Gran Turismo 5: Intro, Gameplay-Video, Editor

Frisch aus dem Spiel

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nach einer fünf Jahre langen Odyssee erscheint nun endlich Gran Turismo 5, das Meisterwerk von Rennsport-Fanatiker Kazunori Yamauchi. Ein Spiel, das die Faszination Auto in einen gewaltigen, spielbaren Opus verwandelt. Über 1.000 Fahzeuge, Dutzende Strecken, ein Karriere-Modus, der euch Wochen beschäftigt, eine komplette Online-Liga, ein Streckenbau-Tool und ein eigener Fernsehsender.

Kurz: Ein Spiel der Superlative, das die Fans begeistern und faszinieren soll. Und mit etwas Glück auch noch Sonys PS3-Abverkauf ankurbelt. Ein extrem wichtiger Titel also, der nun ein Monat vor Weihnachten ohne viel Vorbereitung in die Regale geworfen wird.

Das Ganze kam so überraschend, dass wir leider erst gestern eine spielbare Version bekommen haben. Bis zum Test müsst ihr euch also noch ein wenig gedulden. Vorab haben wir euch aber ein paar Videos zusammengestellt, die euch einen ersten Einblick in das Spiel geben. Die Installation machte bei uns übrigens im ersten Anlauf Probleme. Das Spiel lässt sich aber auch ohne ganz gut spielen. Die Ladezeiten sind selbst von der Disc akzeptabel – siehe Video. Wer es gern etwas schneller möchte, kann etwas essen gehen und die PS3 eine Stunde vor sich hin rödeln lassen. Wir haben beim ersten Versuch nach 90 Minuten aufgegeben.

Das erste Video zeigt euch das beeindruckende Intro, das den Weg vom Metallerz über die Autofabrik bis hin auf die Rennstrecke darstellt. Ein Einstieg, der die Seele der Serie hervorragend einfängt. Das zweite Video zeigt unsere ersten Schritte mit dem GT-Modus, einer Art Karriere, bei der ihr euch nicht nur selbst hinters Steuer klemmt, sondern alternativ im B-Spec-Modus einen Fahrer coacht. Zusätzlich könnt ihr euch Lizenzen in speziellen Rennaufgaben erfahren, an Spezialevents teilnehmen und natürlich auch Fahrzeuge kaufen und tunen. Bis auf das GranTurismoTV, in dem es schicke Filmchen zu sehen gibt, bietet dieser Modus alles, was GT groß gemacht hat, und noch ein wenig mehr.

Nach den ersten Rennen hatten wir sogar das Gefühl, dass die KI dazugelernt hat und sich deutlich natürlicher verhält. Mal sehen, ob das über die gesamte Strecke so bleibt. Anfangs ist man angesichts der vielen Möglichkeiten zwar erst einmal etwas überwältigt, doch dank des logischen Aufbaus hat man sich schnell reingefummelt. Auch die Grafik macht bisher einen sehr guten Eindruck. Besonders die Fahrzeuge sind absolut Weltklasse, allein die zum Teil generischen Cockpits werden Realitätsfanatiker stören. Dafür läuft alles flüssig und sauber. Alleine die Fahrzeugsounds könnten etwas kerniger sein.

Das letzte Video befasst sich mit dem neuen Streckeneditor. Erwartet hier aber nicht zu viel. Ihr könnt das Design nicht bis ins letzte Detail festlegen. Vielmehr könnt ihr die Komplexität der Strecke, den Kurvenradius und die Breite der Straße in verschiedenen Sektionen bestimmen. Das Programm erschafft anhand dieser Parameter dann automatisch einen Kurs. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, den Hintergrund, den Fahrbahnbelag und die Wetterbedingungen auswählen. Dieses starre Korsett sorgt dafür, dass eure Kreationen immer spielbar bleiben, produziert im Gegenzug aber auch ab und zu seltsame Veränderungen in der Streckenführung, die so nicht ganz geplant waren. Das Endergebnis lässt sich dann sofort ausprobieren und spielt sich überraschend gut. Viel Spaß!

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Kristian Metzger

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