Call of Duty: Activision dementiert Berichte über gehackte Accounts

"Nicht korrekt."

  • Activision dementiert, dass es ein Problem mit gehackten Call-of-Duty-Accounts gibt
  • Zuvor hatten Berichte von bis zu 500.000 gehackten Accounts gesprochen
  • Das Unternehmen verweist auf seine Tipps für einen sicheren Account

Gestern machte ein Bericht die Runde, wonach es ein Datenleck bei Activision gibt und bis zu 500.000 Call-of-Duty-Accounts gehackt wurden.

Diese Informationen hatten auch Mitglieder aus der Community verbreitet, die häufig Inhalte zum Spiel leaken. Konkrete Beweise dafür legte aber keiner von ihnen vor und Activision hat dies mittlerweile dementiert.

"Berichte, die vermuten lassen, dass Call-of-Duty-Accounts von Activision kompromittiert wurden, sind nicht korrekt", schreibt das Unternehmen auf Twitter.

"Wir untersuchen alle Datenschutzbedenken. Wie immer empfehlen wir den Spielern, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ihre Activision-Konten sowie alle Online-Konten jederzeit zu schützen. Ihr erhaltet E-Mails, wenn größere Änderungen an euren Call-of-Duty-Konten vorgenommen werden. Wenn ihr diese Änderungen nicht vorgenommen habt, befolgt bitte die angegebenen Schritte."

Dabei verweist das Unternehmen auf seine Support-Seite mit Hinweisen zum Schutz des Accounts.

Bisher bietet Activision bei seinen Accounts nicht die Möglichkeit zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, was seinen Beitrag zu den Bedenken der Fans im Zuge dieser Berichte leistete.

Zu den Tipps auf Activisions Seite zählt natürlich die Verwendung eines sicheren Passworts, das ihr nirgendwo anders verwendet. Details oder Zugangsdaten solltet ihr nicht mit anderen Teilen oder sie auf geteilten Geräten nutzen

Besondere Vorsicht ist natürlich bei vermeintlich verlockenden Angeboten geboten: "Verdächtigen Websites oder Angeboten zu Objekten im Spiel wie COD-Punkten, kosmetischen Objekten, Add-ons oder anderen digitalen Inhalten sollte man nicht vertrauen", heißt es. "Man sollte auch Dienste vermeiden, die das Hochleveln oder andere künstliche Spielfortschritt-Dienste anbieten. Dies stellt nicht nur eine Verletzung der Nutzungsbedingungen dar, sondern kann auch zu einer Gefährdung des Kontos und der Offenlegung persönlicher Daten führen."

Call of Duty: Black Ops Cold War erscheint am 13. November 2020 für PS4, Xbox One sowie PC und wird ebenso zum Start auf den Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X verfügbar sein.

Im PlayStation Store könnt ihr Call of Duty: Black Ops Cold War in drei verschiedenen Editionen für PS4 vorbestellen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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