Éine der Neuerungen von Call of Duty: Ghosts sind die dynamischen Maps, auf denen verschiedene Dinge passieren können, die Teile oder das gesamte Schlachtfeld verändern.

Zum Beispiel auf der Map „Strikezone", die durch einen Killstreak namens „Odin Strike" und einen darauf folgenden Angriff einer Orbitalstation mehr oder weniger in Schutt und Asche gelegt wird. Gleichzeitig sterben gegnerische Spieler, zuvor passierbare Wege sind versperrt und man hat neue Deckungsmöglichkeiten.

Andernorts sorgt man dafür, dass das Dach einer Tankstelle umfällt, womöglich Gegner unter sich begräbt und euch im Gegenzug ebenfalls neue Deckung beschert.

Alles in allem gibt es nicht nur solch größere Zerstörungen, sondern auch kleinere Dinge, wie Executive Producer Mark Rubin gegenüber Eurogamer erklärt.

„Einige Maps nutzen es hier und da an bestimmten Stellen. Andere Maps, wie etwa Strikezone, werden komplett verwüstet", sagt er.

Solche kleinere Zerstörungen umfassen etwa Löcher, die man in Wände sprengen kann, wobei man möglicherweise eben Gegner überrascht. Möglich sind sie aber auch nur an vorgegebenen Stellen.

„Wir wollten nicht die komplette Welt zerstörbar machen, denn dann würden die Leute durch die Gegend laufen und die Map zerstören, bis sie einfach flach und nicht mehr wirklich interessant ist", so Rubin weiter. Gleichzeitig ermögliche das alles aber auch neue Strategien: „Jeder weiß, was dort passieren kann. Und irgendjemand wird es auf clevere Art und Weise ausnutzen."

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Die Vorbesteller-Map FreeFall.

„Auf manchen Karten gibt es Fallen, die ihr auslösen und als Teil eurer Strategie nutzen könnt. Es geht nicht immer nur um Zerstörung. Zerstörung alleine macht die dynamischen Maps nicht aus. Es geht darum, dass sich Dinge verändern, bewegen."

„Auf manchen Maps, über die wir noch nicht gesprochen haben, geht es buchstäblich darum, Objekte aus dem Weg zu räumen oder einen Weg zu versperren. Es wird somit strategischer und sieht nicht nur cool aus."

Neben solchen, von Spielern verursachten Zerstörungen gibt es zumindest auf der Vorbesteller-Bonuskarte FreeFall auch Zerstörungen, die allein durch die Umgebung verursacht werden. Auf FreeFall bewegt ihr euch über einen zusammengestürzten Teil einer Struktur, die zwischen zwei Wolkenkratzern nach unten rutscht. Und mit jedem weiteren Abrutschen werden weitere Zerstörungen verursacht, was wiederum Wege verändert oder Sichtlinien blockiert.

„Wir haben all diese verschiedenen Sachen", so Rubin. „Nicht nur etwas Zerstörung hier und da. Vielmehr: Hier gibt es etwas Zerstörung, dort etwas Zerstörung, die von der Umgebung verursacht wird, hier etwas Zerstörung, die vom Spieler verursacht wird, woanders wiederum Killstreak-Sachen, die die Maps verändern können. Man öffnet und schließt Wege, verschafft sich mehr Kontrolle. Es ist viel abwechslungsreicher als nur zu sagen, dass wir für die dynamischen Maps hier und da ein paar zerstörbare Dinge eingebaut haben."

Call of Duty: Ghosts erscheint am 5. November 2013 für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Wii, ebenso sind Umsetzungen für Xbox One und PlayStation 4 in Arbeit.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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