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Markus Grundmann

Freier Redakteur

Seine ersten Videospiele konsumierte Markus auf dem Game Boy. Heute spielt er so ziemlich alles, bei dem er auf Knöpfe drücken kann – mit besonderer Vorliebe für Nintendo und extravagante Indie-Titel.

Featured articles

Was Nintendo im Rahmen der E3 präsentierte, wirkte auf viele Zuschauer arg einseitig: Es gab Smash Bros., Smash Bros. und nochmal Smash Bros., nicht nur bei der Präsentation selbst, sondern auch im anschließenden Treehouse. Ich hatte mich persönlich ja auch auf neue Informationen zum neuen Metroid Prime gefreut, die es aber schlichtweg nicht gab.

FeatureE3 2018: Der Horror in Death Stranding

Unaussprechlicher Wahnsinn!

"Unser Spiel wird durch zahlreiche Stränge, Fäden und menschliche Verbindung zu einem Teppich gewoben", erklärt Hideo Kojima im Playstation-Blog und könnte damit kaum weniger über das Spiel verraten als der Trailer, den wir im Rahmen der E3 zu Gesicht bekommen haben. Die Entwickler zielen schlichtweg auf das "Was-zum-Teufel?!"-Gefühl ab, das schön geschnittene Filmschnipsel wie diese bei uns auslösen. Könnte man meinen.

FeatureWarum die Switch Octopath Traveler gut gebrauchen kann

Mehr eigene Franchises für Nintendos Flaggschiff!

Manchmal zweifle ich schon ein bisschen am Händchen japanischer Spielentwickler für gute Spielenamen. Nehmen wir als Beispiel Metal Gear Rising: Revengeance. Was soll das sein? Die Mischung aus Revenge und Vengeance, weil eins davon nicht reicht? Ähnlich für hochgezogene Augenbrauen sorgt der Titel Octopath Traveler. Geht einfach nicht gut von der Zunge, diese Wortschöpfung, auch wenn sie sich inhaltlich ganz nett auf die acht Wege bezieht, die sein Oktett an Protagonisten durchs Spiel nimmt.

Mit Starfield hat Bethesda etwas angekündigt, von dem wir zum aktuellen Zeitpunkt nur vage ahnen können, worum es sich handelt. Immerhin wissen wir aber, dass es ein Rollenspiel sein wird und das allein ist für mich Grund genug, mich zu freuen. Schließlich bedeutet das doch, dass sich Bethesda neben seine beiden großen Rollenspiel-Franchises The Elder Scrolls und Fallout jetzt noch ein drittes Pferdchen in den Stall stellt, auf das der Publisher über Jahre hinweg setzen kann. Hier fünf Gründe, warum das eine gute Sache ist.

Shape of the World - Test

Wenn im Wald ein Baum umfällt und nur einer hört es.

Mit Ausnahme von Handheld-Titeln gibt es nur wenige Spiele, bei denen ich mich zum Spielen aufs Sofa legen kann. Einfach, weil der Fernseher dann im Kontext meines Blickfelds um 90 Grad verdreht wirkt. Bei Shape of the World war Hinlegen aber kein Problem, denn dieses Spiel ist pure Entspannung. Und ob da irgendwas verdreht ist, ist bei einer so reduzierten Grafik ganz und gar egal.

EmpfehlenswertOnrush - Test

Kein Autorennen. Krieg auf Rädern.

Es ist eine Angewohnheit vieler Menschen, die über Spiele sprechen oder schreiben, ein neues Spiel als Mischung aus zwei oder drei bereits bekannten Titeln zu beschreiben. Ich will mich da selbst gar nicht ausnehmen. Es ist eben einfacher, jemandem etwas zu erklären, wenn man vergleichbare, bekannte Werke als Referenzpunkte heranzieht. Eine nützliche und valide Technik.

EmpfehlenswertMoonlighter - Test

Tagsüber RPG-Shop-Betreiber - nachts Dungeon Crawler!

Die Helden in Videospielen erleben meistens genau das, was sie sollen: Eine Heldengeschichte. Aber wie würden sie sich im Alltag verhalten? Was macht Link, nachdem Ganon besiegt ist, was macht ein Diablo-Held, wenn er den Fürsten der Finsternis vom Erdboden getilgt hat? Moonlighter hat eine Antwort auf diese Fragen: Er verkauft das Zeug, das er in den Dungeons findet, in einem Laden. An Leute, die diesen Loot eben brauchen können, was interessiert ihn der Zweck schon, er ist nur der Verkäufer.

Wizard of Legend - Test

Faster, Harder, Scoo … Wizard of Legend!

Es gibt immer irgendetwas, das ich bei Wizard of Legend vergesse. Landen meine Feuerbälle präzise und setze ich sogar effektiv im Nahkampf nach, um meine Attacke mit einem mächtigen Eiszauber abzuschließen ... dann bekomme ich es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hin, mit meinem nächsten Ausweichsprung im Abgrund zu landen.

Finger Weg!One Piece: Grand Cruise - Test

"Ach komm, das bringen wir jetzt einfach raus ..."

Große Piratenschiffe, Seeschlachten, Kanonen abfeuern, gegen riesige Kraken kämpfen, die Segel setzen: Klingt aufregend? Ist es in One Piece: Grand Cruise aber nicht. Denn dieses Spiel, falls man es überhaupt so nennen kann, ist nicht mehr als eine Tech-Demo im One-Piece-Universum. Falls man das, was hier passiert überhaupt in ein Universum einordnen kann.

I Hate Running Backwards - Test

Rückwärts immer, vorwärts nimmer!

Serious Sam läuft nicht so gern rückwärts. Das jedenfalls hat er dem Spieler in einigen seiner vergangenen Spiele stets in Form eines markigen Spruchs mitgeteilt: I hate running backwards! Ebendas hat der Entwickler Binx Interactive zum Anlass für ein Spiel genommen, das er selbst Shoot 'em down nennt. Gewissermaßen also das Gegenteil zum klassischen Shoot 'em up, das sich aber dennoch recht ähnlich spielt.

HerausragendDetroit: Become Human - Test

Warum Androiden die besseren Menschen sind.

Science Fiction als Genre trifft mit seinen Zukunftsszenarien häufig in erster Linie Aussagen über die Gegenwart. Mitunter deprimieren diese Erzählungen, weisen sie doch in eine Zukunft, in der die Menschheit nicht viel dazugelernt hat. In Detroit: Become Human müssen die Androiden etwa einen gesonderten Bereich im hinteren Teil öffentlicher Verkehrsmittel benutzen müssen, damit sie nicht den echten Menschen nicht die Sitzplätze wegnehmen - ein allzu deutlicher Hinweis auf die Rassentrennung, wie sie in den USA bis in die 60er Jahre hinein praktiziert wurde. Wenn Detroit: Become Human solche Szenen zeigt, sind sie aber auch darüber hinaus angefüllt mit Informationen über die Welt, in der wir uns befinden. Während die Androidenplätze zum Bersten gefüllt sind, sind die Sitze für die Menschen größtenteils leer. Die sitzen nämlich größtenteils daheim und geben sich dem eigenen geistigen und körperlichen Verfall hin. Und wenn sie sich doch einmal nach draußen bewegen, dann vielleicht um gegen die Androiden zu demonstrieren, die ihre Alltagsarbeit erledigen - und ihnen so angeblich die Arbeitsplätze wegnehmen. Die Muster sind bekannt.

EmpfehlenswertLaser League - Test

Wenn so der Sport der Zukunft aussieht, werd' ich zum Athleten.

Wie wird er aussehen, der Sport der Zukunft? Entwickler Roll7, bislang hauptsächlich bekannt durch die Indie-Perle OlliOlli und deren Nachfolger, meint: Er wird auf jeden Fall viel mit Laser-Barrieren zu tun haben und die werden die teilnehmenden Spieler regelmäßig pulverisieren. Genau darum geht es nämlich im Future-Sports-Spiel Laser League.

Langsam, gemächlich und mit großer Detailverliebtheit - so erzählt Ken Follet's Pillars of the Earth seine Geschichte. Das fühlt sich zunächst ziemlich ungewöhnlich an, es sei denn vermutlich, man spielt sonst nur den Landwirtschaftssimulator. Denn Die Säulen der Erde, so der deutsche Titel und der Name des Bestseller-Romans, der dem Spiel als Grundlage dient, sind eben eigentlich gerade nicht der Stoff, aus dem Computerspiele sind. Noch nicht einmal Adventures. Denn in einem historischen Setting wie diesem, das sich selbst ernstnimmt und das der Buchvorlage auch noch einigermaßen entsprechen will, werden Probleme eben nicht dadurch gelöst, dass man einen Staubsauger mit einem Kaugummi und einem Hamster kombiniert.

HerausragendPillars of Eternity II: Deadfire - Test

Neu: Jetzt mit Piraten! Und immer noch fantastisch.

Lust auf ein Abenteuer? Ein wirklich großes, mit riesigen, alles totstampfenden Monstern, Piraten, Echsenmenschen, menschlicher Zwietracht, Drama, Tod, Krankheit und Verderben? Könnt ihr haben! Kauft einfach Pillars of Eternity II und ihr braucht den Rest eures Lebens vielleicht kein anderes Rollenspiel mehr. Sofern ihr denn Party-Rollenspiele mögt, die es sich ganz eindeutig und freimütig in den Fußstapfen von Baldur's Gate und Konsorten bequem machen. Seid ihr so ein Typ, habt ihr vermutlich auch den ersten Teil gespielt und das ist gut, denn euren Spielstand könnt ihr direkt in den zweiten Teil importieren.

Endlich wieder ein geschichtliches Szenario für Total-War-Fans. Nach den hervorragenden, aber eben nicht historischen Warhammer-Teilen präsentiert uns Entwickler Creative Assembly jetzt den ersten Titel seiner Spin-off-Reihe mit dem Wörtchen "Saga" im Titel. Diese Spiele sollen sich grundsätzlich nicht allzu sehr von der Hauptreihe unterscheiden, sich aber auf einen kleineren, ausgewählten Teil der Geschichte konzentrieren.

HerausragendNintendo Labo: Multi-Set & Robo-Set - Test

Es ist Pappe. Die beste Pappe der Welt.

Wenn Nintendo mit Labo etwas beweist, dann ganz sicher, dass das als konservativ geltende Unternehmen immer für eine Überraschung gut ist. Während die Spielerwelt darüber rätselt, wie das nächste Metroid Prime aussehen könnte, macht Nintendo ... Spielzeug aus Pappe. Und das funktioniert auch deshalb so gut, weil es die zu Beginn der Switch-Lebenszeit hochgepriesenen Fähigkeiten der Joy-Cons auf einem Level ausnutzt, das wirklich erstaunlich ist. Mit Nintendo Labo kreiert ihr ferngesteuerte Spinnenroboter, eine Angel, ein funktionsfähiges Klavier, ein Motorrad und einen ziemlich großen Rucksack für einen virtuellen Kampfroboter, der sich in ein Flugzeug verwandeln kann. Und in einen Panzer. Irgendwie denkt ihr bis zum letzten umgeknickten Stück Pappe, dass das alles niemals funktionieren kann. Und dann klappt es doch. Und ihr habt es gebaut. Ihr selbst.

EmpfehlenswertThe Swords of Ditto - Test

Und täglich grüßt das magische Schwert ...

Nein, es ist nun wirklich nicht das erste Mal, dass ich in einem Spiel am Strand aufgewacht bin und dann ein Schwert aus einem Stein ziehen musste. Es ist auch nicht das erste Mal, dass ein Begleiter mir in einem Spiel erklärt hat, dass ich der auserwählte Held bin, der das Land von einem üblen Tyrannen befreien muss. Und The Swords of Ditto gibt sich alle Mühe, dass es auch nicht das letzte Mal ist. Denn egal, ob der namenlose Held des Spiels nun erfolgreich ist oder nicht: 100 Jahre später erwacht er reinkarniert in einem neuen Körper und muss sich mit den Konsequenzen seines Handelns im früheren Leben auseinandersetzen. Ein düsteres Szenario eigentlich, das die Entwickler aber gekonnt mit hübscher Comic-Grafik konterkarieren. Und das funktioniert ziemlich gut, denn die Spielwelt wirkt immer wie aus einem Guss - obwohl sie bei jedem Durchgang neu zufallsgeneriert wird.

FeatureLaser League, Indivisible und Memories of Mars: Was 505 Games demnächst zu bieten hat

Futuristischer Sport, Anime-Rollenspiel und Multiplayer-Mars.

Dämonen peitschen, Dungeons erkunden, futuristische Sportarten, Animé-Rollenspiele und die Multiplayer-Besiedelung des Mars: Auf Einladung von 505 Games konnte ich mir vor kurzem ansehen und spielen, was der Publisher in den nächsten Monaten an neuen Spielen so veröffentlichen wird. Die Artikel zu Underworld Ascendantund Bloodstained: Ritual of the Night konntet ihr bereits lesen - was es sonst noch so zu sehen gab, erfahrt ihr jetzt.

FeatureBloodstained: Ritual of the Night - In 2D peitscht es sich am besten

Es mag heißen wie es will: Es ist Castlevania.

Es ist gar nicht so einfach, ein Spielgefühl gut einzufangen, weil man oft nicht so wirklich klar benennen kann, was ein Spiel eigentlich ausmacht. Trotzdem fühlt sich nur Mario an wie Mario, nur Mega Man wie Mega Man und nur Castlevania wie Castlevania. Fast. Denn Produzent Koji Igarashi hat Bloodstained: Ritual of the Night inzwischen auf ein Niveau poliert, das den Geist eines Castlevania-Titels im Stile eines Symphony of the Night hervorragend einfängt. Davon durfte ich mich auf Einladung von 505 auch selbst überzeugen. Gleich vorweg sei gesagt, dass es sich bei der Version, die ich anspielen durfte schon um einen etwas älteren Code handelte, der bereits einige Monate auf dem Buckel hat. Es ist also davon auszugehen, dass die Entwickler derzeit schon ein gutes Stück weiter sind. Aber auch davon mal abgesehen, machte das, was von Bloodstained anspielbar war, schon einen wirklich guten Eindruck.

FeatureUnderworld Ascendant angespielt - mit dem Kopf durch die Wand

Dunkle Keller, alter Käse, ein kaputtes Schwert … und trotzdem jede Menge Spaß.

Es geschieht immer mal wieder, dass ich beim Spielen den Eindruck habe, dass das, was ich gerade mache, eigentlich nicht das ist, was die Entwickler von mir wollten. Auch als ich auf Einladung von Publisher 505 Games Underworld Ascendant anspielen konnte, wollte mich dieses Gefühl nicht so ganz loslassen. Macht aber nichts. Denn das Spiel erlaubt euch erstaunliche Freiheiten und lässt daher auch verschiedene Herangehensweisen zu. Zu spielen bekamen wir eine sehr frühe Version des ersten Levels von Underworld - der funktioniert als eine Art kleines Tutorial. Ihr bekommt allerdings nicht stur in Textboxen erzählt, was ihr zu tun habt und müsst diese Befehle dann ausführen. Stattdessen gibt euch das Spiel eine Reihe von Werkzeugen in die Hand, die ihr dann sinnvoll einsetzen könnt. Oder eben auch nicht.

Ich bin eigentlich jemand, der technische Innovationen liebt, sie mit offenen Armen begrüßt und gerne zu den ersten gehört, der sie ausprobiert. Ich muss aber unumwunden zugeben, dass ein aktueller Trend an mir vorbeiging: die Blockchain. Dabei ist das Thema aus der öffentlichen Wahrnehmung nicht wegzudenken, die Medien sind voll von Informationen über Bitcoin-Kurse, obwohl gefühlt nur ein kleiner Bruchteil der Leser mit dieser Information überhaupt etwas anfangen kann. Aber Blockchain ist nicht einfach nur die Technologie hinter der Kryptowährung Bitcoin, sie wird zunehmend auch für Unternehmen interessant - und nicht zuletzt für die Spieleindustrie, respektive für Online-Spiele. Denn die funktionieren aktuell zum überwiegenden Teil noch über feste Server. Wer Sea of Thieves spielen will, meldet sich auf einem solchen Server an und spielt dort gemeinsam mit anderen Leuten, die sich dort ebenfalls angemeldet haben. Das hat nur einen Nachteil: Die Community ist ganz und gar von diesen Serverstrukturen abhängig. Ist der Server offline, ist Spielen nicht möglich und wird der Server zum Opfer eines Datendiebes gehen dabei alle Informationen an Unbefugte, die auf dem Server eben gespeichert werden. Die Blockchain ist eine Möglichkeit, das zu ändern.

EmpfehlenswertOctahedron - Test

In diesem Neon-Hüpfer bestimmt der Beat den Spielfluss. Und ihr bestimmt den Beat.

Ist das Zeitalter der Großraumdiscos endlich vorbei? Über diese Frage habe ich mich neulich mit Bekannten unterhalten und wir kamen zu dem Schluss, dass sie zumindest in den urbanen Gebieten des deutschsprachigen Raums längst durch Clubs abgelöst wurden. Kleinraumclubs gewissermaßen. Wenn es aber nach den Entwicklern von Octahedron geht, dann, ja dann, endet das Disco-Zeitalter niemals. Das Spiel atmet den Geist schwitzender Körper, die sich zu wummernden Elektro-Beats aneinanderreiben. Mit dem grandiosen Unterschied, dass ihr hier nicht nach der Musik tanzen müsst wie bei vielen anderen Spielen mit starkem Audio-Fokus. Nein, die Musik tanzt nach euch. Und wer einmal in diesem Rhythmus ist, kann sich ihm nur wirklich schwer entziehen.

Finger Weg!Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues - Test

Lord British will es noch einmal wissen! Nur was eigentlich?

Die Bewohner von New Britannia haben die Gelassenheit praktisch inhaliert. Während untote Zombies langsamen Schrittes in ihre Lager schlurfen, stehen sie nur da. Zur Waffe greifen sie erst, wenn ihnen die Untoten wirklich direkt gegenüberstehen oder sie angreifen. Man kann von Glück reden, dass Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues feindliche Kreaturen zumindest rot kennzeichnet, wenn man den Mauszeiger über sie bewegt. Sonst könnte man nämlich glatt auf die Idee kommen, dass es sich hier um ein neues Lebensmodell der friedlichen Koexistenz zwischen Menschen und Zombies handelt.

EmpfehlenswertMinit - Test

60 Sekunden sind ein Leben. Erstaunlich, was man da alles so schafft.

Ihr kennt das: Ihr steht an der Supermarktkasse und vor euch diskutiert jemand endlos mit dem Kassierer. Er habe da ein Angebot im Katalog gesehen und das wolle er jetzt haben. Ist nicht vorrätig? Ist ihm egal, denn er glaubt seine Rechte zu kennen und verlangt den Filialleiter. Ihr habt in solchen Momenten den Eindruck, dass euch da jemand wertvolle Lebenszeit stiehlt? Ist vielleicht auch so, denn das Leben ist einfach viel zu kurz. Noch viel kürzer ist es in Minit.

Debris - Test

Unter arktischem Eis ist es hier leer, kalt und dunkel. Und etwas langweilig.

Wenn mir gerade nach ein wenig Prokrastination ist, gucke ich mir gerne Foto-Klickstrecken über irgendwelche Tiefsee-Kreaturen an. Das liegt daran, dass es auf der Erde wohl nichts gibt, das einem Alien so nahe kommt wie diese bizarren Tiere, die teilweise aussehen wie aus einer Fieberfantasie von H.R. Giger. Etwa solche Erlebnisse habe ich mir auch von Debris versprochen - leider wurden meine Erwartungen aber nur teilweise erfüllt. Die Grundprämisse von Debris ist simpel: Ein Meteorit ist über der Arktis abgestürzt und seine Bruchstücke, im Spiel konsequenterweise Debris genannt, strahlen Wärme aus. Das führt dazu, dass sich im ewigen Eis jetzt ein Labyrinth aus Tunnels befindet und in ebendas werden Ryan, Chris und Sonya jetzt geschickt, um es zu dokumentieren. Denn das Alien-Material kann zur Energieerzeugung genutzt werden, was ein Megakonzern zu seinen Gunsten nutzen will. Bei einem Unfall wird Ryan von seinen beiden Kollegen getrennt und muss einen Weg aus dem eisigen Labyrinth finden.

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