Der Film Free Guy mit Ryan Reynolds malt sich aus, was passiert, wenn ein Videospiel-NPC aus seiner Programmierung ausbricht

Hast ein bisschen was vom LEGO Movie. Aber auch dessen Qualität?

Ich hatte gestern noch dazu ein wenig im Halbschlaf einen Trailer ohne Ton gesehen. Erst heute begreife ich, worum es im Kinofilm Free Guy mit Ryan Reynolds geht. Tatsächlich könnte es einer der originelleren Streifen mit Videospiel-Thema werden - oder Reynolds nächster R.I.P.D. Ist beides möglich.

Ohne sein wissen ist Reynolds ein generischer NPC in einem Videospiel, das am ehesten mit GTA Online vergleichbar ist. Während um ihn herum massenweise Spieler in unmöglichen Outfits Krawall veranstalten, Banken überfallen und Hubschrauber in Wolkenkratzer steuern, macht er als "Guy" einen Job in einer Bank, die im Grunde nur als Missionsziel da ist.

Werft mal einen Blick auf den Trailer. Hat ein, zwei recht komische Momente, kann aber auch schlimm in die Hose gehen. Reynolds hat zum Glück eine Menge Talent und kann auch aus mittelmäßigem Material noch ein paar Lacher ziehen. Gut möglich, dass es am Ende alles ziemlich egal wirkt. Aber wenn er ein paar Stunden unterhält, ist auch alles in Butter.

Und wer weiß - vielleicht macht er sich auch den einen oder anderen netten Gedanken, was unsere Spielgewohnheiten angeht, aber ich würde nicht drauf wetten.

Im schlimmsten Fall wird es die dumme Version des LEGO-Films von vor ein paar Jahren. Aber um ehrlich gesagt, ist mir diese Auseinandersetzung mit dem Thema lieber als die X-te halbgare Verfilmung einer beliebten Spielelizenz.

Free Guy kommt im Juli 2020 in die Kinos. Regie führte Shawn Levy, der bei Stranger Things und Unbreakable Kimmy Schmidt gute Arbeit gemacht hat, mit Prakti.com aber auch einen echten Stinker in der Vita hat.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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