Eines der besten Taktikspiele kommt auf die Nintendo Switch: Battle Brothers

(Over)Hype!!

Battle Brothers war für mich die Überraschung des letzten Jahres - vor allem auch, weil es seit seinem Release 2017 zwei Jahre unter meinem Radar hindurchgeflogen war, was ich mir bis heute nicht erklären kann.

Zwei Sachen sind an Battle Brothers besonders toll. Die eine, nicht zu kleine Sache habe ich ja bereits in einem Artikel vor einer Weile erklärt (lest dazu unseren Text Battle Brothers ist, wenn sich XCOM und FTL in der Welt von Game of Thrones treffen). Die andere ist verhältnismäßig neu und lautet: Das Spiel kommt noch in diesem Jahr für die Nintendo Switch heraus.

Wann die Version erscheint, ist noch nicht raus, allerdings frühestens im zweiten Quartal, denn da erscheint der "Blazing Deserts" DLC und Patch 1.4 auf dem PC, der auf der Switch zum Launch enthalten sein soll.

Hier seht ihr den Trailer:

Auf dem PC war das Spiel extrem erfolgreich. Nicht nur war die durchschnittliche Userbewertung zeitweise so gut wie wenige andere Spiele, nämlich "Äußerst positiv" (und abseits dessen nie unterhalb von "sehr positiv"), auch die vielen inhaltlichen Updates kamen gut an: Stand letzten Sommer hatte es sich trotz eines nicht zu geringen Preises - in Europa kostet das Basisspiel 28 Euro, die DLCs zwischen acht und zehn Euro und selbst in Sales ging es nie unter 15 Euro - 180.000 Mal verkauft.

Battle Brothers ist ein Spiel vom Hamburger Trio Overhype-Studios, das aus Zwillingen Paul und Jan Taaks sowie Christof Schmidt besteht. Zusammen mit externer Hilfe von einem Autoren und dem Komponisten-Duo Breakdown Epiphanies haben sie ein wundervoll tiefgründiges Taktikspiel geschaffen, bei dem ihr eine Gruppe mittelalterlicher Söldner durch ein zufällig generiertes Land steuert und euch nicht nur um die Kampfstrategie, sondern auch um Ausstattung, Versorgung, Personal und Auftragakquise kümmert.

Texte, Musik und Taktikregelwerk sind durchaus von internationalem Format, wenngleich die Grafik natürlich reduziert daherkommt.

Vor allem die modularen Ereignisse, die wahnsinnig gut geschrieben sind (leider nur auf englisch, weil das Englische als einzige Grammatik einen modularen Aufbau zuließ, der sich zu immer neuen Geschichtchen mischen ließ), verblüffen immer wieder. Und die Musik würde auch im neuen Dragon Age oder The Witcher noch positiv aufallen:

Vormerken solltet ihr euch den Titel aber auf jeden Fall!

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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