Star Wars: Battlefront Tipps: Credits, Sternkarten, Fahrzeuge, Helden

So behaltet ihr auf dem Schlachtfeld die Oberhand.

Star Wars: Battlefront ist da und lässt euch ab sofort am Krieg der Sterne teilnehmen. Wie bei jedem Spiel gibt es auch in Battlefront das eine oder andere zu beachten, wenn ihr in den Multiplayer-Schlachten erfolgreich sein wollt. Nachfolgend haben wir daher einige Tipps für euch zusammengestellt, die euch unter anderem zeigen, wie ihr euch abseits der eigentlichen Matches einige gute Credits dazuverdienen könnt. Außerdem verraten wir euch zum Beispiel, welche Sternkarten ihr zuerst freischalten solltet, wie ihr Fahrzeuge effektiv bekämpft und was ihr bei der Nutzung des Sprungpacks beachten solltet.

Credits verdienen

Credits sind neben dem erreichten Rang der Schlüssel zu allen Freischaltungen in Battlefront. Diese bekommt ihr natürlich schon alleine durch das Spielen von Multiplayer-Matches - und je besser ihr dabei abschneiden, desto mehr Credits fließen am Rundenende auf euer virtuelles Konto.

Aber auch abseits der gewöhnlichen Multiplayer-Modi gibt es ein paar zusätzliche Möglichkeiten, mit denen ihr euch weitere Credits verdienen könnt. Einerseits direkt im Spiel selbst, indem ihr die Trainingsmissionen absolviert, also das Tutorial spielt.

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Dabei gibt es verschiedene Ziele beziehungsweise Herausforderungen, die ihr erfüllen müsst oder auch optional erfüllen könnt. Tut ihr das, werdet ihr mit 50, 150 oder 250 zusätzlichen Credits belohnt.

Ähnliches gilt wie die ebenso verfügbaren Survival-Missionen und Schlachten, die sich entweder alleine oder zusammen mit einem Freund spielen lassen. Hier könnt ihr wiederum mehr Credits verdienen als in den Trainingsmissionen - mehr als 2.500 Credits sind durchaus drin, wenn ihr die jeweiligen Aufgaben erfüllt.

Jede erfüllte Herausforderung beschert euch aber jeweils nur einmal einen Bonus, also könnt ihr euch bei verschiedenen Anläufen auf unterschiedliche Herausforderungen konzentrieren.

Battlefront Base Command App

Eine weitere Möglichkeit ist das Base-Command-Minispiel, das ihr auf der Webseite des Spiels oder in der Begleit-App findet. Darin müsst ihr eure Basis verteidigen. Meistert ihr dort eine Runde möglichst effektiv, erhaltet ihr drei Sterne und somit die größtmögliche Belohnung. Mehrere Kampagnen könnt ihr hier absolvieren und euch einige zusätzliche Credits verdienen.

Zusätzlich gibt es noch stets drei gleichzeitig aktive allgemeine Herausforderungen, die euch auch weitere Credits bescheren, wenn ihr sie erfüllt. Das könnte zum Beispiel das Ausschalten einer bestimmten Zahl von AT-STs sein, das erfolgreiche Absolvieren einer bestimmten Zahl von Matches in einem spezifischen Spielmodus und dergleichen. Versucht sie zu erfüllen, aber wenn ihr eine dieser Herausforderungen partout nicht schafft, könnt sie gegen eine Summe von 500 Credits gegen eine neue eintauschen.

Die richtigen Sternkarten auswählen und freischalten

Eine "Hand" ist quasi das Loadout in Star Wars: Battlefront. Dafür könnt ihr insgesamt drei Sternkarten auswählen: Zwei normale und eine aufgeladene Sternkarte. Anfangs habt ihr nur eine Hand zur Verfügung, später kommt noch eine weitere hinzu - ihr könnt also zwei Voreinstellungen speichern.

Empfehlenswert ist eine Hand, die euch beim Kampf gegen menschliche Feinde hilft, etwa wenn ihr auf Seiten des Imperiums spielt. Besonders in den Modi Vorherrschaft und Kampfläufer-Angriff solltet ihr euch auf der Seite der Rebellen für den Kampf gegen Fahrzeuge rüsten, um zum Beispiel die AT-ATs rechtzeitig ausschalten zu können.

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Im Kampf gegen feindliche Fußsoldaten sind Granaten immer ganz nützlich, mindestens eine solltet ihr dabei haben. Ihr könnt auch zwei Stück mitnehmen, etwa den Thermaldetonator oder die Kontaktgranate.

Die aufgeladenen Sternkarten könnt ihr nur begrenzt oft einsetzen. Wie viele Aufladungen euch zur Verfügung stehen, wird euch angezeigt. Neue Aufladungen findet ihr auf den Schlachtfeldern oder ihr kauft sie für Credits im Menü. Übertreibt es aber nicht mit deren Nutzung, sonst fehlen sie euch, wenn ihr sie mal wirklich gebrauchen könnt. Setzt sie nur im Notfall ein, wenn ihr etwa dringend einen Energieschild braucht und die entsprechende Sternkarte ausgewählt habt.

Im Endeffekt ist es wie bei den Waffen sinnvoll, nicht gleich sofort alles freischalten zu wollen, sobald es verfügbar ist. Schaltet erst mal nur die Sternkarten frei, von denen ihr glaubt, dass sie euch wirklich weiterhelfen oder zu eurem Spielstil passen.

Dazu zählt etwa die eben bereits erwähnte Kontaktgranate. Sie verursacht zwar weniger Schaden als der normale Thermaldetonator, explodiert aber sofort beim Aufprall und kann somit Gegner überraschen. Im Kampf gegen Fahrzeuge hilft euch als Rebell vor allem der Ionentorpedo weiter, den ihr frühzeitig freischalten solltet.

Im Nahkampf kann euch zum Beispiel die Scout-Pistole weiterhelfen. Sie gibt automatisch drei Schüsse ab, die einen normalen Gegner auf kurze Distanz sofort ausschalten können. Je größer die Entfernung, desto geringer der Schaden. Wenn ihr sie einsetzt, solltet ihr daher sicherstellen, dass ihr auch trefft.

Ihr müsst nicht jede verfügbare Waffe sofort freischalten

Auf Seiten der Rebellen und des Imperiums verfügt ihr zu Beginn über jeweils eine Waffe. Und diese ist auch auf späteren Stufen noch ziemlich brauchbar, ihr müsst also nicht unbedingt sofort eure Credits für neue Waffen rauswerfen, sobald diese verfügbar sind.

Das Geld solltet ihr anfangs lieber in neue Sternkarten investieren, die Startwaffe wird euch auch so eine ganze Weile lang gute Dienste erweisen.

Ansonsten gibt es verschiedene Arten von Waffen, zum Beispiel welche, die schneller schießen, aber pro Treffer weniger Schaden anrichten - oder eben welche, die langsamer schießen, aber dafür mehr Schaden verursachen. Das hängt am Ende auch von eurer persönlichen Vorliebe ab und auf welchen Karten ihr unterwegs seid. Langsamere, mehr Schaden verursachende Waffen sind auf größere Distanz etwa nicht verkehrt.

Das Sprungpack (Jump Pack) beherrschen

Mit Rang 13 erhaltet ihr in Battlefront Zugang zum Sprungpack (Jump Pack), dessen Sternkarte ihr dann gegen Credits freischalten könnt.

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Nach der Nutzung des Sprungpacks müsst ihr ein Weilchen warten, bevor ihr es erneut einsetzen könnt, ihr solltet also die Nutzungsmöglichkeiten nicht verschwenden. Es lohnt sich daher, es einzusetzen, um aus einer Gefahrensituation zu verschwinden, wenn es nötig sein sollte. Mitunter überrascht ihr so auch einen Gegner und könnt einen Kampf für euch entscheiden.

Gleichermaßen könnt ihr es natürlich nutzen, um etwa auf Hoth oder Tatooine höhergelegene Positionen zu erreichen. Mit etwas Glück überrascht ihr damit einen oder mehrere Gegner, die nicht auf den Bereich über sich achten. Von höhergelegenen Positionen aus habt ihr natürlich auch gute Schussgelegenheiten für das Scharfschützengewehr oder andere Waffen - und ihr verschafft euch einen Überblick über die Bewegungen der Gegner.

Gut kombinieren lässt sich der Sprungpack übrigens auch mit einer explosiven Waffe. Nutzt es im Zusammenspiel mit der Armbrust-Sternkarte oder dem Raketenwerfer-Pickup, damit könnt ihr vor allem Gruppen von gegnerischen Soldaten gut bekämpfen, wenn diese nah beieinander stehen.

Die richtige Perspektive wählen

In Battlefront habt ihr die Qual der Wahl: Ihr könnt den Multiplayer-Shooter sowohl aus der First- als auch aus der Third-Person-Perspektive spielen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob eine davon entscheidende spielerische Vorteile bietet.

Fangen wir mit der First-Person-Perspektive an. Der Vorteil hier ist, dass ihr etwas präziser zielen könnt, was besonders für Matches auf größeren Karten in den Modi Kampfläufer-Angriff und Vorherrschaft gilt.

Der Nachteil der First- und zugleich Vorteil der Third-Person-Perspektive ist, dass ihr die Umgebung um euch herum besser im Blick habt als aus der Ego-Sicht. Ihr seht so besser um Ecken herum oder auf höhergelegenes Terrain, was in entsprechenden Situationen hilfreich sein kann, etwa in den engen Canyons auf Tatooine.

Ähnliches gilt für die Nutzung von Raumschiffen. Aus der Cockpitperspektive könnt ihr aus der Distanz besser auf Ziele am Boden feuern, für den Luftkampf empfiehlt sich wiederum die Verfolgersicht.

Wechseln könnt ihr ganz einfach, indem ihr das D-Pad nach unten drückt. Die gewählte Perspektive wird dann standardmäßig beibehalten, bis ihr sie wieder ändert.

Helden-Pickups schnell einsetzen

Wenn ihr ein Helden-Pickup aufnehmt, solltet ihr euch bei der Aktivierung nicht allzu viel Zeit lassen. Ein solches Pickup bleibt euch nämlich nur 12 Sekunden erhalten, bevor es wieder aus euren Händen verschwindet.

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Aktivieren könnt ihr ein solches Pickup, indem ihr die rechte und linke Schultertaste gleichzeitig drückt.

Einen ähnlichen Timer haben normale Item-Pickups übrigens nicht, diese bleiben euch auch nach dem Tod erhalten - Fahrzeug-Pickups verschwinden wieder, wenn ihr auf dem Schlachtfeld fallt und respawnen müsst.

Sternkarten: Helden richtig bekämpfen

Helden scheinen auf den ersten Blick sehr mächtig zu sein und können auch ordentlich Schaden anrichten, doch sie sind alles andere als unverwundbar. Besonders in den Spielmodi Hero Hunt und Helden vs. Schurken solltet ihr eure Sternkarten entsprechend darauf abstimmen und vor allem Explosivwaffen wie die Armbrust oder Granaten auswählen.

Solche explosiven Geschosse können nämlich weder Luke Skywalker noch Darth Vader blocken und sie verursachen auf jeden Fall Schaden.

Macht euch mit der Umgebung vertraut und nutzt sie

Auf den Maps gibt es zum Teil verschiedene Wege, die euch zum Ziel führen. Obendrein könnt ihr das Sprungpack nutzen, um zu höhergelegenen Positionen zu gelangen, womit ihr unter Umständen einen oder mehrere Gegner von oben überraschen könnt.

Auf Hoth solltet in späteren Abschnitten eines Walker-Assault-Matches die Gräben zur Verteidigung oder auf Seiten des Imperiums zum Vorrücken nutzen, dabei hilft euch auch das Sprungpack, um schnell von einem Graben zum nächsten zu gelangen.

Spielt ihr auf Endor, müsst ihr sehr aufmerksam sein, denn im dichten Wald kann an vielen Ecken, in Gebüschen oder im Ewokdorf oben in den Bäumen ein Gegner lauern. Haltet also die Augen offen und lauft selbst möglichst nicht offen über die Wege, sondern nutzt die um euch stehenden Bäume aktiv als Deckung.

Fahrzeuge effektiv bekämpfen

Spielt ihr in den Modi Kampfläufer-Angriff (Walker Assault) und Vorherrschaft (Supremacy) auf der Seite der Rebellen, kann es nicht schaden, wenn ihr eure Sternkarten auf die Abwehr von gegnerischen Fahrzeugen ausrichtet.

Zur Verfügung stehen beispielsweise die Ionengranate oder auch der Ionentorpedo. Mit Letzterem müsst ihr ein Ziel erst kurz anvisieren, bevor ihr ihn abfeuern könnt, was sowohl bei Boden- als auch bei Luftfahrzeugen funktioniert.

Weiterhin könnt ihr die Ionenschuss-Karte aktivieren, um kurzzeitig mit eurer normalen Schusswaffe mehr Schaden bei Vehikeln anzurichten. Diese Sternkarte ist nur begrenzt oft verfügbar, neue Aufladungen dafür findet ihr auf den Schlachtfeldern oder ihr kauft sie gegen Credits im Spielmenü.

Raumschiffe richtig steuern

Es ist vor allem ein schöner Anblick, wenn ihr ein Raumschiff steuern könnt, aber ganz egal, ob das nun im Kampfläufer-Angriff oder im Jägerstaffel-Modus ist, ihr solltet auch lernen, es richtig zu beherrschen.

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Wenn euch ein Gegner erfasst, solltet ihr über das D-Pad ein Ausweichmanöver ausführen, was diese Aufschaltung unterbindet. Der Snowspeeder verfügt darüber hinaus über ein Störsystem, das eine Zielerfassung kurzzeitig unterbinden kann.

Einen Einfluss auf den angerichteten Schaden hat übrigens die Geschwindigkeit, mit der ihr unterwegs ist. Je langsamer ihr seid, desto mehr Schaden richten eure Waffen an, das gilt für alle Raumschiffe im Spiel. Es lohnt sich also wirklich, wenn ihr bei einem Angriff die Geschwindigkeit reduziert, anschließend könnt ihr auf der Suche nach einem neuen Ziel wieder Vollgas geben.

Teamwork gefragt: Spielt nicht den Einzelgänger

Denkt daran: Battlefront ist kein Spiel für Einzelgänger. Im Normalfall habt ihr gegen mehrere Gegner sowieso kaum Chancen. Natürlich ist es verlockend, sich ans Steuer eines X-Wing oder AT-ST zu setzen, aber wenn ihr eurem Team dabei nicht weiterhelft, nützt das letzten Endes niemandem.

Der Rest eures Teams verlässt sich auf euch, also solltet ihr euch sinnvoll den eigentlichen Aufgaben im jeweiligen Spielmodus widmen und nicht nur darauf aus sein, die meisten Abschüsse zu erzielen, weil die euch in den meisten Modi im Endeffekt wenig bringen.

Also: Wenn ihr eurem Team wirklich weiterhelfen wollt, dann unterstützt ihr eure Teamkameraden - auch aus Fahrzeugen heraus - und kümmert euch darum, die jeweiligen Missionsziele zu erfüllen. Am Ende entscheidet schlicht die Gesamtleistung des Teams über den Sieg.

Besonders entscheidend ist das etwa im Modus Kampfläufer-Angriff, was übrigens für beide Seiten gilt. Die Rebellen müssen die Uplinks lange genug aktivieren, um möglichst viele Bomberangriffe anfordern und so den oder die AT-ATs verwundbar machen zu können. Die Imperialen sollten das möglichst unterbinden, um die riesigen Kampfläufer weitestgehend unbeschadet zum Ziel zu bringen. Das ist hier in dem Modus eure wichtigste Aufgabe, also konzentriert euch darauf.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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