Apple hat drei neue iPhone-Varianten angekündigt.

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Dazu zählt einerseits das iPhone 8 mit einem 4,7 Zoll großen Retina-Display und einem A11-Bionic-Chip, der Multithreading-Workloads 70 Prozent schneller und die GPU 30 Prozent schneller als beim iPhone 7 macht.

Mit dabei ist auch eine neue Kameraoption, die die Lichtverhältnisse im Bild in Echtzeit ändert, noch bevor ihr das Foto macht. So könnt ihr etwa das Gesicht von jemandem hervorheben und den Rest abdunkeln. Nachträglich lässt sich das ebenfalls anpassen. Ebenso ist es möglich, Videos in 4K mit 60 FPS aufzunehmen und die Slow-Motion-Funktion unterstützt nun 1080p bei 240 FPS.

Das iPhone 8 bekommt außerdem neue AR-Funktionen, mit denen Informationen auf Bildern aus der realen Welt eingeblendet werden, wenn ihr durch die Kamera des Handys blickt. Zum Beispiel könnten dann bei einem Baseballspiel Statistiken zu einzelnen Spielern auf dem Bildschirm auftauchen.

Weiterhin will man das Handy widerstandsfähiger machen und ein drahtloses Aufladen ist möglich.

Erhältlich ist das iPhone 8 ab dem 22. September, Vorbestellungen sind ab dem 15. September möglich. Das 64-GB-Modell wird 799 Euro kosten, für das 256-GB-Modell verlangt man 969 Euro. Das größere iPhone 8 Plus mit 5,5-Zoll-Display startet bei 909 Euro und kostet in der 256-GB-Variante 1.079 Euro. Erhältlich sind beide in den Farben Silver, Space Grey und Gold.

Davon abgesehen stellte Apple das iPhone X vor, eine deutlich umfassendere Weiterentwicklung als das Phone 8. Bei diesem fällt der Home-Button komplett weg, stattdessen besteht die gesamte Vorderseite aus einem Bildschirm und ihr wechselt zurück ins Home-Menü, indem ihr mit dem Finger von unten nach oben wischt. Wollt ihr zwischen Apps wechseln, wischt ihr mit dem Finger nach oben und haltet ihn für einen Moment still, um das entsprechende Menü aufzurufen.

Das iPhone X nutzt einen neuen OLED-Bildschirm, den man Super Retina Display nennt. Es ist ein 5,8-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 2436x1125 und einer Pixeldichte von 458 ppi.

Eine weitere neue Technologie nennt man Face ID. Damit lässt euer Handy freischalten, indem es euer Gesicht scannt. Dabei soll Face ID auch Veränderungen berücksichtigen, zum Beispiel neue Brillen, Make-up oder wenn ihr euch einen Bart wachsen lasst.

Diese Technik kommt auch bei den "Animoji" zum Einsatz, womit ihr Emojis mit euren Gesichtsausdrücken personalisieren und kurze Sprachnachrichten mit sprechenden Emojis schicken könnt. Außerdem soll der Akku des iPhone X zwei Stunden länger halten als beim iPhone 7.

Der Release des iPhone X ist für den 3. November geplant, Vorbestellungen sind ab dem 27. Oktober möglich. Erhältlich ist es in 64- und 256-GB-Varianten in den Farben Silver und Space Grey.

Der Preis der 64-GB-Variante liegt bei 1.149 Euro, der Preis für das 256-GB-Modell beträgt 1.319 Euro

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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