Monaco-Entwickler: Verkaufszahlen auf der Xbox 360 'sehr enttäuschend'

Ausschlaggebend sind offenbar die Verspätung und eine schlechte Demo.

Monaco-Entwickler Andy Schatz ist alles andere als zufrieden mit den Verkaufszahlen des Spiels auf der Xbox 360.

Für ihn gibt es da mehrere Gründe: „Die Verschiebung auf der 360 hat ohne Frage den Verkaufszahlen geschadet", schreibt er. „Es gab einen Bug, der nur in der Retail-Version auftrat, also haben wir ihn nicht vor dem Ende des Zertifizierungsprozesses entdeckt (Bei Vier-Spieler-Matches gab es in so ziemlich jeder Partie einen Verbindungsabbruch). Selbst nachdem wir einen Patch dafür übermittelt hatten, waren wir blind, denn wir konnten das Problem auf den Dev-Kits nicht wirklich reproduzieren."

Man sei zwar nicht von der Xbox 360 als primäre Einnahmequelle abhängig gewesen, aber dennoch seien die Zahlen dort „sehr enttäuschend."

„Wir haben viel Arbeit in das Spiel investiert. Und zu sehen, wie vieles davon offenbar verschwendet war, ist enttäuschend.

Schatz glaubt, dass sich Monaco auf der Xbox 360 bei einem simultanen Release vielleicht doppelt so oft verkauft hätte. „Wir mussten zwei Patches übermitteln. Zum Glück hatten sie bereits rund einen Monat zuvor ihre Gebühren dafür gestrichen."

Wenig hilfreich sei auch die Demo gewesen: „Ja, die Demo war schrecklich", sagt er. „Das Tempo zu Beginn war merkwürdig... es war gleichzeitig zu einfach und zu schwer. Aber nun gut, man lebt um zu lernen!"

„Was die Behandlung durch Microsoft währenddessen betrifft... nun, wir hatten einen Publisher (Majesco) als Puffer dazwischen. Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, jemandem in die Parade zu fahren. Daher denke ich, dass es besser ist, über etwaige Beschwerden nicht öffentlich zu sprechen."

Mehr zum Spiel erfahrt ihr in unserem Monaco: What's Yours is Mine Test.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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