Jim Ryan: Sonys PS5 soll die größte Plattform und die PS4 die langlebigste werden

Der CEO zu Verkaufsprognosen und Zielgruppe der PlayStation.

  • Laut Sony ist die PS5 einKassenschlager, die PS4 aber weiterhin sehr relevant
  • Man erwartet 2021 das bisher stärkste Geschäftsjahr von Sony
  • Die Zielgruppe der Konsole hat sich über Altersgruppen und Geschlechter ausgeweitet

In einem Livestream zum sogenannten "Investor Relations Day" von Sony hat das Unternehmen heute einige Pläne für die Zukunft der PlayStation-Konsolen und Zahlen zu ihren Konsolen genannt. Laut CEO Jim Ryan wolle man die PS5 zur größten und die PS4 zur langlebigsten Plattform machen.

Wie twinfinite berichtet, gab es einige Prognosen zur Zukunft der Sony-Konsolen. So hieß es von Ryan zuerst, dass das Launch-Line-up der PS5 das bisher stärkste überhaupt gewesen und die Nachfrage nach der PS5 vorerst unerschöpflich sei. Die Profitabilität der Hardware einer neuen Konsole wäre allerdings mittlerweile deutlich weniger wichtig als die der Software.

Das hat sich auch schon in einem kürzlichen Bericht abgezeichnet, dass die Plattform-Hersteller Sony und Microsoft nicht an ihren Konsolen, sondern vielmehr an den entsprechenden Spielen und anderen Einnahmen rund um die PS5 und Xbox Series X/S verdienen.

RoadGroth
Sonys Roadmap aus der Präsentation

Auch die Aktien wären dadurch sehr gefragt. Sony erwartet außerdem 2021 offenbar das bisher stärkste Geschäftsjahr des Unternehmens, wobei die Einnahmen 2022 auch noch gleich wieder getoppt werden sollen. Sowohl dieses als auch nächstes Jahr will man mehr Konsolen verkaufen als jemals zuvor. Dabei soll die PS4 noch immer 70 Prozent des Umsatzes ausmachen, hieß es in der Präsentation.

Mögliche Hauptmaßnahmen zur Umsatzsteigerung sind laut Sony vor allem der chinesische Spielemarkt, PlayStation Direct, der Ausbau der Entwicklerstudios und die Ausdehnung auf andere Plattformen wie PC und Smartphones, berichtet twinfinite.

Neben den allgemeinen Verkaufsaussicht beschreibt der CEO außerdem Entwicklungen in der Zielgruppe: "PS1-Spieler sind Sony treu geblieben und jetzt haben auch ihre Kinder PlayStation-Konsolen. Die Altersdemografie ist jetzt viel ausgeglichener. Der Anteil der Spielerinnen hat sich von 18 % während der PS1-Ära auf derzeit 41 % erhöht", so Ryan. Die PlayStation-Kundschaft verteilt sich nun also stärker über verschiedene Altersgruppen.

Noch mehr Zahlen zu den PlayStation-Prognosen sowie zahlreiche Folien aus Ryans Präsentation gibt es ebenfalls zu begutachten, falls ihr sie lieber selbst nachlesen wollt.

Auch deutete Ryans Präsentation an, dass Uncharted 4 auf den PC kommt. Falls Sony tatsächlich stark auf eine plattformübergreifende Expansion setzt, ist das durchaus möglich, allerdings gibt es dazu noch keine offiziellen Informationen.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News-Redakteurin  |  TJudl

Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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