Ubisoft lässt sich das Toronto-Studio über 500 Mio. Dollar kosten

Jade Raymonds neues Team soll binnen der nächsten zehn Jahre um das Vierfache wachsen.

Mit Hilfe der kanadischen Regierung wird Ubisoft insgesamt 505 Million kanadische Dollar in sein neues Toronto-Studio investieren. Als Modell für die Mega-Spieleschmiede soll das Montreal-Studio dienen, das schon Assassin's Creed zum Welterfolg machte.

Aktuell zählt das Studio, das von Jade Raymond als Managing Director betreut wird, 210 Mitarbeiter. Im Verlauf der nächsten zehn Jahre will man auf über 800 Beschäftigte kommen. Diese Angaben entnimmt Gamasutra der kanadischen Financial Post.

Dem Zeitungsbericht zufolge fördert die Regierung von Ontario das Unterfangen im selben Zeitraum mit 263 Millionen kanadischer Dollar. Neben den Fördergeldern der Regierung kommen Ubisoft in Toronto Steuervorteile entgegen.

Der Transfer erfahrenen Personals von Ubisoft Montreal (mit 2.100 Mitarbeitern einer der absoluten Kolosse in der Welt der Spiele-Entwicklung) an den neuen Standort soll den Erfolg von damals replizieren, als man Pariser-Entwickler nach Montreal versetzte.

Der CEO von Ubisoft Montreal, Yannis Mallat sieht darin "dasselbe Rezept" angewandt wie vor gut 15 Jahren: "Wir haben erfahrene, verdiente Leute von Ubisoft Montreal versetzt, zum zu garantieren, dass sie [in Toronto] schnell Fuß fassen, Fahrt und Wissen aufnehmen, um wiederum die besten Leute zu engagieren. Man kann binnen eines Jahres kein Studio aufbauen, wenn man nur junge Leute einstellt."

Ubisoft Toronto ist bereits jetzt mit dem nächsten Teil der Splinter-Cell-Reihe beschäftigt, will aber schon bald eine neue, eigene Marke ankündigen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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