Star Wars: The Old Republic

'Es gibt noch jede Menge zu enthüllen'

Wer Chewbacca sexy findet und den Todesstern nicht für eine mit Milzbrand infizierte Zeitschrift hält, hegt vermutlich Sympathien für Star Wars. Doch sollte man sich extra deswegen ein Online-Rollenspiel antun? Eurogamer sprach ergänzend zu einer Probepartie im Rahmen der Vorschau zu Star Wars: The Old Republic mit BioWares Kreativdirektor James Öhlen über das nächstes Jahr erscheinende Star-Wars-MMO.

Eurogamer: Was gibt es in Bezug auf The Old Republic Neues seit der Spielemesse gamescom?

James Öhlen: Wir haben inzwischen alle Spielerklassen angekündigt. Auf Seiten der Republik gibt es den Trooper, den Schmuggler, den Jedi-Ritter und den Jedi-Botschafter. Auf Seiten des Imperiums hast du den Imperialen Agent, den Kopfgeldjäger, den Sith-Inquisitor und den Sith-Krieger.

Eurogamer: Es ist ungewöhnlich, dass ein Rollenspiel-Entwickler alle Charakterklassen seines Spiels bereits zu so einem frühen Zeitpunkt der Entwicklung offenlegt ...

James Öhlen: Das war eine Idee dieser verrückten Werbe-Fachleute. Ich weiß auch nicht, wie es dazu kam. Aber es gibt noch jede Menge zu enthüllen, keine Sorge. Unser Spiel ist auch im Vergleich zu Werken aus anderen Genres so umfangreich und es gibt so viele Eigenschaften und Inhalte, dass wir nicht in die Verlegenheit kommen werden, nichts mehr zu haben, über das wir reden könnten.

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James Ohlen, Kreativdirektor von Star Wars: The Old Republic.

Eurogamer: Tu dir keinen Zwang an, wenn du noch etwas Neues verraten möchtest!

James Öhlen: Die Werbeabteilung würde mich umbringen, befürchte ich.

Eurogamer: In diesem Fall, stelle ich doch gleich mal eine ketzerische Frage. Was bliebe übrig von The Old Republic, wenn man die ganzen Star-Wars-Lizenz-Sachen herausnehmen würde? Steht das Gameplay für sich selbst oder ist das Spiel nur durch Star Wars interessant?

James Öhlen: Es steht definitiv für sich selbst. Star Wars ist eine tolle Marke und ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Es ist eine Möglichkeit, originell zu sein ohne originell zu sein. Wir konzentrieren uns auf die Geschichte und machen Dinge, die im Universum von Star Wars zuvor noch nicht ausprobiert wurden. Wir synchronisieren Charaktere vollständig, das beinhaltet auch den eigenen Recken. Sobald man eine Konversation beginnt, unterstützen wir das mit kinoreifen Kameraeinstellungen, ähnlich wie in Mass Effect. Du muss Entscheidungen treffen, die dafür verantwortlich sind, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Du triffst und begleitest Charaktere, die ihre eigene Persönlichkeit haben und die du umwerben, betrügen oder mit denen du dich anfreunden kannst.

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Die Jedi-Botschafterin beherrscht auch den Nahkampf.

Du hast die Möglichkeit, böse oder gute Entscheidungen zu treffen und den dunklen oder den hellen Weg zu beschreiten. Alle diese Dinge lassen ein Online-Rollenspiel entstehen, das sich deutlich von der Konkurrenz unterscheidet.

Eurogamer: Erleichtert oder erschwert es die Lizenz, solch ein Spiel zu entwickeln?

James Öhlen: Ich denke, etwas mit Star Wars zu machen, ist grundsätzlich ein Vorteil. Für ein Online-Rollenspiel oder auch ein Rollenspiel an sich ist es also gut. Star Wars vereint bereits alle Stärken von Rollenspielen. Es ist sehr originell und inspirierend. Du hast notwendigerweise Magiebenutzer und Zauberer, die die Macht verwenden. Oder auch Krieger. Es gibt bereits all diese Dinge, die man von diesem Genre erwarten kann.

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