Xbox One muss alle 24 Stunden einmal mit dem Internet verbunden werden

Mehr Details zur Konnektivität, dem Tausch von Spielen und Kinect bekannt gegeben.

Microsoft hat auf seiner Webseite einige weitere Details zur Xbox One bekannt gegeben, insbesondere zu den Punkten Konnektivität, Tausch von Spielen und Kinect.

Die Konnektivität

Nach Angaben des Unternehmens braucht die Konsole zwar keine dauerhafte Internetverbindung, muss aber spätestens alle 24 Stunden mit der Hauptkonsole einmal Zugang zum Internet haben. Dies dient der Prüfung auf verfügbare Updates und der Aktualisierung euer Spielbibliothek, um etwaige neue, getauschte oder verliehene Spiele zu berücksichtigen. Darüber hinaus brauchen natürlich Spiele, die von der Cloud Gebrauch machen, eine Internetverbindung.

Loggt ihr euch mit eurem Account auf einer anderen Konsole ein, ist hier jede Stunde ein Zugang zum Internet erforderlich. Der Zugriff auf eure Spiele funktioniert hier ansonsten ähnlich wie bei Steam, wenn ihr euch auf einem anderen Rechner einloggt.

Sollte keine Verbindung hergestellt werden können, kann man nicht spielen - die Möglichkeit zum Fernsehen oder dem Anschauen von Blu-Rays und DVDs hat man dann jedoch weiterhin.

Solltet ihr gerade nicht spielen, kann die Xbox One ebenfalls in einer Art Standby-Modus laufen und mit dem Netz verbunden bleiben, um euer System und die Spiele auf dem Laufenden zu halten.

Der Tausch von Spielen und Gebrauchtspiele

Spiele könnt ihr entweder wie gewohnt im Handel kaufen oder direkt zum Release auch als Download. Nach Angaben des Unternehmens sind die Discs auch weiterhin „eine tolle Möglichkeit, um eure Spiele schnell zu installieren." Auf eurer Konsole kann jeder eure Spiele spielen. Laut Microsoft auch unabhängig davon, ob man selbst eingeloggt ist und egal ob Freund, Familienmitglied oder wer auch immer.

Ebenso wird es eine „neue Form des Zugangs für Familien" geben. Bis zu zehn Familienmitglieder können demnach auf einer Xbox One auf die gleiche Spielbibliothek zugreifen. „Wie schon jetzt kann ein Familienmitglied euer Exemplar von Forza Motorsport im Haus einen Freundes spielen. Nur dass man dann dort nicht nur Forza sieht, sondern all eure Spiele. Ihr könnt immer eure Spiele spielen und auch jedes Familienmitglied kann zu jeder Zeit Titel aus dieser geteilten Spielbibliothek spielen."

Die Entscheidung hinsichtlich Gebrauchtspielen liegt demnach bei den Publishern: „Wir haben die Xbox One so entworfen, dass Publisher es euch erlauben können, eure Spiele bei teilnehmenden Händlern einzutauschen. Microsoft verlangt von den Händlern, Publishern oder Kunden keine Gebühr für den Transfer dieser Spiele."

Ebenso könne man seine Disc-basierten Spiele an Freunde geben. Gebühren dafür fallen nicht an. Es gibt nur zwei Bedingungen: „Ihr könnt sie lediglich an Leute abgeben, die mindestens 30 Tage auf eurer Freundesliste sind und jedes Spiel kann nur einmal vergeben werden."

„In unserer Rolle als Spielepublisher ermöglichen die Microsoft Studios es euch, eure Spiele an Freunde abzugeben oder bei teilnehmenden Händlern einzutauschen", heißt es weiter. „Dritthersteller können dies erlauben oder verbieten und Bedingungen oder Gebühren damit verknüpfen. Microsoft erhält in keinster Weise irgendeinen Anteil daran. Ebenso können es euch Dritthersteller erlauben, Spiele an Freunde abzugeben. Das Ausleihen von Spielen wird zum Launch nicht zur Verfügung stehen, wir prüfen hier aber mit unseren Partnern etwaige Möglichkeiten."

Weiterhin weist man darauf hin, dass sich bestimmte Regeln, Bedingungen, Produkte und Dienste mit der Zeit verändern können, basierend auf dem Feedback der Kunden oder der Geschäftspartner. „In den kommenden Monaten hören wir weiterhin auf euer Feedback, während wir uns mit unseren Partnern aus dem Xbox-Ökosystem treffen, um weitere Details diesbezüglich festzulegen."

Kinect

In Bezug auf Kinect sollt ihr zu jeder Zeit festlegen können, wie sehr die Kamera reagiert und wie sehr alles für euch personalisiert wird. Gleich von Beginn an könnt ihr etwa bestimmte Optionen zum Schutz der Privatsphäre einstellen, etwa ob ihr automatisch eingeloggt werdet oder nicht. Man will euch klar verständlich machen, wie entsprechende Daten genutzt werden. „Wenn die Xbox One angeschaltet ist und ihr einfach nur ein Gespräch in eurem Wohnzimmer führt, wird dieses werder aufgezeichnet noch hochgeladen", versichert man.

„Wenn ihr den Kinect-Sensor beim Spielen oder der Nutzung anderer Unterhaltungsformen nicht nutzen wollt, könnt ihr ihn in den Pause-Modus schalten. Um eure Xbox One auszuschalten, sagt ihr einfach 'Xbox Off.' Wenn das System aus ist, hört es lediglich auf ein Sprachkommando - 'Xbox On.' Und selbst dieses Feature kann man deaktivieren. Einige Apps und Spiele könnten Kinect voraussetzen, damit sie funktionieren, also müsstet ihr Kinect dafür wieder anschalten."

Weiterhin gibt es Spiele oder Apps, die Videos, Fotos, Gesichtsausdrücke oder eure Herzfrequenz nutzen, diese Daten werden jedoch „ohne eure ausdrückliche Zustimmung eure Xbox One nicht verlassen", so Microsoft.

Xbox One - Reveal-Trailer

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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