Guitar Hero Live

Neue Gitarre, Musikvideos als wäre das echte MTV nie gestorben und Live-Acts vs. nerviges Micropayment. Zum Glück gewinnen Erstere deutlich.

Spotlight

VideoGuitar Hero Live - Entwicklervideo

Werft einen genaueren Blick auf den Controller.

VideoGuitar Hero Live - Entwicklervideo

Erfahrt mehr zu GHTV und dem Controller.

VideoGuitar Hero Live - Trailer

Nach Rock Band kehrt auch Guitar Hero zurück.

Schlüsselereignisse

Guitar Hero Live - Test

Der Elefant im Raum ist zu groß, ich komme nicht an ihm vorbei. Fangen wir mit dem Bezahlmodell an, das man sich für Guitar Hero: Live ausgedacht hat. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die der Meinung sind, dass Musik „frei" ist und dass das ganz alte Napster ein Akt legitimer Rebellion war, der ewig in dieser Art hätte weitergehen sollen. Auch wenn es wichtig war, dass etwas in der Art passierte, damit die steinerne Kruste der Musikindustrie endlich aufbrach und Dinge wie iTunes und nun Spotify entstehen konnten, waren es schlicht Raubkopien. Wer gute Musik macht, viel Zeit dafür aufwendet sie zu machen, der soll auch dafür bezahlt werden, wenn Leute das hören wollen. Was dann wiederum bedeutet, dass Activision dafür bezahlen muss, wenn es in ihrem neuen Musikspiel auftaucht. Und auch für den relativ hohen Preis von 100 Euro (relativ, Rock Band 4 kostet mit Gitarre 160) beziehungsweise 140 mit zwei Gitarren kann man nicht endlos Musik lizenzieren.

Genau das liefert Guitar Hero TV, der wichtigste Spielmodus, hier aber. Derzeit sind es etwas über 200 Songs in einer sehr breiten Auswahl, die dort schlummern und auf zwei Channels 24/7 als Stream laufen. Bevor wir dazu kommen, wie das spielerisch funktioniert, erst einmal: Diese beiden Streams und alle jetzigen und zukünftigen Songs, die da laufen, kosten keinen Cent extra. Es gibt aber auch eine Liste, wo ihr sie als Cherry-Picking herausfischt und einzeln spielen könnt. Das wiederum kostet euch sagenannte Tokens. Und zwar nicht um den Song für immer freizuschalten, sondern ein Token bedeutet einmal spielen. Stellt euch das wie eine Jukebox vor. Diese Tokens kosten, wenn ihr sie nicht gerade durch einen Levelaufstieg erspielt habt, echtes Geld. Und damit sind wir mitten in etwas, das eigentlich ein Free-to-Play-Bezahlsystem ist. Ihr sammelt bei jedem gespielten Song, egal ob Stream oder von Hand verlesen Erfahrungspunkte, steigt im Level auf und jeden Level gibt es ein paar Tokens. Das ist aber nicht so viel und wenn ihr kontinuierlich nur die Songs spielt, die ihr aus der Liste sucht, werdet ihr bald gucken, wie man an Tokens kommt.

Dafür ist natürlich der Ingame-Shop da. Hier die Preise: 10 mal gezielt einen Song per Token spielen kostet 1,50 Dazu gibt es noch einen Party-Pass, eine Art 24-Stunden-Flatrate, die euch Token-frei spielen lässt und 6 Euro kostet. Ihr bekommt pro gespieltem Song ein paar Credits, davon kann man sich gelegentlich mal einen Zehnerpack holen, aber nicht zu oft. Weiterhin gibt es einen eher uninteressanten GH-Premium-Modus, wo bestimmte Sets euch mehr Erfahrung bringen, aber wirklich nur für Echtgeld zu haben sind. Hier gibt es auch neue Songs zuerst zu hören, bevor sie in die allgemeine Playlist wandern.

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Neuer Live-Action-Trailer zu Guitar Hero Live veröffentlicht

Activision hat einen neuen Live-Action-Trailer zu Guitar Hero Live veröffentlicht.

In dem Video, das auf den Namen „Win the Crowd" hört, sind James Franco und Lenny Kravitz zu sehen.

Außerdem ist darin auch Kravitz' Song „Are You Gonna Go My Way" zu hören, der später wiederum im Spiel spielbar sein wird.

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