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Die Top 50 Spiele des Jahres - Platz 20 bis 11

Interessante Platzierungen

So langsam geht es um die Wurst, die begehrten Positionierungen geraten in Reichweite. Halten sich Halo 3, Super Mario Galaxy, Crysis und Co. in den Plätzen 20 bis 11 auf oder begegnen wir den Titeln erst am Montag, in den finalen Top 10? Ihr habt entschieden, lassen wir also Eure Bewertungen sprechen.

20. Ratchet & Clank: Tools of Destruction

(Insomniac Games, PlayStation 3) - Gameinfopage

Martin W.: Kann ein Spiel schlecht sein, das Worte wie Zombie-Ninja-Pandas verwendet oder dem Helden den Codenamen “Dead Meat” bei einem gefährlichen Auftrag verpasst? Von allen zweifellos vorhandenen spielerischen Qualitäten abgesehen, behalte ich Ratchet & Clank: Tools of Destruction als das lustigste Spiel des Jahres in bester Erinnerung.

Tanja: Bei Ratchet & Clank: Tools of Destuction muss ich gleich an unseren Schrauben-, Stilpunkte-Guide. So schön solche Guides und Lösungen auch für Euch da draußen sind, für mich sind sie immer eine Qual. Nicht weil ich Stunden damit verbringe, die Textpassagen in entsprechende Codes zu pflanzen (fürs Layout). Sondern weil ich beim Redigieren mehr über die jeweiligen Spiele erfahre, als mir lieb ist. Nach einer Komplettlösung brauche ich nämlich nicht mehr selber spielen, ich weiß ja eh schon alles.

Martin K.: Eine bunte Festorgie der Zerstörung. Wer Waffen liebt, liebt Ratchet und Clank. Leider stecken die besseren Ideen schon alle in Size Matters, somit für mich eigentlich eher der schwächere Teil von den beiden. Nichtsdestotrotz Pflichtprogramm auf der PlayStation 3.

19. Super Paper Mario

(Nintendo, Wii) - Gameinfopage

Tanja: Großartiges Spiel, auch wenn der Einstieg ein wenig zu zäh war. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Stelle, in der man auf diesen durchgeknallten Computer-Geek trifft und Peach bestimmte Dialoge vorgeben muss. Ich habe mich köstlich amüsiert. Hoffentlich denkt Nintendo zum jetzigen Zeitpunkt schon über einen weiteren Paper Mario-Teil nach und falls dem so sein sollte: Bitte den Anfang des Spieles dann ein wenig spannender gestalten.

Alexander: Große Enttäuschung. Und ich weiß nicht einmal genau warum. Es war irgendwie zäher und weniger unbeschwert, als ich gehofft hatte. Aber Rollenspiel-mäßig hat Digital Devil Saga 2 dieses Jahr ohnehin alles in die Tasche gesteckt.

18. Final Fantasy XII

(Square Enix, PlayStation 2) - Gameinfopage

Martin W.: Ein seltsames Spiel. Insgesamt hatte ich eine spaßige Reise, aber wenn ich versuche mich an einen wirklich definierenden Moment des Spiels oder gar für die ganze Serie zu erinnern, fällt mir beim besten Willen nichts ein. Nicht dass es mich schlecht unterhielt, technisch war es auch super, aber der ganz große Aha-Effekt fehlte diesmal.

Tanja: Bei all der Liebe, die ich Euch tagtäglich entgegen bringe, aber Final Fantasy XII auf Platz 18? Das kann nicht Euer Ernst sein. Das Spiel ist ein Schatten dessen, was die Serie seit jeher ausmachte. Es sah hervorragend aus, wohl war. Aber davon abgesehen gab es kaum etwas, das sich mit Final Fantasy VII oder Final Fantasy X vergleichen ließe. Keine wirklich herzzerreißende Story, keine tollen Charaktere (Ausnahme: Fran), kein Ifrit oder Bahamut (Schiffsnamen lass ich nicht gelten), Haasels statt Moogles. Und dann das Gambit-System, diese 'innovative Errungenschaft', die jegliches Spielen verhindert. Über lange Stunden hab ich nichts anderes gemacht, als nur die Richtung vorzugeben und dann gelangweilt aus der Wäsche zu schauen. Oder ich hab das Joypad meinem damals dreijährigen Sohn in die Patschehändchen gedrückt (US-Import) und er hat einen Oberboss nach dem anderen ausgelöscht. Final Fantasy XII ist für mich, als absoluten Fan der Reihe, ein herber Schlag ins Gesicht und zugleich die größte Enttäuschung des Jahres.

Alexander: Ich wäre kein Fanboy, wenn ich nicht erneut auf die Konkurrenz von Shin Megami Tensai: Digital Devil Saga 2 hinwiese. Und ein Final Fantasy, mit dem unsere Tanja nicht warm wird, mit dem stimmt irgendwas ganz sicher nicht. Also: Kauft DDS2!

17. Project Gotham Racing 4

(Bizzare Creations, Xbox 360) - Gameinfopage

Martin W.: Genau mein Kompromiss zwischen den richtigen Fun-Racern und dem Forza-Hardcore. Schöne Strecken, Sonnenschein, kein 'Wanna be Vin Diesel Underground'-Junk, einfach nur schicke Autos und Spaß auf guten Pisten. Zum vierten Mal Extra-Kudos für die Bizarre-Truppe.

Tanja: Da da da da dada Batmäääääääääänn. Ich kann's nicht ändern, aber bei dem Spiel muss ich immer gleich an die Fleder-Transe denken. Mag an dem Gotham im Titel liegen. Gibt’s eigentlich eine Erklärung, warum es Gotham heißt? Und nein, ich hab es natürlich nicht gespielt - es ist ein Rennspiel!

Kristian: Nettes Update mit sinnlosen Motorrädern und kosmetischen Veränderungen an der Grafik. Trotz seiner Qualitäten für mich eher eine kleine Enttäuschung. Die Unterschiede zum Vorgänger waren einfach zu gering.

Benjamin: Ich weiß zwar nicht warum, aber trotz nahezu identischer Spielmechanik begeistert mich Project Gotham Racing 4 wesentlich mehr als sein Vorgänger. Für das geniale Wettersystem gehört den Entwicklern darüber hinaus ein Orden verliehen. So etwas sollte in Rennspielen eigentlich mittlerweile Standard sein. Das Gleiche gilt für die abwechslungsreichen Events und den umfangreichen Fuhrpark. Ich bin sogar mehr mit Motorrädern gefahren, als ich im Vorfeld vermutet hätte.

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