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GC: Assassin's Creed

Jetzt doch mit einer Extra-Portion Interface

Während einer Präsentation von Assassin's Creed konnten wir heute einen genaueren Blick auf das Interface des Titels werfen. An der oberen rechten Bildschirmecke findet Ihr beispielsweise die Aktionen, die mit den vier farbigen Tasten des Xbox 360-Controllers ausgeführt werden. Dazu zählen etwa Angriff oder Sprung, außerdem könnt Ihr Euch einen Bürger auf der Straße packen beziehungsweise wegstoßen. Je nach aktueller Situation verändern sich dann die möglichen Aktionen, was Ihr auch sofort erkennt.

Unten rechts befindet sich indes ein etwas größeres Radar. Darauf seht Ihr unter anderem Eure Haupt- und Nebenaufgaben, damit Ihr Euch in den großen Städten nicht verlauft. Links oben wird eine Art DNA-Spirale, deren genaue Bedeutung nicht weiter beschrieben wurde. An Ihrem Anfang ein Icon, das in drei unterschiedlichen Farben erscheinen kann.

Wenn es rot leuchtet, dann sind Euch Wachen auf den Fersen. Wenn die Farbe zu gelb wechselt, habt Ihr das Sichtfeld der Wachen verlassen und könnt Euch irgendwo verstecken. Sofern die Spirale eine weiße Farbe annimmt, seid Ihr mehr oder weniger in Sicherheit. Zumindest so lange man keine ungewöhnliche Aktionen ausführt, zum Beispiel eine Wand hochklettert.

Die Kampfszenen wirkten während der Präsentation jedenfalls wesentlich besser als in den bisherigen Videos. Während der Gefechte könnt Ihr die Angriffe von Feinden mit dem richtigen Timing elegant kontern. Mit Eurem eigentlichen Opfer führt Ihr abschließend nochmal ein letztes Gespräch, das in einer Art Cyber-Realität stattzufinden scheint.

Zusammen mit den ständigen Bildstörungen, die nicht an der schlechten Programmierung liegen, sind die Gerüchte bezüglich eines möglichen SciFi-Hintergrundes alles andere als aus der Luft gegriffen. Möglicherweise werdet Ihr das selbst aber erst mit der Verkaufsversion herausfinden können. Hoffentlich zerplatzt die Blase an aufgestauten Erwartungen nicht an einer allzu simplen Auflösung.

Insgesamt planen die Entwickler neun Missionen und eine Spielzeit von knapp 15 Stunden.

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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