Left Alive ist - sorry hierfür - noch am Leben: Neue Infos und Bilder von der Gamescom

Mechs, Entscheidungen und namhafte Entwickler.

Wenn ihr derzeit die Suchmaschine eurer Wahl um Informationen bezüglich Left Alive bittet, spuckt diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließlich Einträge aus dem vergangenen Jahr aus. Das Problem: Wenn man Square Enix Glauben schenkt, soll der Mech-Schleich-Shooter-Mischmasch noch 2018 für PS4, Xbox One und PC erscheinen.

Nun, daran dürften selbst die Beteiligten nicht mehr so recht glauben. Aber: Nachdem das Spiel genauso schnell wieder in der Versenkung verschwand, wie es auf der Tokyo Game Show 2017 angekündigt wurde, gibt es nun auf der Gamescom erstmals wieder Lebenszeichen zum durchaus interessanten Projekt.

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Die Kollegen von Dualshockers haben sich zwei Entwickler gekrallt und ihnen zahlreiche neue Infos entlockt. Für viele von euch die vermutlich relevanteste: Die zahlreiche Mechs sind keinesfalls nur zur Zierde gedacht, sondern können, ja müssen sogar von einem der drei Protagonisten bemannt werden. Ihr sollt regelmäßig entscheiden können, ob ihr die postapokalyptische Zukunft des Jahres 2127 hinterm Steuer solch eines Stahlkolosses zerlegt, oder lieber schleichend zu Fuß vorgeht.

Für letztgenannten Fall versprechen die Entwickler ein völlig anderes Spielgefühl. Ohne eine mehrere Zentimeter dicke Eisenhaut um euch herum seid ihr verletzlich und arm an Ressourcen. Ihr müsst bedacht und taktisch vorgehen, mit dem Vorlieb nehmen, was ihr zur Verfügung habt und entsprechend auch schon mal mit improvisierten Waffen zurechtkommen, die ihr selbst zusammenzimmert.

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Überhaupt sollen Entscheidungen und deren Konsequenzen Dreh- und Angelpunkt dieser Reise sein. Besonderes häufig müsst ihr abwägen, ob und wann es sich lohnt, in der Stadt gefangene Zivilisten zu befreien. Jeder davon soll seine ganz eigene Geschichte haben und aus völlig anderen Motivationen heraus angetrieben werden als der nächste. Daher ist oft eine silberne Zunge notwendig, um sicherzustellen, dass die Überlebenden diese Bezeichnung auch morgen und übermorgen noch verdienen. Konsequenterweise sollt ihr am Ende von Left Alive nicht nur das Schicksal der drei Protagonisten, sondern auch das der einzelnen Zivilisten erfahren.

Zumindest an frischen Ideen und namhaften Entwicklern fehlt es Left Alive also schon mal nicht. Shinji Hashimoto (Final Fantasy 7: Advent Children, Final Fantasy 15: Kingsglaive) fungiert als Produzent, Toshifumi Nabeshima (Armored Core) als Director und Takayuki Yanase (Ghost in the Shell: Arise, Mobile Suit Gundam 00, Xenoblade Chronicles X) als Mech-Designer.

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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