Nach Angaben von BioWares General Manager Aaryn Flynn ist die offene Welt von Dragon Age: Inquisition „ziemlich ambitioniert."

Unter anderem hat bei der Entwicklung auch das Feedback der Dragon-Age-2-Spieler eine Rolle gespielt, weswegen man den Spielern deutlich mehr Freiraum geben will.

„Das ist einer der Gründe dafür, warum wir uns für Frostbite als Engine entschieden haben, weil wir uns dieses Feedback angeschaut haben", erklärt er.

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„Wir wussten, dass unsere eigene Eclipse-Engine, die wir für Dragon Age: Origins und Dragon Age 2 nutzten, schon ziemlich in die Jahre gekommen war. Diese Engine weiterzuentwickeln, hätte viel Geld und Zeit erfordert. Aber als wir mehrere Engines miteinander verglichen, war eines der Dinge, die wir an Frosbite liebten, das ziemlich gute Terrain-Streaming und die großen, offenen Umgebungen."

„Wir dachten uns, wenn wir das nehmen und dazu noch wunderbare Open-World-Systeme und Quests darüber legen, wäre das eine ziemliche Killer-Kombination. Für uns hatte das höchste Priorität."

Auch die Individualisierung soll eine wichtige Rolle spielen, zumal der Spieler die Inquisition anführt.

„Es ist nicht einfach ein Standardcharakter. Wir wollten, dass die Leute dahingehend, was sie spielen und wie sie es spielen, viele Freiheiten haben. Was ich sagen kann, ist, dass wir durch die neuen Technologien in Frostbite - nicht notwendigerweise die Next-Gen-Sachen... diese Systeme, die wir integriert haben, erlauben uns eine wirklich tiefgreifende Individualisierung aller Charaktere im Spiel. Für uns ist das sehr wichtig."

„Wir wollen sicherstellen, dass die Leute das Gefühl haben, es wäre ihr Charakter und dass er das ist, was sie haben wollen. Und dazu geben wir dem Spieler die Möglichkeit - das ist einer der wichtigsten Aspekte."

Gleichzeitig wolle man Flynn zufolge die Zeit respektieren, die die Spieler in die ersten beiden Teile investiert haben. Wie genau das ablaufen soll, verriet er jedoch nicht.

„Das zu tun, ist fast so etwas wie ein Markenzeichen von uns geworden, also möchten wir das weiterführen. Wir wissen aber einfach noch nicht, wie wir es tun werden, daher kann ich das nicht kommentieren."

Erscheinen wird Dragon Age: Inquisition im Herbst 2014.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.