Assassin's Creed: Revelations

Italienisches Istanbul

Hinweis: Braucht ihr Hilfe in Konstantinopel? Dann werft einen Blick in unsere Assassin's Creed: Revelations - Komplettlösung, Lösung, alle Missionen, Sequenzen und Erinnerungen und in die Assassin's Creed: Revelations - Komplettlösung, Trophäen, Achievements, Animus-Datenfragmente, Versteckte Gruft, Bomben, Kampf-Tipps, Templer-Kenntnisstand, Festen-Verteidigung.

Alt ist er geworden, der ehemals so schneidige Ezio Auditore da Firenze. Es ist noch gar nicht so lange her, da verfolgten wir in Assassin´s Creed 2 seine Geburt, sein Heranwachsen, schließlich auch die Hinrichtung seines Vaters und seiner Brüder. Wir waren ebenso entschlossen wie der ungestüme Ezio, das ihm und seiner Familie widerfahrene Unrecht in der Rolle des Assassinen zu rächen. Der Ezio, der jetzt zwei Jahre später in Istanbul an Land geht, ist ein anderer Mensch. Bärtiger. Ruhiger. Und auch nachdenklicher. Ezio beginnt, sein Schicksal zu hinterfragen. Den Kampf gegen die Templer, seine Rolle als Assassinen-Meister.

Trotzdem hat Ezio noch ein wichtiges Ziel. Er muss die Bibliothek seines Vorfahren Altair in Masyaf finden und öffnen. Der erste Versuch ging daneben, wie Ezio bereits im Trailer zum jüngsten Teil der Erfolgsserie feststellen muss. Masyaf befindet sich fest in der Hand der feindlichen Templer, die ihn direkt erwarten und in einen Hinterhalt locken. Doch dank seiner Fähigkeiten als Assassine und nicht zuletzt auch dank einer Vision von Altair springt Ezio dem Tod noch einmal von der Schippe und macht sich auf den Weg in die Weltstadt Istanbul. Dort sollen sich die fünf benötigten Schlüssel für die geheimnisvolle Bibliothek befinden.

Istanbul ist in diesen Tagen allerdings ein wahres Wespennest. Das ehemalige Byzanz und Konstantinopel befindet sich zwar unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches, im Inneren kämpfen aber viele Gruppen und Fraktionen um die Vorherrschaft. Mittendrin natürlich Assassinen und Templer.

Mit der Metropole am Bosporus haben die Entwickler bei Ubisoft Montreal direkt einen doppelten Coup gelandet. Nicht nur fühlt sich das Spiel durch das neue Setting außerhalb Italiens frischer an, als es noch bei Assassin's: Creed Brotherhood der Fall war, auch ist Istanbul an sich schon ein durch und durch faszinierender Ort. Hier treffen Kulturen aufeinander. Die Stadt atmet nur so Geschichte und vermischt auf unnachahmliche Weise osmanische Architektur mit römischen und christlichen Elementen. Der breite Bosporus schimmert in der Abendsonne und die Hagia Sophia überragt auf majestätische Art und Weise Hektik und Trubel der engen Gassen.

Gleich zu Beginn des Spiels trifft Ezio auf Yusuf, den Anführer der hiesigen Assassinen-Vereinigung. Der macht ihn nicht nur mit den politischen Gegebenheiten von Istanbul vertraut, er drückt ihm auch gleich den letzten Schrei der Waffenkunst in die Hände. Die neue Hakenklinge ist ein echtes Allzweck-Hilfsmittel und dient nicht nur der nahezu geräuschlosen Liquidierung zweifelhafter Subjekte. Sie ist auch eine große Hilfe beim Erklimmen von Mauern, erweitert Ezios Sprungreichweite und kann eingesetzt werden, wenn ihr euch an gespannten Leinen abseilt. Klar, dass das Spiel die ersten Missionen erst einmal damit zubringt, euch mit dem Umgang mit der neuen Ausrüstung vertraut zu machen.

Tatsächlich gibt es bei Assassin's Creed: Revelations von Anfang an viel zu tun. Templer-Truppen übernehmen die Kontrolle über ein Stadtviertel. Ihr müsst einen getarnten Anführer erkennen und ausschalten. Fiese Gegenspieler sollen ausgeschaltet werden. Und wenn gerade mal nichts zu tun ist, dann fordert euch Yusuf zu einem kleinen Wettlauf über die Häuser der Stadt heraus.

Besonders interessant ist die Verteidigungsmission eines Assassinen-Unterschlupfs: Die Sequenz erinnert frappierend an einschlägige Tower-Defense-Titel und gibt euch die Aufgabe, verschiedene Arten von Assassinen auf den Dächern rund um das Ziel zu platzieren, damit die die Angreifer aufs Korn nehmen. Ihr errichtet Barrikaden, dirigiert Mörser-Schüsse und greift auch mal selbst ins Geschehen ein, wenn nötig. Spätestens dann, wenn der Gegner mit einem gepanzerten Rammbock anrückt, kann es für euch schon einmal eng werden!

Machen wir einen Zeitsprung. Beim Probespielen lässt uns Ubisoft ein Kapitel überspringen, man will ja doch noch ein paar Geheimnisse für sich behalten, und stellt Ezio nun vor eine neue Herausforderung: Gemeinsam mit seinen Mitstreitern muss er unerkannt in den Topkapi-Palast eindringen. Dafür muss man italienische Spielmänner ausfindig zu machen. Mit ein paar schnellen Schlägen sind sie außer Gefecht gesetzt, ihr hebt ihre ohnmächtigen Körper auf, versteckt sie gründlich und schlüpft dann selbst in die bunte Kleidung.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (5)

Über den Autor:

Thomas Nickel

Thomas Nickel

Autor

Fest in der 16Bit-Ära verwurzelt, lehrt der freie Autor Spielegeschichte an der Frankfurter Games Academy. Wird eher selten vor Ego-Shootern gesichtet.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (5)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading