Star Wars: The Old Republic - Vorschau
Es wird ernst
Alles ist besser, wenn ein Konzept dahinter steckt. Das Konzept von BioWare lautet folgendermaßen: Zu jedem guten Rollenspiel gehören vier wichtige Dinge. Kampf, Exploration, Progression und Story. Ist das alles in angemessener Qualität vorhanden, besteht die Chance auf ein wirklich außergewöhnliches Spielerlebnis. Eines, das man lange nicht mehr vergessen wird. So wie man es seit Jahren von Bioware gewohnt ist.
In MMOs, so geht die Schlussfolgerung weiter, sind bislang aber nur die ersten drei dieser Dinge wirklich gut implementiert worden. Die Story wurde bisher eher zweitrangig behandelt. Oder deutlicher gesagt: Keine MMO-Geschichte konnte es bisher mit der Intensität eines Singleplayer-Titels aufnehmen.
Genau das soll sich mit Star Wars: The Old Republic ändern. Mehr Story, und nicht nur so viel wie in einem Singleplayer-Spiel, sondern mehr als in allen BioWare-Spielen zusammen. Denn, wieder ein BioWare-Leitsatz: Geschichte fordert Entscheidungen, Entscheidungen fordern Konsequenzen, Konsequenzen fordern Drama, und mehr ist sowieso immer besser. BioWare will genau das ins MMO-Genre bringen, was bisher fehlte. Und das, was sie am besten können. Emotionale Geschichten, große Gefühle.
So lautete zumindest das Versprechen bisher. Auf der gamescom in Köln war jedoch endlich Schluss mit Versprechen, Screenshots und Präsentationen. Jetzt wird es ernst. Jetzt wird gespielt. Darum genug der Vorrede, springen wir gleich mitten hinein in die Action.
Star Wars: The Old Republic - Cinematic-Trailer
Und sofort greift der Leitsatz, sofort gibt es Entscheidungen zu treffen. Der Captain eines Sternenzerstörers hat einen direkten Befehl des Grand Moffs ignoriert und soll zur Rechenschaft gezogen werden. Natürlich bleibt diese Aufgabe an mir und dem von mir gespielten Sith-Krieger hängen, der mit Level 8 noch relativ am Anfang seiner dunklen Karriere befindet. Nach einer kurzen Einleitung der Entwickler stehe ich dann auch auf der Brücke des riesigen Raumschiffes und sehe den vermeintliche Verräter ein paar Meter weiter. Zeit zu handeln und ihn mit der drohenden Strafe zu konfrontieren. Oder in normaler MMO-Sprache: Zeit, um auf einen NPC zu klicken. Eigentlich.
Nicht bei The Old Republic. Das folgende Gespräch sieht nämlich gar nicht nach MMO aus. Kein blinkendes Ausrufezeichen über dem NPC, keine aufpoppenden Textboxen. Als ich mich nähere, springt die Kamera in eine Zwischensequenz und der komplette Dialog wird mit aufwendigen Sprachaufnahmen erzählt. Dabei kann ich immer wieder verschiedene Antworten wählen, um die Diskussion in bestimmte Richtungen zu leiten. Typisch BioWare, nur eben in einem MMO.
Zumindest fast. Denn auch, wenn sich das alles nach Rollenspiel-Alltag anhört, versteckt sich dahinter eine kleine Revolution. Ist man nämlich nicht alleine, sondern mit Freunden unterwegs, können die auch aktiv in die Konversation eingreifen.
Dir könnte das hier auch gefallen...
-
Spec Ops: The Line - Vorschau
-
Total War: Shogun 2 - Fall of the Samurai - Vorschau
-
XCOM: Enemy Unknown - Vorschau
-
Früher war alles besser
-
Risen 2: Systemanforderungen bekannt
-
Gewinnspiel: Wir verlosen 250 Beta-Keys für Aion free-to-play
-
Deponia - Test
-
Skyrim: Creation Kit erscheint morgen
-
Frazier: Big-Budget-Exklusivspiele auf PC wegen Piraterie unwahrscheinlich
-
BioWare über Mass Effect 3: Behaltet eure Spielstände
-
Syndicate: "Gewalt ist immer widerwärtig - egal, wer sie ausübt"
-
SOL: Exodus - Test
-
Entlassungen bei EA Canada
-
Radnet-Edition für Prototype 2
-
Daedalic kündigt Chaos auf Deponia für September an
-
The Elder Scrolls 5: Skyrim - Creation-Kit-Trailer
-
Syndicate: 'Auf keinen Fall eine Verweichlichung des ursprünglichen Konzepts'
-
Video: The Witcher 2 - Xbox-360-Entwicklertagebuch
-
Risen 2 - Screenshots
-
Mass Effect 3 - Screenshots
-
Legends of Pegasus - Screenshots
-
Battlefield 3: DLC-Ankündigung in der nächsten Woche
-
Street Fighter X Tekken: DLC verrät weitere Charaktere
-
Mass Effect 3 - Screenshots
-
L.A. Noire knapp 5 Millionen Mal ausgeliefert









Kommentare (16) vor 2 Jahren
Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Das Problem ließe sich zum Beispiel dadurch lösen, dass die Spielwelt mti den Entscheidungen des Spielers weiter instanziert wird. Das heißt, wenn du den Captain tötest, ist die Bar für dich eine Instanz, in der nur Spieler landen, die ihn ebenfalls getötet haben, während die, die ihn am Leben gelassen haben, ihre eigene instanzierte Bar haben, in denen der Captain eben rumsteht.
@ Bongstar
Es hat doch bisher keiner behauptet, dass zu dem Zweck nicht extra Raid-Instanzen eingebaut werden.
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Dann wär's im Prinzip auch "nur" Guild Wars im Star Wars-Universum, wo sich die einzelnen Spieler in den Städten treffen und für Quests dann in eigene Instanzen gehen...
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Das war ja auch nur eine Möglichkeit, wie sich das regeln ließe, allerdings eben aufgrund der von dir angesprochenen Problematik wohl in der Praxis nur bei wirklich wichtigen und spielentscheidenden Entscheidungen, um die Spieler nicht zu sehr aufzuspalten. Wie Bioware das letztendlich gelöst hat bzw lösen wird, wird sich herausstellen, sobald das Spiel in den Läden steht, noch gibt es diesbezüglich ja keine genauen Infos, sodass uns nur das Spekulieren bleibt. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass die Leute bei Bioware ihr Handwerk besser verstehen als die meisten anderen.
Dann wär's im Prinzip auch "nur" Guild Wars im Star Wars-Universum, wo sich die einzelnen Spieler in den Städten treffen und für Quests dann in eigene Instanzen gehen...
Ja, vermutlich, nur eben mit dem nicht zu vernachlässigenden Unterschied, dass man in GW keine Entscheidungen zu fällen hat und entsprechend trotz Instanzen immer das gleiche erlebt, wie alle anderen Spieler auch.
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Kommentar unterhalb der Anzeige-Grenze Anzeigen
Und GW ist ein sehr gutes Spiel =P