Update (06.08.2013): Anbei viele neue Details zum Spiel, die wir für euch zusammengetragen haben:

  • Die Kämpfe sind eine Mischung aus Origins und Dragon Age 2.
  • Ihr könnt frei zwischen allen Gruppenmitgliedern wechseln und euren KI-Mitstreitern sagen, wie sie sich verhalten sollen.
  • Kommandos/Attacken werden sofort bei Knopfdruck ausgeführt, dennoch sollen die Kämpfe wieder taktischer und etwas langsamer werden.
  • Mitunter müsst ihr euch die Schlachtfelder genau anschauen und eure Aktionen sorgfältig abwägen.
  • Feinde haben verschiedene Verhaltensweisen, die sie auch im Kampf nutzen. Ein eher Stealth-artiger Feind geht euch im Kampf etwa eher aus dem Weg, wenn ihr ihn direkt konfrontiert. Ebenso versuchen sie, sich hinter euch zu schleichen und von dort zuzuschlagen.
  • Die KI soll taktische Entscheidungen auf Basis der Position des Spielers, Cooldown-Zeiten und der verbleibenden Gesundheit treffen.
  • Feinde sollen nicht einfach nur spawnen und auf euch zu stürmen, sondern eben entsprechend taktisch agieren und zusammenarbeiten. Dabei spielt es wiederum eine wichtige Rolle, dass ihr eure Umgebung im Auge behaltet.
  • Es gibt Skilltrees, Spezialisierungen und bestimmte Fähigkeiten, in die ihr Punkte stecken könnt.
  • Ebenso sind spezifische Klassenfähigkeiten vorhanden. Der Warrior kann etwa Feinde mit einer Art Greifhaken zu sich ziehen, bei Feinden mit Schilden senken diese bei einem solchen Angriff kurzzeitig ihren Schild und werden verwundbar.
  • Taktik in den Kämpfen verdeutlicht man anhand eines Drachenkampfes. Der Krieger könnte etwa zuerst die Panzerung des Drachen an einem seiner Beine schwächen, dann vergiftet ihn der Rogue, woraufhin er anfängt zu taumeln und die gesamte Gruppe angreifen kann, während sich der Drache langsam davon erholt. Genau solche taktischen Vorgehensweisen und die Zusammenarbeit sollen im Mittelpunkt des Kampfsystems von DAI stehen.
  • Zu einer etwaigen isometrischen Perspektive wollte sich BioWare bislang nicht äußern.
  • Wettereffekte haben Einfluss auf das Geschehen. Heftiger Regen kann euch auch in den Kämpfen verlangsamen, ein heftiger Sandstürm könnte euch womöglich dauerhaften Schaden zufügen, sofern ihr keinen Schutz sucht.
  • Es wird klassische Dragon-Age-Feinde wie Ogres, Elfen oder Qunari geben. Aus einem Riss im Schleier strömen aber auch Dämonen und somit jede Menge neue Feinde in die Welt.
  • Mit der Magierin Vivienne aus Orlais beschreibt man ein neues Gruppenmitglied. Sie ist auf dem Weg, ein First Enchanter zu werden, schließt sich aber der Inquisition an, um ihren Magier-Freunden zu helfen.
  • Die Autoren bauen neue Charaktere um die Story und Themen des Spiels herum auf, um die Probleme dieser Welt „menschlicher“ zu gestalten.
  • Man hat kein Problem damit, dass ihr womöglich nicht jedes Gruppenmitglied mögt.
  • Gegen wen der Hauptcharakter kämpft, bleibt weiter unklar. Es gibt zwar Dämonen und andere Widersacher, aber ein einzelner Mastermind scheint dabei im Hintergrund zu agieren.
  • Die Animationen werden an das jeweilige Terrain angepasst, das man gerade passiert.
  • Varric und Cassandra zählen zu euren Begleitern.
  • Morrigan wird kein Begleiter sein, hat aber mehr als nur einen Gastauftritt.
  • Jeder Begleiter hat ein einzigartiges Design.
  • Man erweitert für DAI das Crafting-System. Ihr sammelt Material in der Welt und von besiegten Feinden, womit ihr wiederum eure Rüstung und die eurer Begleiter anpasst. Dabei sollen Begleiter stets einen individuellen Look behalten, komplett gleich aussehende Gruppen wie in Origins werde es nicht geben.
  • Ob es auch hier einen Multiplayer-Modus gibt, wollte man weder bestätigen noch dementieren. Man verwies aber auf die erfolgreiche Umsetzung in Mass Effect 3.
  • Ihr reist durch mehrere verschiedene und große Areale von Thedas, ähnlich wie in Origins.
  • Die Struktur unterscheidet sich im Vergleich dazu jedoch. Um voranzukommen, muss die Inquisition an Stärke gewinnen, wofür ihr wiederum die Welt erkunden müsst.
  • Ihr sammelt etwa magische Relikte, löst Mysterien, bekämpft Drachen und helft Menschen in Not. Einiges davon setzt man euch gewissermaßen vor die Nase, anderes müsst ihr erst einmal entdecken. Alles davon muss man aber auch nicht erledigen. Sobald eure Reputation ausreichend angestiegen ist, könnt ihr mit der nächsten Story-Aufgabe weitermachen.
  • Es gibt in DAI keine echte offene Welt á la Skyrim, dennoch sollen die Schauplätze recht weitläufig sein. Vor allem will man euch nicht ständig durch Schlauchlevels schicken. Und in jedem Fall soll es immer etwas zu entdecken geben.
  • BioWare implementiert ein Mount-System, das mehr bieten wird als nur Pferde.
  • Die Umgebung passt sich größtenteils nicht eurem Level an, also müsst ihr aufpassen, wohin ihr euch begebt. Das gilt zum Beispiel für bestimmte Drachen, die anfangs noch zu mächtig sind, um sie zu bezwingen.
  • Den Fokus auf die Story will man zugunsten von mehr Freiheiten nicht aufgeben.
  • Ein Magier kann zum Beispiel eine zerstörte Brücke wieder zusammensetzen, die ihr dann passieren könnt. Ebenso habt ihr die Möglichkeit, einen zerstörten Wüstenaußenposten wieder aufzubauen und in eine Festung der Inquisition zu verwandeln.
  • Inhaltlich sollen sich die Current-Gen- von den Next-Gen-Versionen nicht großartig unterscheiden.
  • Die PC-Version wird entsprechend an PCs angepasst, hier will man sich eher an Origins als an DA2 orientieren.
  • Mit Warrior, Mage und Rogue stehen euch drei Klassen zur Verfügung, ebenso mindestens drei Rassen (Menschen, Elfen, Zwerge). Der Name des Spielercharakters ist nicht vorgegeben, man kann man einen Mann oder eine Frau spielen und er/sie ist vertont.
  • Ihr entscheidet, wem ihr wohlgesinnt seid, wen ihr unterstützt. Man will euch nichts aufzwingen. Dementsprechend reagieren unterschiedliche Gruppierungen womöglich auch unterschiedlich auf die Inquisition, bringen euch etwa keinen Respekt entgegen.
  • Ihr werdet immer wieder Entscheidungen treffen müssen. Das Ziel der Macher besteht darin, dass ihr genau darüber nachdenken und anschließend mit den Konsequenzen leben müsst.
  • Es gibt wieder ein Dialograd, BioWare will die Antworten und Reaktionen aber klarer veranschaulichen.

Originalmeldung: BioWares Rollenspiel Dragon Age: Inquisition ziert das Cover der neuen Ausgabe der Zeitschrift Game Informer.

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Im Zuge der Vorstellung des Covers verriet man auch, dass es wieder mehrere spielbare Rassen geben wird, zwischen denen der Spieler sich entscheiden kann - etwa Elfen und Zwerge.

Darüber hinaus ist in einem kurzen Video-Trailer zu sehen, dass man im Spiel auf Pferden reiten kann. Ebenso regeneriert sich die Gesundheit nach einem Kampf nicht mehr automatisch und es wird erneut einen vertonten Hauptcharakter geben.

Konkretere Details aus der Ausgabe liegen bislang noch nicht vor, wir halten euch über alle neuen Einzelheiten aber natürlich auf dem Laufenden.

Dragon Age: Inquisition erscheint im Herbst 2014 für PC, Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.