Precinct: Crowdfunding-Kampagne endgültig eingestellt

Update 2: Vielleicht versucht man es irgendwann noch ein weiteres Mal.

Update 2 (26.08.2013): Die Crowdfunding-Kampagne zu Precinct wurde nun endgültig eingestellt, nachdem auch der Wechsel von Kickstarter hin zu einer privaten Finanzierung nicht für genügend Interesse sorgte.

“Jeder aus dem Team hat sein Bestes gegeben, um Precinct zu realisieren. Wir haben alles unternommen, damit die Crowdfunding-Kampagne funktioniert, entschieden uns letztlich aber dafür, die Precinct-Kampagne mit sofortiger Wirkung einzustellen“, schreibt man.

“Wir sind Kämpfer und haben unser Bestes gegeben. Leider war das nicht gut genug, um die Herausforderungen hinsichtlich der Finanzierung von Precinct zu bewältigen. Unser neuer Ansatz brachte uns einige fantastische Unterstützer ein und dafür sind wir dankbar. Allerdings haben wir einfach nicht den nötigen Schwung erreicht, um das zu bewerkstelligen, was für dieses Projekt nötig ist.“

“Abhängig von der Situation könnten wir es irgendwann noch einmal versuchen“, heißt es. „Dass Jim Walls ein neues Spiel machen wollte, fand in der Community sehr viel Anklang. Gleichermaßen ist auch unser Team weiterhin begeistert von Precinct und hofft, dass es eine Möglichkeit gibt, das Spiel in Zukunft doch noch zu verwirklichen.“

Wer die private Crowdfunding-Kampagne unterstützt hat, wird natürlich nicht belastet.

Update (07.08.2013): Jim Walls und sein Team haben die Kickstarter-Kampagne zu Precinct eingestellt und setzen nun auf eine private Crowdfunding-Kampagne.

Bei 10 verbleibenden Tagen kam man auf Kickstarter bislang lediglich auf rund 85.000 der angestrebten 500.000 Dollar.

Das neue Ziel liegt nun bei 400.000 Dollar, ein Enddatum gibt es nicht. Ebenso hat man drei Zwischenziele. Einen Proof of Concept gibt es bei 25.000 Dollar, einen Vertical Slice bei 90.000 Dollar und eine Demo bei 250.000 Dollar. Unterstützer müssen erst zahlen, wenn das jeweilige Zwischenziel erreicht wurde.

Nach Angaben des Teams hat man sich zu diesem Schritt entschieden, um Kosten für Rewards und Kickstarter-Gebühren einzusparen.

Alle Unterstützer sollen dafür Zugriff auf alle Versionen erhalten - inklusive des fertigen Spiels. Selbst dann, wenn ihr nur einen Minimalbetrag investiert.

Mehr Details dazu entnehmt ihr der oben verlinkten Webseite.

Police-Quest-Macher Jim Walls meldet sich auf Kickstarter mit einer spirituellen Fortsetzung der Klassiker zurück.

Precinct soll ein First-Person-Adventure für den PC und Mac werden und auf der Unity-Engine basieren.

Schauplatz des Spiels ist das Städtchen Fraser Canyon in Kalifornien. Hier spielt ihr als Officer Maxwell Jones, der zu Beginn von Precinct noch ein Anfänger ist, sich aber langsam hocharbeiten wird.

Im Spielverlauf löst ihr etwa Verbrechen oder verhaftet Verbrecher. Neben Rätseln soll es auch Actionsequenzen geben, beispielsweise Schusswechsel, Nahkämpfe oder Verfolgungsjagden.

Man möchte damit jedenfalls "erfolgreich die Adventures im Sierra-Stil mit moderner Videospiel-Technik kombinieren", heißt es. Und obendrein soll auch noch das „Cop-Game-Genre neu definiert" werden.

500.000 Dollar braucht man mindestens, um das Projekt umzusetzen.

„Jeder Kickstarter-Dollar fließt direkt in die Entwicklung des Spiels. Wir möchten das traditionelle Publishing-Modell umgehen, um das bestmögliche Spiel für die Fans der Police-Quest-Reihe zu machen."

Mehr Infos findet ihr auf der Kickstarter-Seite.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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