SOE nennt Details zu seinem Zombie-MMO H1Z1

Update: Riesige Maps, auf denen man sich isoliert fühlen soll.

Update (14.04.2014): Auf Reddit hat sich SOE-Chef John Smedley nun auch noch zu den Maps von H1Z1 geäußert. Das Spiel soll demnach eine riesige Map bieten, wenn man die ersten User ins Spiel lässt, anschließend werde es aber noch viel, viel größer.

Durch die Map-Editing-Systeme könne das Team „schnell massive Gegenden“ hinzufügen. Erst einmal will man jedoch wissen, wie die Spieler H1Z1 spielen: „Bei PlanetSide 2 haben wir einen Fehler gemacht und bereits mehrere Kontinente erstellt, bevor wir überhaupt eine gute Vorstellung davon hatten, was funktionieren würde und was nicht. Dieses Spiel ist anders. Wir gehen das cleverer an“, so Smedley.

“Wenn wir den Early Access öffnen, gibt es eine massive Map für die Spieler. Mit der Zeit (sehr schnell) werden sie einfach weiter und weiter gehen können als zuvor. Es ist eine sehr einzigartige Herangehensweise, aber wir glauben wirklich, dass es die beste Option ist.“

Smedley zufolge sollen sich die Spieler definitiv isoliert fühlen und es mit der Angst zu tun bekommen, wenn sie einen oder mehrere andere Spieler sehen.

“Instinktiv solltet ihr euch erst einmal verstecken. Wenn sich 20 Spieler in Sichtweite befinden, ist es keine allzu überzeugende Apokalypse“, sagt er. „Also macht euch keine Sorgen: Die Zombie-Apokalypse macht keinen Spaß, wenn ein reger Betrieb wie in Disneyland während des Spring Break herrscht.“

Was die genaue Spielerzahl pro Server betrifft, könne man noch keine genauen Angaben machen. Je größer die Map aber wird, desto mehr Spieler könnte man jedoch auf die Server lassen. Und Smedley zufolge wird es haufenweise Zombies zu bekämpfen geben. „Ihr werdet Horden sehen... oh ja, das werdet ihr.“

Update (11.04.2014): Sony Online Entertainment hat sich nun etwas ausführlicher zum Geschäftsmodell von H1Z1 geäußert.

Auf Reddit sprach SOE-Chef John Smedley etwas ausführlicher darüber.

“Es wird euch überraschen, dass wir absichtlich noch keine finalen Entscheidungen in Bezug darauf getroffen haben, bevor wir nicht eure Meinung hören konnten. Und das sage ich nicht einfach nur so, ich meine es ernst. […] Wir sind also offen für Ideen.“

Ein paar Punkte sprach er dann aber doch an.

  • “Es wird ein F2P-Spiel sein (nach dem Early Access). Während der Early-Access-Phase kostet der Zugang 19,99 Dollar.“
  • “Wir sind nicht am Verkauf von Waffen interessiert. Waffen bekommt ihr lediglich, indem ihr sie herstellt oder beim Erkunden der Umgebung findet. Wir verkaufen keine Macht.“
  • “Im Kern geht es im Spiel um Survival. Wir bevorzugen es, ÜBERHAUPT NICHTS zu verkaufen, was euch dabei hilft. Wenn das Spiel zu schwierig für euch ist, dann spielt etwas anderes. Wir möchten keine Abkürzungen für unsere Kernmechaniken anbieten.“
  • “Kleidung - wir betrachten Kleidung als eine ziemlich offensichtlich machbare Sache. Ich denke, es ergibt auf jeden Fall Sinn, dass die meisten Kleidungsstücke käuflich sind. Natürlich wird es auch abseits dessen vieles geben, was man kostenlos herstellen, finden und tragen kann.“
  • “Wir haben dieses Spiel gemacht, weil wir es lieben, Spiele zu entwickeln und unsere Spieler zu unterhalten. Aus diesem Grund existieren wird. Gleichzeitig müssen wir aber auch Geld verdienen. Wir schätzen eure Ideen, aber bitte spart euch Kommentare wie 'hey, gebt uns alles kostenlos, weil ihr uns das schuldet, denn schließlich seid ihr ein großes Unternehmen und wir sollten kostenlose Spiele bekommen'.“

Auf Basis dessen sei man bereit, ernsthaft mit den Spielern darüber zu diskutieren.

Übrigens: Über Vergleiche mit DayZ ist man sich natürlich im Klaren. Smedley dazu auf Twitter: „Ich glaube, DayZ ist ein unglaubliches Spiel. H1Z1 würde ohne DayZ nicht existieren, das möchte ich gar nicht bestreiten.“

Originalmeldung (10.04.2014): Sony Online Entertainment hat mit H1Z1 ein neues Zombie-MMO angekündigt und erste Details dazu genannt.

Wie der Name schon andeutet, geht es um einen Virus, der große Teile der Bevölkerung dahinrafft. Wie SOE-Chef John Smedley auf Reddit erklärt, spielt H1Z1 rund 15 Jahre nach dem Ausbruch des Virus und ihr macht euch im Spiel auf die Suche nach Vorräten und Crafting-Tools, während ihr euch gegen Untote, wilde Tiere und andere Überlebende zur Wehr setzt.

Wie Smedley schon früher angekündigt hat, handelt es sich hierbei um ein Open-World-Sandbox-Spiel, in dem ihr euch beispielsweise mithilfe von Ressourcen aus der Spielwelt einen Unterschlupf bauen könnt. Spieler können ihm zufolge auch zusammenarbeiten, um ganze Festungen mit Verteidigungsanlagen zu bauen. Ebenso verspricht er ein umfangreiches Crafting-System, mit dem man unter anderem Waffen bauen kann.

H1Z1 nutzt SOEs Next-Gen-Engine „Forgelight" und es soll mehrere Server mit verschiedenen Regeln geben, wobei jede persistente Welt Platz für „tausende" Spieler biete. Spieler sollen so untereinander Items tauschen können und sowohl menschliche Feinde und Verbündete haben.

Der Fokus von H1Z1 liegt laut Smedley darauf, dass ihr es spielen könnt, wie ihr es spielen wollt: „Wir wollen, dass ihr in der Lage seid, eine umherstreifende Gang zu gründen, deren Hauptquartier sich in einem verlassenen Lagerhaus befindet, das ihr übernommen habt... oder in einem Haus, das ihr selbst gebaut habt, nachdem ihr dafür Bäume gefällt und andere Ressourcen gesammelt habt."

„Wir geben Spielern die Werkzeuge, damit sie ihre eigenen Siedlungen, Camps und Verteidigungsanlagen erstellen können. Sie entscheiden, wie sie ihre Basis aufbauen (die sich in der Spielwelt befindet, nicht in einer Instanz). Und wir bauen all die sozialen Features ein, die ihr von einem SOE-Spiel erwartet (Gruppen, Voice-Chats und mehr)."

„Wir wollen, dass unsere Spieler Woodbury aus The Walking Dead nachbauen können, wenn sie wollen. Oder ein Gefängnis übernehmen. Oder ein altes Auto reparieren, damit ihr und eure Freunde Zombies und andere Spieler schonungslos überfahren könnt", so Smedley.

„Wenn ihr ein stilles Leben als Farmer bevorzugt, der Feldfrüchte anbaut... wir werden sicherstellen, dass eure Vorstellung der Zombie-Apokalypse erfüllt wird."

Über die Entwicklung des Spiels will man euch ständig auf dem Laufenden halten und ähnlich wie in PlanetSide 2 sollt ihr auch selbst Items via Player Studio erstellen und verkaufen können. Mit H1Z1 ist zuerst auf dem PC zu rechnen, via Early Access könne man später schon für rund 20 Dollar einsteigen. Das fertige Spiel wird durch Mikrotransaktionen unterstützt. Eine spielbare Version soll es nach Angaben der Macher bereits in rund vier bis sechs Wochen geben.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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