Capcom will schnellere Fortsetzungen

Erwartet sieben Millionen verkaufte Exemplare von Resident Evil 6, neue Next-Gen-Franchises.

Capcom will künftig schnellere Fortsetzungen seiner erfolgreichen Marken auf den Markt bringen, heißt es im aktuellen Finanzbericht des Unternehmens.

Dadurch will man einerseits natürlich regelmäßigere Umsätze erzielen, die verständlicherweise nicht anfallen, wenn die Entwicklung eines großen Titels rund drei bis vier Jahre verschlingt. Andererseits will man so auch für mehr Wachstum sorgen. Dafür zieht man allerlei bekannte Marken in Betracht, darunter Monster Hunter, Street Fighter, Resident Evil, Devil May Cry, Lost Planet und Dead Rising.

Teams, die mit "wichtigen Titeln" beschäftigt sind, sollen auf maximal 100 Leute "beschränkt" werden, wodurch man "mehrere Fortsetzungen zur gleichen Zeit entwickeln könne". Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man auch neue Mitarbeiter. In den kommenden zehn Jahren will man daher rund 1.000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, wobei man hauptsächlich auf Schulabsolventen setzen wird.

"Zusätzlich werden wir die Zahl der Titel pro Jahr erhöhen und somit auch die Umsätze steigern, indem wir ein Hybrid-Entwicklungsmodell verwenden, bei dem die Kernelemente eines Projekts intern bei Capcom laufen und weitere Arbeiten an externe Firmen ausgelagert werden."

Capcoms MT-Framework-Engine soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Für 80 Prozent der Entwicklungen auf PC, PS3 und Xbox 360 verwende man die Engine, wodurch man ebenfalls schon die Entwicklungszeit und auch die Kosten senken könne. Darüber hinaus ist MT Framework nun auch mit dem 3DS, der Wii und dem iPhone kompatibel.

Um die User zwischen zwei Spielen einer Reihe zusätzlich bei der Stange zu halten, setzt man auf DLC. Damit will man die Zeit bis zur Veröffentlichung einer Fortsetzung überbrücken.

Darüber hinaus sprach man auch ein wenig über die nächste Generation, will in die Arbeit mit den Next-Gen-Konsolen investieren und seine Mitarbeiter mit der neuen Technik vertraut machen.

"Wir werden neue und populäre Next-Generation-Franchises erschaffen und teilen der Entwicklung neuer Produkte durch eine effiziente Entwicklung 20 Prozent der Investitionen zu", sagt Capcoms Präsident und COO Haruhiro Tsujimoto.

Derzeit sind praktisch alle Augen auf Resident Evil 6 gerichtet. Der Titel erscheint Anfang Oktober und wurde von rund 600 Leuten entwickelt. Capcom rechnet mit sieben Millionen verkauften Exemplaren.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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