgerüsts aussehen und vor allem: wie gut es heute funktionieren kann. Wer die Wegbereiter kennt, hat eine ungefähre Vorstellung davon, was für ein spielerischer Unterbau die Raumstation stützt. Trotzdem gibt es zum Einstieg ein paar Tipps und Hinweise, damit der Start leichter vonstattengeht.

Spielstruktur

Sobald ihr die Einleitung abgeschlossen und die Hauptlobby erreicht habt, weist euch das Spiel darauf hin, dass ihr in bekannte und eigentlich "abgehakte" Bereiche zurückkehren könnt. Sei es, weil ihr eine Nebenmission erledigen wollt oder weil ihr endlich einen Türcode gefunden habt, der an einer bekannten Stelle Zutritt irgendwohin verschafft. Gewöhnt euch daran, dass ein Level hier nicht "zu Ende" ist. Es gibt keine Abfolge nacheinander zu bewältigender Stages, sondern einen Verbund aus alledem. Eine Rückkehr in bekanntes Terrain ist selten nötig, aber mit erweiterten Fähigkeiten manchmal vielleicht ganz nützlich und lohnend.

Mehr Science-Fiction-Horror gefällig? Gönnt euch ein paar Klassiker! (Amazon.de):

Alien - Jubiläums Collection - 35 Jahre Edition Blu-ray

Nehmen wir das Hacking. Anfangs, wenn man noch keine Neuromod installiert hat und praktisch grün hinter den Ohren ist, sind selbst die einfachsten Terminals und PCs ein unüberwindbares Hindernis. Notiert euch, wo sie sind, und ihr könnt zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen und gucken, was darin verborgen ist. Aber Vorsicht, Prey füllt bekannte Areale, die ihr bereits durchquert habt, an bestimmten Punkten im Spielverlauf mit neuen Feinden. Hier weitere Tipps zur Spielstruktur und dem Levelaufbau.

  • Seht euch um nach alternativen Wegen durch die Areale um. Nicht immer ist der direkte Weg zur Zielmarkierung auch der beste. Wartungsluken eröffnen ebenso lukrative Schleichwege wie Rohre, auf die man sich ziehen kann und mit denen man beispielsweise eine Etage höher gelangt.
  • Generell ist Prey ein vertikal ausgerichtetes Spiel. Das heißt, ihr solltet stets die Augen offenhalten, ob man nicht über Kisten springen, etwas beiseite räumen oder anderweitig vorankommen kann.
  • Die GLOO-Kanone findet man nach etwa einer Stunde Spielzeit. Sie verschießt Schaumkugeln, die sich an Wänden festsetzen und dort eintrocknen. Diese Verhärtungen lassen sich benutzen, um sich einen Weg in die Höhe zu bauen.
  • Wenn ihr eine Tür seht, lässt sich diese auch öffnen. Wer des Hackens nicht mächtig ist, findet mit Sicherheit irgendwo eine Schlüsselkarte. Es lohnt sich, auch abseits des Weges mit aufmerksamem Blick unterwegs zu sein.

Waffen und Upgrades

Die Grundwaffen - Rohrzange, GLOO-Kanone, Pistole - kann man selbst mit Scheuklappen vor den Augen nur schwer verpassen. Und selbst wenn: Diese Dinge findet ihr mehrmals im Spielverlauf; es gibt nicht bloß ein Exemplar davon. Was zum Beispiel die Schrotflinte angeht, wird es schwieriger. Je mächtiger und nützlicher die Waffen werden, desto besser sind sie versteckt und desto weniger von ihnen liegen auf der Station verstreut.

  • Achtet darauf, dass ihr von jeder Waffe nicht nur ein Exemplar im Inventar haben könnt. Morgan sammelt fleißig weitere Schießprügel, solange ihr Platz habt. Wollt ihr lediglich die Munition, könnt ihr beim Einsammeln eine andere Taste drücken (Xbox: Y, PS4: Dreieck) und erspart euch so spätere Platzprobleme.
  • Elementar wichtig sind Waffen-Upgrades. Diese liegen meist besser versteckt auf Talos I, insbesondere in verschlossenen, Code-gesicherten Räumen. Sie haben eine universelle Anwendbarkeit und lassen sich für jeden Waffentyp benutzen. Je mehr Neuromods ihr in die "Waffenschmied"-Neuromod investiert habt, desto mehr könnt ihr die Wummen modifizieren und ihre Wirkung verbessern (es gibt zwei Stufen; auf der zweiten habt ihr vollständigen Zugriff auf das System). Tut das unbedingt, die Gegner sind auch so nicht von schlechten Eltern.

Codes und Passwörter für Tresore, Safes, Türen und Computer

Natürlich ist der alte System-Shock-Code 0451 in Prey ebenfalls mit von der Partie. Und daneben Dutzende andere. Das Besondere bei den Codes und Passwörtern in Prey ist, das es Statische und Variable gibt. Variable Codes machen den Großteil im Spiel aus und ändern sich jedes Mal, wenn ihr das Spiel neu startet. Statische Codes gibt es nur Wenige, dafür ändern sie sich nicht. In unserer Lösung handhaben wir das ganz einfach: Handelt es sich um einen statischen Code, geben wir euch natürlich direkt die entsprechende Kombination an. Ist es jedoch ein variabler Code, verraten wir euch stattdessen, wo ihr ihn finden könnt. Häufig sind diese auf Notizzetteln, in E-Mails, Audiologs und so weiter verzeichnet, die es zu finden gilt. Deshalb schadet es auch nicht, wenn ihr überall eure Nase hineinsteckt.

In euren Räumen fehlt noch mehr Alien-Horror? Gönnt euch etwas besondere Deko! (Amazon.de):

Aliens Xenomorph Queen Actionfigur 38 cm

Man weiß nie, wo sich ein nützlicher Zugangscode verbirgt. Einmal entdeckt, wird er außerdem im Menü verzeichnet. Wendet ihr euch einem Codeschloss zu, für das ihr bereits die korrekte Kombination gefunden habt, wird diese am Bildrand eingeblendet. So erspart man sich lästiges Nachschlagen.

Gegner und das Psychoskop

Die ersten Feinde, auf die ihr trefft, sind sogenannte Mimics, kleine käferartige Kreaturen, die sich in alle möglichen Objekte verwandeln können. Wenn ihr wisst, wo eines dieser Biester lauert, könnt ihr auf das Objekt schießen und landet einen kritischen Treffer. Nach und nach kommen immer mächtigere Feinde hinzu, die schwerer zu bekämpfen sind. Hier einige allgemeine Hinweise.

  • Mit der GLOO-Kanone könnt ihr nahezu jeden Feind kurzzeitig bewegungsunfähig machen. Tut das und ihr habt wertvolle Momente, um mit schwerem Gerät Treffer landen zu können.
  • Geschütze sind unheimlich nützlich. Investiert eine Neuromod ins Reparieren und ihr könnt die Dinger instand setzen und mitnehmen. Ein clever aufgestelltes Geschütz nimmt euch jede Menge Arbeit ab und kann im Alleingang schon mal eine kleine Armee aufhalten.
  • Später könnt ihr Drohnen bzw. Operator per Fernsteuerung übernehmen ("Maschinenkontrolle" im "Telepathie"-Baum der Typhon-Neuromods), die dann eine Zeitlang für euch kämpfen. Wann immer ein schwerer Gegner im Weg steht, ist das zumindest besser, als ganz allein vor ihm zu stehen.
  • Sobald ihr das Psychoskop im Laufe der Haupthandlung erhaltet, solltet ihr jeden Feind scannen. Dies verschafft nützliches Wissen über dessen Schwachpunkte, darüber, welche Waffen ihr benutzen solltet, und schaltet im Typhon-Neuromod-Menü neue Fertigkeiten frei.
Anzeige

Kommentare

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!