Gold verdienen im Auktionshaus - Methode 2

Die zweite Möglichkeit im Auktionshaus Gold zu verdienen, ist das An- und Verkaufen von Gegenständen. Für diese Methode, die mit Abstand den höchsten Gewinn abwirft, ist sehr viel Wissen und einiges an Spielverständnis notwendig. Zudem sei gesagt: Handel im Auktionshaus könnt ihr natürlich auch mit geringerer Stufe betreiben. Allerdings verfügt man häufig erst im fortgeschritteneren Spielverlauf über das notwendige Budget, um im Auktionshaus so richtig mitmischen zu können, ohne gleich Bankrott zu gehen.

Für den Anfang reicht erst mal ein Startkapital von ca. 1.000.000 bis 2.000.000 Gold. Ihr könnt auch mit weniger starten, nur dauert es dann wesentlich länger, bevor der Goldregen in die Gänge kommt. Bevor es aber jetzt ans Gold ausgeben und Items kaufen geht, müsst ihr euch zunächst schlaumachen, was die Spielergemeinde überhaupt haben möchte. Nehmt euch dazu einen Block und Kugelschreiber zur Hand und durchsucht das Auktionshaus nach teuren Items. Überprüft genau, welche Werte diese Items besitzen und notiert euch diese inklusive des geforderten Preises.

Es wird euch auch helfen, mit euren Freunden zu sprechen oder die Klassen-Foren zu durchstöbern, um zu ermitteln, welche Gegenstände gerade besonders gefragt sind. Sobald ihr einen Überblick habt, welche Sachen das sind, könnt ihr euch dem Auktionshaus widmen. Sucht nach besonders günstigen Items, die genau die Werte haben, die von bestimmten Klassen benötigt werden.

Für den Inferno Modus werden als Beispiel gerne Rüstungen mit Resistenzen gegen alle Schadensarten, Lebensregeneration, besonders hohe Hauptattribute und/oder Magiefundbonus gesucht. Kauft günstige Items raus und setzt sie für ein wenig mehr wieder rein (Beispiel: 50.000 einkaufen und für 70.000 verkaufen). Macht euch dabei keine Gedanken, dass ihr von Zeit zu Zeit Verluste einfahrt. Mit Geduld und der richtigen Recherche entwickelt ihr schnell ein Händchen dafür, was zur Zeit gefragt ist und könnt Höchstgewinne erwirtschaften. Vergesst aber nicht, dass Blizzard 15% Provision beim Verkauf nimmt! Einen Gegenstand für 50.000 zu kaufen und für nur 60.000 wieder anzubieten, bringt keinen Gewinn, denn nach Abzug der 9.000 Goldstücke Provision bleiben gerade mickrige 1.000 Goldmünzen Gewinn übrig.

Seid auch nicht zu gierig. Es kann zwar durchaus der Fall sein, dass ihr ein Item zu extrem überhöhten Preisen loswerdet, das dauert aber in der Regel recht lange, was eure zehn möglichen Slots blockiert. Seht lieber zu, dass ihr beim Verkaufen selber immer noch ein "Schnäppchen" anbieten könnt, bei dem ihr einen Gewinn macht. So werdet ihr die Sachen schneller los und könnt wieder neue anbieten. Ausnahme bilden z. B. Setgegenstände mit sehr guten Werten. Diese stellt ihr am besten mit einem mäßigen Gebotspreis ins Auktionshaus und verzichtet auf einen Sofortkaufwert. In der Regel bieten sich mehrere Spieler in unbekannte Höhen.

Konkrete Tipps, welche Gegenstände ihr kaufen solltet, gibt es nicht. Was gefragt ist oder was wie Blei in den Regalen liegen bleibt, wechselt praktisch täglich und ist immer abhängig von den Preisen, die ebenfalls starken Schwankungen unterliegen können. Haltet euch also an die Tipps oben und entwickelt ein Gespür dafür.

Beachtet aber, dass diese Methode, wenn sie falsch angewendet wird, auch große Verluste einbringen kann. Ihr solltet daher besonders am Anfang nur Items kaufen und verkaufen, bei denen ihr euch sehr sicher seid, dass ihr wirklich ein Schnäppchen macht. Verzichtet lieber auf einen Kauf, wenn ihr Zweifel habt - die nächste Gelegenheit kommt definitiv.

Diablo 3 Guide & Tipps: Ausrüstungsgegenstände dank MF-Ausrüstung

Wer in Diablo 3 vorwärts kommen will, benötigt für jeden Zweck die richtige Ausrüstung. Häufig kommt man dabei um teure Ausgaben im Auktionshaus nicht herum. Und schon sind wir auch beim größten Aufreger im Spiel - die hohen Preise und das liebe Gold. Wer nicht stundenlang im Auktionshaus Wirtschaftssimulation betreiben will, um an ein paar Moneten zu kommen, muss folglich zurück zum Kernpunkt von Diablo: Dämonen ausrotten und auf gute Gegenstände hoffen, die sich verkaufen lassen. An diesem Punkt kommt der Magiefundbonus ins Spiel. Ein möglichst hoher Magiefundbonus, mit dem ihr aber dennoch die Dämonen niederstrecken könnt, sorgt nicht nur für tolle Items bei euch und euren Freunde, sondern auch für Verkaufsstoff, der hoffentlich an sehr reiche Spieler im Auktionshaus vertickt werden kann. Neben der notwendigen Ausrüstung, benötigt ihr vor allem entsprechende Farm-Punkte, an denen sich mögliche Ausrüstung abräumen lässt, ohne dabei eine irrwitzige Anzahl an Dämonen zerschnetzeln zu müssen. So erfreuen sich die Goblin-, Regenbogen- oder Elite-/Bosspackruns nach wie vor sehr großer Beliebtheit.

Diablo 3 Guide & Tipps: Schatzgoblins

Schatzgoblins sind kleine listige Fieslinge mit einem Sack voller toller blinkender Gegenstände auf dem Rücken. Aber Vorsicht: Sie sind flink und versuchen sich aus dem Staub zu machen, sobald ihr ihnen zu nahe kommt oder sie angreift. Schatzgoblins haben den großen Vorteil, dass sie sich nicht wehren, wenn man versucht, ihnen ihre Schätze abzujagen. Zumindest nicht im altmodischen Sinne (Knüppel auf den Kopf). Dafür versuchen sie aber nach kurzer Zeit durch ein Portal zu flüchten. Selbst Betäubungseffekte helfen da nichts. Daher müsst ihr schnell sein: Lasst keinen dieser kleinen Goldsäcke entkommen.

Mittlerweile wird man auch das Gefühl nicht mehr los, dass die Schatzgoblins irgendwie auf der Roten Liste stehen sollten. Auch wenn von offizieller Seite bislang noch nichts bestätigt wurde, was das Antreffen von Goblins angeht, zeigen die Statistiken eine deutliche Tendenz nach unten und die Gerüchteküche brodelt über mögliche Nerfs. Herrschte bis vor Kurzem noch eine gefühlte 50-zu-50-Chance einen anzutreffen, ist derzeit wesentlich mehr Geduld gefragt. Dennoch lohnt sich die Suche nach den flüchtigen Schatzkisten weiterhin. Vor allem, wenn MF-Runs in der Regenbogenwelt wegen zu schlechter Ausrüstung oder unmöglichen Dämonenhorden einem die Lust am Spielen verhageln.

Grundsätzlich gilt: Schatzgoblin ist nicht gleich Schatzgoblin. Es gibt vier unterschiedliche Arten, mit folgender Wertigkeit:

1. Schatzgoblin (braun)
Der braune Schatzgoblin ist der wohl begehrteste der vier Gesellen. Er hält mit hoher Wahrscheinlichkeit ein bis zwei seltene Items sowie einiges an magischer Beute für euch bereit.

2. Schatzpygmäe (blau)
Der blaue Schatzgoblin - auch Schatzpygmäe genannt - hinterlässt, genauso wie der braune, ein bis zwei seltene Items für euch. Allerdings spart er ein bisschen an magischer Beute.

3. Schatzbandit (schwarz)
Der schwarze Schatzgoblin wird Schatzbandit genannt und hat im Normalfall zwei bis drei Folianten, ein paar magische Gegenstände und ab und an auch ein seltenes Item dabei.

4. Schatzsucher (Rot)
Der letzte der vier ist auch der ärmste des Trupps und wird liebevoll Schatzsucher genannt. Warum das so ist, erfahrt ihr spätestens, nachdem ihr ihn umgelegt habt. Er war zu diesem Zeitpunkt wohl noch immer auf der Suche nach guten Gegenständen. Deshalb trägt er auch die schlechteste Beute bei sich. In der Regel könnt ihr bei ihm nur ein paar Edelsteine, Heiltränke und mit viel Glück einen magischen oder ganz selten mal einen seltenen Gegenstand erbeuten.

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