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EA schließt Chicago-Studio

Fährt keine Gewinne ein

Nachdem Electronic Arts bereits sein Studio im englischen Chertsey geschlossen hat, erwischt es nun auch die Niederlassung in Chicago.

EA Chicago kennt Ihr vielleicht durch die Spiele Def Jam oder Fight Night. Aktuell arbeitete das Team an zwei neuen Kampfspielen, eines davon auf Basis der Marvel-Lizenz. Die Fight Night-Reihe wurde bereits an ein EA Sports Studio weitergegeben. Ankündigungen wegen der anderen Projekte sollen folgen.

Laut EA Games' Präsident Frank Gibeau war die Schließung von EA Chicago die schwerste Entscheidung, die er in seiner bisherigen Karriere treffen musste. Vor allem für Kudo Tsunoda, General Manager bei EA Chicago, fandt er lobende Worte und bezeichnete ihn als einen der kreativsten Köpfe in der Industrie. Vielen der Teammitglieder wird Electronic Arts eine neue Stelle in anderen Niederlassungen anbieten. Andere wiederum erhalten eine Abfindung sowie Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Job.

Obwohl das Team von EA Chicago von 49 Mitarbeitern im Jahre 2004 auf aktuell 146 Personen angewachsen ist, könne man mit den dort produzierten Spielen keinen Gewinn einfahren. Selbst bis zum Jahr 2011 rechnete man nicht mit dem Erreichen der angepeilten Ziele, weswegen man sich letztendlich zur Schließung entschlossen hat.

Man wolle zwar auch weiter Risiken eingehen und Langzeitinvestitionen machen, allerdings müssten die jeweiligen Spiele im Gegenzug ein Mindestmaß an Rentabilität erwarten lassen.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

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