Eine Weile lang hatte Sony versucht, 3D wirklich zu pushen. In letzter Zeit ist hingegen wieder ruhiger geworden, was nach Ansicht von Sonys UK-Chef Fergal Gara daran liegt, dass 3D bei den Kunden nicht sonderlich beliebt ist.

"Ob ihr euch nun Filme oder Spiele anschaut, das Tragen von Brillen und das Konsumieren von 3D in solch einer Art und Weise ist zuhause nicht sonderlich beliebt", so Gara im Gespräch mit Eurogamer.

"Das ist einfach Fakt. Ich habe keine detaillierten Studien dazu gelesen, aber die Brillen werden sicherlich eine große Rolle dabei spielen."

"Ich denke, es gibt auch Unterschiede dahingehend, ob man sich nun wirklich auf das Gesehene konzentriert oder nur nebenher schaut. Zuhause schalten die Leute einfach mal für eine Weile ein oder aus. Und das mit Brillen zu tun, während man nebenbei auf sein Tablet schaut oder eine kleine Pause macht, resultiert nun mal in einem klaren Unterschied, wenn man es mal mit einem Kinoerlebnis vergleicht, wo man sich ausschließlich darauf konzentriert."

Ist 3D ohne Brillen also die Lösung?

"Wie gut wird 3D ohne Brillen sein?" fragt Gara. "Wir haben bisher keine Technologie auf dem Markt gesehen, die sich als must-have erwiesen hat. Und ich habe auch keinen feste Meinung dazu, ob das überhaupt passieren wird."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.