Star Trek Online - Vorschau

Roter Alarm

Welcher Feind passt besser zum Tutorial von Star Trek Online als die Borg, die scheinbar übermächtige Erznemesis der Föderation aus dem entfernten Delta Quadranten? Naja, zumindest sofern man das nach Star Trek: Voyager noch behaupten kann. Einmal mehr starten die Fiesewichte einen Angriff auf den Alpha Quadranten, der 30 Jahre nach Star Trek: Nemesis selbst so seine Problemchen hat. Föderation und Klingonen sind längst nicht mehr so gut befreundet wie zu Zeiten des Dominion-Krieges und bekämpfen sich mittlerweile wieder gegenseitig.

Und inmitten dieses Trubels melden sich nun eben auch die Borg zurück. Eine große Streitmacht greift die Vega-Kolonie an und als taufrischer Fähnrich ist man in Star Trek Online gleich mit von der Partie. Alles beginnt in einer Bar auf einem Schiff der Sternenflotte. Draußen schwebt bedrohlich ein Borg-Kubus, der sich gerade im Gefecht mit mehreren Raumschiffen befindet. Als Fähnrich hat man aber erstmal andere Sorgen. Die Brücke verlangt nach Unterstützung, also schnell in den Turbolift gehüpft und schon ist man in der Kommandozentrale. Nach kurzer Unterhaltung mit dem Captain begibt man sich ans Terminal und scannt die Umgebung.

Belohnung für die Bemühungen: Eine weitere Aufgabe. Die U.S.S. Khitomer befindet sich in Schwierigkeiten. Alleine beamt ihr euch in das beschädigte Schiff, das von den Borg geentert wird. Auf dem Weg zum Maschinenraum stellen sie sich euch in den Weg, haben aber keine Chance. Ein paar werden ins Vakuum des Weltraums hinausgebeamt, andere vom Phaser gegrillt. Letztendlich gilt es, den Maschinenraum eine halbe Minute lang zu sichern und anschließend mit mehreren Offizieren zu sprechen. Bereits in den ersten Minuten macht Star Trek Online die Spieler so mit den verschiedenen Gameplay-Mechaniken vertraut. Neben dem Kampf sind das in diesem Fall auch die NPC-Offiziere. Man erfährt hier mehr über die Vertreter der wissenschaftlichen, technischen und taktischen Abteilungen und kann sich anschließend auch einen davon als Begleiter mitnehmen.

Star Trek Online - Erforschung

Bevor man den Borg aber weiter in den Hintern tritt, muss man zuerst Überlebende von vier Raumschiffen retten. Nach und nach bewegt man sich durch ein mit Föderations- und Borgüberresten gefülltes Träumerfeld, nähert sich den herumtreibenden Schiffen, nimmt die Überlebenden auf und liefert sie anschließend bei einem weiteren Alliierten ab. Nach ein paar zusätzlichen Reparaturen geht es schließlich zur Gegenoffensive in einen anderen Teil des Sektors.

Die beschädigten Borg-Sonden halten dem Beschuss hier nicht lange stand. Langsam aber sicher nähern sich die abgefeuerten Photonentorpedos ihrem Ziel und geben den angeschlagenen Gegnern den Rest. Das Geschoss zerfetzt den Feind in Einzelteile und lässt ihn in einer grellen, grünen Explosion mitsamt Schockwelle verglühen. “Assimiliert das!”, würde Worf jetzt sagen. Aber noch ist es nicht überstanden.

Nach der Zerstörung weiterer, diesmal jedoch voll aktiver Sonden geht es runter zur Vega-Kolonie. Gemeinsam mit dem zuvor ausgewählten Offizier nimmt man neue Ausrüstung auf und soll zuerst Kolonisten vor den Borg retten, später auch noch einen Transmitter der Angriffer deaktiveren. Nach hartem Gefecht und erledigter Arbeit folgt der letzte Teil der Verteidigung. Um die Borg endgültig zurückzuschlagen, bedarf es nur noch der Vernichtung einer Sphäre und eines beschädigten Kubus. Nichts leichter als das, schließlich hat man Unterstützung von einer großen Flotte, die das würfelförmige, gewaltige Raumschiff schnell in kleine Stücke zerlegt.

Kommentare (5) Latest comment vor 2 Jahren

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  • francinho #1 vor 2 Jahren

    Mein Eindruck aus der Beta: billig und schnell produziertes Junk-Food, dass dem Franchise Star-Trek in keinster Weise gerecht wird, aufgrund simpelster Spielmechanik. Dazu kommt die Cryptic-Engine, die Erinnerungen an dem schlechten Champions-Online aufkommen lässt und eine unglaublich ausgepägte Instanzierung der Spielwelt. Wer auf ständige Ladebalken steht, wird mit diesem Produkt sicherlich zufrieden sein. Insgesamt eine herbe Enttäuschung, was ich aber von Cryptic und Atari nicht anders erwartet hatte.
    Editiert von 2 um 14/01/10 @ 14:36
  • Kristian #2 vor 2 Jahren

    @francinho: Die Weltraumsequenzen sind klasse. Punkt. Ausrufezeichen.
  • cybernomad #3 vor 2 Jahren

    Es heißt "repetitiv", nicht "repetativ".
    Editiert von 1 um 14/01/10 @ 14:14
  • syLv #4 vor 2 Jahren

    agree Kristian.. ich war mit der Stabilität und dem Inhalt in der Closed Beta, soweit ich spielen konnte, zufrieden. ich freu mich auf STO, vor allem die Fleet Actions (deren Loot in der Beta noch deaktiviert war) und höheren Ränge versprechen noch so einiges.
  • m_coaster #5 vor 2 Jahren

    Billiges Junk-Food? Finde ich überhaupt nicht. Star Trek wird es hier und da auch auf jeden Fall gerecht, Champions Online war eigentlich auch besser als sein Ruf... die Instanzierung nervt, das stimmt, dafür sind alle auf einem Server! Insgesamt ein solides MMOG bei dem man dank Cryptic weiß das es stetig mit Blick auf Communitywünsche verbessert wird.