Crytek: Grafik-Zugeständnisse von Crysis 2 sind "nach hinten losgegangen"

DX11-Patch ein Geschenk an die Fans

Crytek-Galionsfigur Cevat Yerli hat sich anlässlich des kommenden DX11-Patches, der das Crysis 2 unter anderem durch Hardware-Tessellation und "Ultra"-Texturen (auch in DX9) ergänzt, zu den Reaktionen auf die Grafikzugeständnisse des Titels geäußert. Seiner Ansicht nach ist das Bestreben, das Spiel auf Otto-Normal-Rechnern zum laufen zu bringen "ein bisschen nach hinten losgegangen".

"Die Absicht mit Crysis 1 war, 'wenn ich das hier drei Jahre später spiele, soll es immer noch großartig aussehen'", so der CEO des Frankfurter Entwicklers zu Gamasutra. "Mit Crysis 2 haben wir eine andere Richtung verfolgt und das ist ein bisschen nach hinten losgegangen."

Den Patch bezeichnet er als ein Geschenk an die "High-End-Community.

"Ich glaube, die Gamer wissen das zu schätzen. Es wertet Crysis 2 auf und gibt einen kleinen Ausblick darauf, wie sich PC-Gaming in der Zukunft entwickeln wird, wenn man einen High-End-Ansatz verfolgt."

Ich persönlich habe Yerli nicht übel genommen, dass ich Crysis 2 mit demselben Rechner anständig spielen konnte, der beim Rendern des ersten Teils noch aus dem ersten Loch pfiff…

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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