Explodierende Hintern in The Last of Us Part 2? Shambler schossen ursprünglich giftige Gase aus dem Po

Die Shambler aus The Last of Us Part 2 hatten ursprünglich explosive Hintern mit gifitger Sporenladung.

Die Shambler aus The Last of Us Part 2 sollten sich was schämen. Ein Jahr nach Veröffentlichung des PlayStation-Exklusivspiels gibt es wieder neue Details zur Entwicklung - und die sind diesmal ein bisschen verstörend. Oder lustig. Je nachdem was ihr für einen Humor habt.

Heute kennen wir die Shambler als herumstolpernde Infizierte, die Giftgas aus ihrem Körper versprühen. In der Pre-Alpha allerdings sah das Ganze noch etwas ulkiger aus. Statt wulstige Blasen auf dem Kopf, hatten die Monster einen riesigen roten Hintern, der aufquoll, explodierte und so die giftigen Wolken freiließ - ein postapokalyptischer Atomfurz vor dem sich Ellie in acht hätte nehmen müssen.

In diesem Video von TechNClub seht ihr, wie die gefährliche Bloater-Mutation ursprünglich geplant war:

Das Material stammt aus dem Portfolio von Matthew Gallant, einem System- und Kampfdesigner, der an The Last of Us Part 2 mitgewirkt hat. Gallant hat die Shamblers und andere Gegner als Prototypen entwickelt.

Wie ihr im Video seht, waren die Shambler kleiner und hatten eklige explodierende Hinterteile. Leider hat es diese Version nicht ins Spiel geschafft. Oder vielleicht auch zum Glück? Immerhin hat The Last of Us Part 2 eine ernsthafte und tiefgründige Geschichte in einer unheimlichen Welt. Explodierende Hintern sind lockern diese Atmosphäre vielleicht etwas zu sehr auf.

Mit den Shamblers, die es ins Spiel geschafft haben, hat Entwickler Naughty Dog eine ausgewogenere Lösung gefunden. Sie sind ekelerregend aber eben nicht auf die pubertäre Fäkalhumor-Art. Trotzdem ist es unterhaltsam zu sehen, mit welchen Gedanken die Entwickler beim Design der Gegner gespielt haben. Wer weiß was für verrückte Ideen noch so ans Tageslicht kommen.

The Last of Us Part 2 erschien am 19. Juni 2020 exklusiv für die PlayStation 4 und erhielt im Mai dieses Jahres endlich sein PS5-Upgrade. Jetzt läuft der Titel samt tödlicher Shambler-Wolken mit flüssigen 60fps auf der Next-Gen-Konsole.

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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