Deathfire: Kickstarter-Kampagne gescheitert, Zeit für Plan B

Update: Ihr könnt die Entwickler direkt unterstützen.

Update (09.12.2013): Die Kickstarter-Kampagne zu Guido Henkels Deathfire ist gescheitert. Am Ende kam man lediglich auf rund 204.000 Dollar von den angestrebten 390.000 Dollar, die aufgrund des Misserfolgs der Kampagne nun natürlich nicht eingezogen werden.

Für die Macher ist es nun Zeit für Plan B. Das bedeutet konkret: Ihr könnt das Studio direkt über die Webseite des Spiels finanziell unterstützen.

Gleichermaßen möchte man im Zuge dessen keineswegs den Umfang oder die taktische Tiefe des Spiels einschränken, setzt aber dennoch auf eine etwas andere Vorgehensweise.

Anstatt ein komplettes, umfangreiches Spiel zu erstellen, will man vielmehr einen episodischen Ansatz verfolgen. Man möchte somit individuelle Kapitel der Geschichte Stück für Stück entwickeln, wofür man wiederum weniger Geld und Zeit brauche. Darauf soll dann anschließend weiter aufgebaut werden.

Weitere Infos zu den Plänen der Entwickler bekommt ihr in den Updates auf der Kickstarter-Seite.

Update (27.11.2013): Die Macher von Deathfire haben ein neues Pitch-Video zum Spiel erstellt und veröffentlicht.

“Gestern haben wir das ursprüngliche Pitch-Video der Kampagne, das sich mehr an Hardcore-RPG-Spieler richtete, mit einem neuen Video ersetzt, das sich eher an Spieler richtet, die mit den Kernmechaniken eines traditionellen Rollenspiels vielleicht nicht gänzlich vertraut sind“, heißt es.

Einerseits gibt es darin auch neue Bilder und Ausschnitte aus dem Spiel zu sehen, andererseits hofft man, der Kampagne dadurch nochmal etwas Schwung verleihen und vielleicht auch diejenigen überzeugen zu können, die sich bis jetzt unsicher waren.

Ihr seht das Video nachfolgend.

Originalmeldung: Wie angekündigt haben Guido Henkel und die G3 Studios ihre Kickstarter-Kampagne zum Fantasy-Rollenspiel Deathfire: Ruins of Nethermore gestartet.

Das Spiel ist den Entwicklern zufolge allen voran für diejenigen unter euch gemacht, die sich gerne an Titel wie Das Schwarze Auge, Wizardry oder Might & Magic zurückerinnern.

„Aber auch falls du die Begeisterung für diese Spiele bisher nicht miterleben konntest, wird dieses Projekt etwas für dich sein, da wir uns zum Ziel gesetzt haben, ein fesselndes Rollenspiel zu entwickeln, das dich herausfordern und bis zur letzten Sekunde überraschen wird", heißt es.

Das Ganze ist ein gruppenbasiertes Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen und entsteht auf Basis der Unity-Engine. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive, unter anderem ist die Interaktion zwischen Charakteren ein „elementarer Bestandteil" des Spiels. Ihr sollt auf viele Bewohner der Welt treffen und sie anheuern können.

„Alle Charaktere besitzen ihre eigene Persönlichkeit, geprägt durch ihre eigene Meinung, ihre Ängste und ihre kleinen dunklen Geheimnisse, welche für einmalige Überraschungen und Wendepunkte im Spiel, sowie auch für viele unvergessliche Momente sorgen werden. [...] Das Spiel enthält abwechslungsreiche, große Außen- und Innenbereiche und bietet dadurch ein tiefreichendes Setting mit gruppenbasiertem Gameplay, und rundenbasiertem Kampf, der taktisch ausgeklügelte Schlachten ermöglicht."

Insgesamt soll es sechs Rassen und acht Klassen geben, zwischen denen ihr euch entscheiden könnt. Mit dabei sind außerdem Basisattribute und 34 einmalige Charaktereigenschaften, Rätsel, Crafting, Verzauberungen, Fraktionen und Käsetoast.

Das Ziel der Kampagne sind 390.000 Dollar, erscheinen soll Deathfire später für PC, Mac und Linux.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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