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Markus Grundmann

Freier Redakteur

Seine ersten Videospiele konsumierte Markus auf dem Game Boy. Heute spielt er so ziemlich alles, bei dem er auf Knöpfe drücken kann – mit besonderer Vorliebe für Nintendo und extravagante Indie-Titel.

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Onimusha: Warlords - Test: Frischzellenkur für einen PS2-Klassiker

… nur die vorgerenderten Hintergründe - die kommen einfach nicht mehr in Mode.

FeatureX4: Foundations - Das ist kein Mond ...

… das ist ein Sandkasten. Ein riesiger Hochsicherheitssandkasten.

EmpfehlenswertGRIS - Test: Was für eine Erfahrung!

Ich werde sie nie mehr vergessen.

Spiele wie Limbo und Inside haben sich in den vergangenen Jahren schon fast zu einem eigenen Sub-Genre unter den Indie-Platformern entwickelt. Faszinierend sind sie auch, weil ihr darin eine meist recht farbarme, aber umso fremdartigere Welt erkundet und wie nebenbei immer wieder Rätsel löst, um nicht einen grauenhaften Tod zu sterben. Nun ist Gris zwar das französische Wort für grau - das gleichnamige Spiel ist genau das aber nicht. Im Gegenteil, GRIS weiß mit Farben so gut umzugehen wie kaum ein anderer 2D-Platformer, den ich je gespielt habe.

Unter den Rundentaktikspielen ist Jagged Alliance so etwas wie der heilige Gral für einen Haufen begeisterter Fans. Sie spielen es bis heute noch, zusammen mit dem ebenfalls äußerst beliebten zweiten Teil. Seither haben sie jedoch Durst, denn einen würdigen Nachfolger hat es bis heute nicht gegeben. Relativ unerwartet erscheint mit Jagged Alliance: Rage! jetzt zumindest ein Ableger für PC und Konsole. Der behält zwar die grundlegende rundenbasierte Spielmechanik, zeigt sich ansonsten aber doch als stark reduzierte Variante des großen Vorbilds, die noch dazu mit einigen gestalterischen Defiziten zu kämpfen hat.

EmpfehlenswertArca's Path - Test: Marble Madness reloaded

… nur, dass ihr es diesmal mit nichts als eurem Kopf spielt.

Kennt ihr diese Kugellabyrinthe aus Holz, bei denen ihr mit zwei Drehknöpfen eine Kugel zum Ziel manövrieren müsst, ohne dass sie herunterfällt? Falls eure Antwort ja ist, habt ihr jetzt schon grob begriffen, wie Arca's Path funktioniert. Ich habe selten ein Spiel erlebt, bei dem schon auf den ersten Blick genau klar ist, was ich zu tun habe und wie ich das Spiel steuern kann. Das liegt unter anderem daran, dass ich in diesem Fall nicht mal meine Hände brauche. Was zählt, sind allein eure Kopfbewegungen. Damit steuert ihr einen kleinen Ball durch ein Labyrinth, sammelt unterwegs Diamanten und gelangt schließlich zum Ziel des Levels.

Ich habe irgendwie damit gerechnet, dass es passieren könnte, aber nicht in derartigem Ausmaß. Ich mochte Surviving Mars, als es erschien, aber dass es mich noch einmal 15 Stunden an den Bildschirm fesseln würde, nur weil ein neuer und gar nicht mal so umfangreicher DLC erscheint - wirklich, da hätte ich mir mehr Selbstkontrolle zugetraut. Nun, ich hatte sie nicht. Und das liegt noch nicht einmal am eigentlichen Alleinstellungsmerkmal der Erweiterung, der Tatsache nämlich, dass es im Spiel nun auch KI-Gegner gibt. Es liegt eher daran, dass das Spiel seit dem ersten Kennenlernen ganz allgemein unterhaltsamer geworden ist.

Es ist jetzt vier Jahre hier, dass ich mir meine Xbox One gekauft habe, damals im Bundle mit einem Spiel namens Sunset Overdrive. Das erschien für Microsofts Konsole exklusiv und ich kann heute nicht mehr sagen, wie viele Stunden ich hineingebuttert habe. Nicht vergessen habe ich aber, wie viel Spaß es mir gemacht hat. Ein wenig traurig war ich dann aber doch darüber, dass das Spiel zwar ein Presse-Liebling war, bei den Spielern selbst jedoch nicht so gut anzukommen schien. Das mag an der damals geringen Verbreitung der Xbox One selbst gelegen haben, vielleicht aber auch an der Tatsache, dass sich das knallbunte Spiel selbst nicht so recht ernst nimmt? Ich weiß es nicht. Jetzt jedenfalls gibt es Sunset Overdrive auch für den PC. Für rund 20 Euro. Und ich finde, ihr solltet die ausgeben.

Wenn der Chef mal wieder nervt, der Bus zu spät kommt, der Hund die Plattensammlung in ihre Einzelteile zerlegt hat und dann auch noch das Bier alle ist - alles an einem Tag - da kommt man schon mal in Situationen, in denen man sich wünscht als rachsüchtiger Reiter der Apokalypse über die völlig zerstörte Erde zu laufen und alles kurz und klein zu schlagen, was noch von ihr übrig ist. Die schlechte Nachricht: Darksiders III besänftigt nicht euren Chef und geht auch kein Bier kaufen. Die gute: Darksiders III wird auf wunderbare Art und Weise eurer endzeitlichen Zerstörungswut gerecht. Denn ihr schlüpft tatsächlich in die Haut der apokalyptischen Reiterin Wut, ausgestattet nicht nur mit High Heels und langer Mähne wie Doro Pesch in ihren besten Tagen, vor allem aber mit einer wundervollen Kettenpeitsche mit Widerhaken, die auch Castlevania-Protagonisten alle Ehre machen würde.

Finger weg!Underworld Ascendant - Test: Willkommen im Abgrund

Gewölbe voller Gefahren. Eine davon ist die Engine.

„Was wollen die Entwickler von mir?", ist eine Frage, die ich mir häufig stelle, wenn ich in einem beliebigen Spiel feststecke und das nicht gerade daran liegt, dass ich zu doof bin, einen bestimmten Gegner zu besiegen. Auch in Underworld Ascendant habe ich mir diese Frage zu Beginn recht häufig gestellt, nur um dann festzustellen, dass die Entwickler die immer wieder auftauchende Aufforderung, doch bitte zu experimentieren, wirklich ernst meinen. Denn: In den meisten Fällen gibt es nicht den einen Weg, eine Situation zu lösen. Es gibt auch nicht eine Auswahl von zwei oder drei verschiedenen Wegen. Das Spiel stellt euch stattdessen eine ganze Werkzeugkiste voller Möglichkeiten zur Verfügung und was ihr daraus macht, liegt ganz allein bei euch. Was in der Praxis nach einem großartigen Abenteuer klingt, entpuppt sich aber recht schnell als ziemlich frustrierend. Denn nicht nur funktioniert die Spielphysik nicht immer, wie sie soll - ihr müsst auch allzu oft die gleichen Spielabschnitte erneut abgrasen und herausfinden: „Was wollen die Entwickler diesmal von mir?"

Untote, Piraten, untote Piraten! Mögt ihr? Kriegt ihr, und zwar in der neuesten Erweiterung zu Total War: Warhammer 2. Der DLC Curse of the Vampire Coast fügt dem Hauptspiel viel Neues hinzu, als wäre es nicht ohnehin schon komplex genug. Aber wie das halt so ist: Wer sich erst mal so richtig in ein Material hineingefressen hat, der kann nicht mehr die Finger davon lassen. Curse of the Vampire Coast übertrifft aber sogar die Erwartungen, die man üblicherweise an so einen DLC hat. Es fügt nicht nur neue Fraktionen zu einem ohnehin schon funktionierenden Spiel hinzu, sondern grundlegend neue Mechaniken. Es ist ein neues Spiel in einem alten Spiel.

EmpfehlenswertDéraciné - Test: Ghost Souls

… oder: Wenn From Software ein Adventure macht

Déraciné ist französisch und bedeutet soviel wie entwurzelt. Und entwurzelt, das seid ihr in From Softwares VR-Abenteuer wirklich, von Raum und Zeit nämlich. Ihr steuert einen körperlosen Geist, der in der englischen Sprachversion interessanterweise kein Geist ist, sondern eine Faerie, eine Fee also.

Empfehlenswert11-11: Memories Retold - Test: Krieg ist die Hölle

… aber in diesem Spiel seid ihr nicht der Teufel.

Als ich 11-11: Memories Retold zum ersten Mal gestartet habe, wusste ich gar nichts über das Spiel. Nicht, worum es geht, nicht, wie es sich spielt und nicht, wie es aussieht. Und es war die beste Art, an dieses Spiel heranzugehen, das als narratives Adventure zwar den bekannten Mustern der Telltale- und Life-is-Strange-Titel folgt, diesen aber einen ureigenen Touch hinzufügt. Auffällig ist vor allem die visuelle Darstellung, die am ehesten an ein Gemälde von Claude Monet erinnert.

Finger weg!The Quiet Man - Test: Macht am besten noch die Augen zu ...

... und lasst nebenher einen Podcast laufen.

Als ich auf der diesjährigen Gamescom die Gelegenheit hatte, mit den Entwicklern von The Quiet Man ein paar Worte zu wechseln, war ich wild entschlossen, diesem Spiel eine Chance zu geben. Spiele mit echten Filmsequenzen gibt's nicht gerade wie Sand am Meer und irgendwie versprühen diese Titel schon allein aufgrund ihrer Seltenheit einen ganz eigenen Charme.

"Kurzfassung" (Arbeitstitel) ist ein neues Artikelformat, in dem wir Spiele ansprechen, bei denen für einen vollen Test einfach die Zeit fehlte, die wir aber für ein paar Stunden gespielt haben und euch davon berichten wollen. Was genau wir dann zu sagen haben, das müsst ihr lesen. Es gibt keine Test-Awards und es kann in alle Richtungen gehen. Leser des englischsprachigen Gamer-Network-Kollegen "Rock, Paper, Shotgun" kennen das Ganze als deren altes "Wot I think"-Format und genau das ist "Kurzfassung" im Grunde auch.

Es ist manchmal schwer, mehr in einem Spiel zu sehen als sein offensichtlichstes Feature. Return of the Obra Dinn ist so ein Spiel. In Screenshots fällt vor allem die Grafik auf, die seltsam monochrome Pixelmatsche, die am ehesten noch an alte Apple-Rechner erinnert. Entwickler Lucas Pope lag dieser Stil wohl am Herzen, nicht umsonst könnt ihr die Farbgebung auch umstellen und euch etwa entscheiden, das Spiel im Stil eines alten IBM-Rechners zu konsumieren - nicht mehr in schwarz und weiß, sondern in hell- und dunkelgrün. So sehr dieser Grafikstil ins Auge fällt, so wenig ist er wirklich Zentrum des Spiels. Er ist eher Mittel zum Zweck, Lucas Pope hat hier im Alleingang ein Schiff in 3D kreiert und hat sich dafür einen Stil herausgesucht, der möglichst surreal wirkt. Denn das, was ihr an Bord erlebt, fühlt sich auf herrliche Art und Weise an wie ein Abenteuerroman aus dem 19. Jahrhundert.

Skyhill - Test: Raus aus diesem Hotel!

Im Übernachtungspreis inbegriffen: Vergammeltes Obst, Zombies und Mutanten

Es gibt wenige Orte, die wirklich zum Überleben geeignet sind, wenn der Atomkrieg losbricht. Ein Bunker auf dem Land vielleicht oder eine tiefe Höhle. Für weniger passend hielte ich ein Hotelhochhaus, aber Entwickler Mandragora belehrt mich eines Besseren. In Skyhill befindet sich Protagonist Perry auf einer simplen Geschäftsreise, checkt in einem Hotel ein, macht es sich bequem.

Metal Max Xeno - Test: Wahre Liebe - zu Panzern

Endzeit mit schweren Waffen … und Brüsten!

Mächtige Panzer, riesige Monster, noch größere Panzermonster, postapokalyptisches Ödland, zerstörte Städte - klingt wie ein tolles Szenario für ein Spiel, oder? Kein Problem, könnt ihr haben. Es heißt Metal Max Xeno und es bietet euch all das, verpackt in einen denkwürdigen Sci-Fi-Plot. Die Metal-Max-Serie ist hierzulande ziemlich unbekannt, dabei sind inzwischen ein gutes Dutzend Spiele in diesem Universum erschienen. Die meisten davon allerdings nur in Japan. Metal Max Xeno sind nun auch im Westen erhältlich, Zeit also, mal einen Blick darauf zu werfen.

Ihr kennt das sicher: Ihr fangt irgendwas an und wollt euch eigentlich nur kurz damit beschäftigen, doch dann artet es aus. Die typischen "nur paar Runden Civilization", die dann damit enden, dass ihr erlebt, wie am nächsten Tag die Sonne aufgeht, wären ein Beispiel. Oder das kleine Bier in der Kneipe, aus dem dann überraschend doch mehr werden, wobei das letzte irgendwie schlecht gewesen sein muss.

EmpfehlenswertShift Happens (Switch) - Test: Geteilte Körper

Wär' ich nicht klein, wärst du nicht groß ...

Ich sage das nicht ohne eine gewisse Ehrfurcht vor dieser Erkenntnis, aber, liebe Kinder, es ist im Leben sehr wichtig, dass man sich verträgt. Im beruflichen Leben wie im privaten, in guten wie in schlechten Zeiten. Und erst recht, wenn man körperlich untrennbar miteinander verbunden ist. Das ist bei Plom und Bismo der Fall, zwei gallertartige Blobs in rot und blau, die insofern aneinander gebunden sind, als dass sie eine gemeinsame Körpermasse teilen.

Firewall: Zero Hour - Test: VR-Feuer frei!

Aim-Controller entstauben, bitte.

VR-Spiele werden nicht gerade selten als reine Tech-Demos verunglimpft, die kaum echtes Gameplay enthalten und stattdessen nur die Vorzüge von VR demonstrieren wollen. Mit Firewall: Zero Hour will Sony diese Stimmen einmal mehr zum Schweigen bringen, denn dabei handelt es sich um einen reinen Online-Shooter. Keine Geschichte, kein unnötiger Schnickschnack, einfach taktisches Ballern in VR. Das funktioniert überraschend gut, vor allem, weil die Entwickler den Aim-Controller unterstützen. Das Plastikgewehr mit Leuchtkugel passt zu Firewall: Zero Hour wie die Faust aufs Auge, obwohl ihr prinzipiell auch mit dem Dualshock-4-Controller steuern dürft. Die Move-Controller werden nicht unterstützt - wohl aus Mangel an Analog-Sticks.

FeatureThe Ballad Singer: Choose your own adventure!

Du siehst einen Drachen. Welchen Zauberspruch benutzt du?

Falls ihr mal Das Schwarze Auge gespielt habt, kennt ihr vielleicht die Soloabenteuer oder aber auch 80er-Bücher wie Der Hexenmeister vom Flammenden Berg. Das waren kleine Bücher, die man mit einem Pen-and-Paper-Charakter auch allein spielen konnte. Entscheidungen wurden getroffen, indem man einfach auf eine bestimmte Seite im Buch weitergeblättert hat, je nachdem, was man eben machen wollte. In der anglo-amerikanischen Welt ist dieses Prinzip als Choose-your-own-Adventure-Buch bekannt und genau so fühlt sich The Ballad Singer an, ein über Kickstarter finanziertes Spiel aus Italien. Bescheidene 25.000 Euro wollten die Entwickler haben, knapp 33.500 Euro haben sie bekommen. Aktuell ist das Spiel als Early-Access-Fassung auf Steam verfügbar.

Zumindest gefühlt befinden wir uns immer noch in einer Phase, in der Entwickler sich noch nicht hundertprozentig sicher sind, was sie mit VR anfangen sollen, und deshalb viel herumexperimentieren. Moss hat zuletzt gezeigt, dass VR nicht bedeutet, dass ihr als der Mensch hinter dem Headset auch die erste Geige spielen müsst. VR bedeutet nicht zwangsläufig, dass ihr die Spielwelt aus den Augen des Protagonisten seht. Die neue Darstellungsform hat auch dann ihren Reiz, wenn ihr ein eher am Rande beteiligter Dritter seid und mit der Hauptfigur interagieren könnt.

Achtung! Cthulhu Tactics - Test: Kampf gegen die Tentakelnazis

XCOM trifft auf 2. Weltkrieg trifft auf H. P. Lovecraft.

Falls ihr euch schon immer gefragt habt, was diese Nazi-Wunderwaffen gewesen sein sollen, von denen gegen Ende des zweiten Weltkriegs häufiger mal die Rede war: Es war nicht die V2, es waren nicht Ufos, es war die Geheimorganisation der Nachtwölfe, die mit okkulten Ritualen die Wesen aus den Werken von H.P. Lovecraft in unsere Welt holte! Das jedenfalls postuliert das Tabletop-Rollenspiel Achtung! Cthulhu, das mit Achtung! Cthulhu Tactics jetzt auch als Rundentaktikspiel für den PC verfügbar ist.

Verlassene Raumstationen sind ein sehr dankbares Szenario für Science-Fiction-Geschichten. Die Raumstation, das große, menschenleere Unbekannte, voller mysteriöser Maschinen. Und vielleicht gibt's ja Überlebende? Wer weiß das schon. Niemand, jedenfalls nicht bei Downward Spiral: Horus Station. Dort werdet ihr zu Beginn äußerst unvermittelt auf eine solche Raumstation losgelassen. In wessen Auftrag, wisst ihr nicht und was ihr hier genau machen sollt, ist auch nebulös.

FeatureAttentat 1942 - Besatzung aus dem Blickwinkel eines Zivilisten

Im Gespräch mit Lead Designer Vít Šisler über Motive und Motivationen.

Seit kurzem ist Attentat 1942 in Deutschland erhältlich. Das ist etwas Besonderes, denn eigentlich erschien das Spiel international schon im vergangenen Jahr. Da es sich aber mit dem Nationalsozialismus, insbesondere mit der Besatzung Prags durch die Nazis, auseinandersetzt und immer wieder auch historisches Filmmaterial einstreut, enthält es Hakenkreuze oder andere Nazi-Symbole - was bis vor kurzem bedeutete, dass die Prüfstelle Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) das Spiel gar nicht erst zur Prüfung angenommen hätte.

Isometrische Rollenspiele im Stile eines Baldur's Gate erleben nun schon seit ein paar Jahren ihren zweiten Frühling und wenn ihr auch nur ein bisschen vertraut mit der Infinity Engine seid, werdet ihr euch auch in Pathfinder: Kingmaker ziemlich schnell zu Hause fühlen. Der Titel basiert auf dem Pen-and-Paper-Rollenspiel Pathfinder, einer Art Abspaltung der Dungeons-and-Dragons-Regeln, die im Wesentlichen auf deren Version 3.5 basiert. Kennen müsst ihr diese Regeln vorab nicht, das Spiel gibt sich trotz ausufernder Komplexität Mühe, euch beizubringen, wie es funktioniert. Wie Baldur's Gate eben, oder wie die jüngeren Titel Pillars of Eternity oder Divinity: Original Sin. Fühlt euch also wie zu Hause. Und taucht tief ein.

Final Fantasy XV Pocket Edition (Switch) - Test: FF XV, nur anders

Wenn Prompto sein Leben unterwegs spielen würde.

Ich habe mehrere Anläufe unternommen, Final Fantasy XV zu spielen. Mal bin ich weitergekommen, mal weniger weit, aber immer habe ich früher oder später aufgegeben. In seinen Grundzügen hat mir das Spiel zwar gefallen, aber irgendwann haben mich das Kampfsystem und die teilweise doch etwas langatmige Erzählweise dann eben doch verloren. Für ungeduldige Leute wie mich hat Square Enix schon im Februar Final Fantasy XV Pocket Edition veröffentlicht, zunächst nur für iOS und Android, vor Kurzem auch für PS4, Xbox One und Switch. Letztgenannte Version habe ich mir jetzt näher angesehen.

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