Dishonored: Den Arkane Studios gefällt es, wenn Spieler die Regeln des Spiels brechen

Experimente der Spieler resultieren in Ergebnissen, die man so nicht unbedingt für möglich hielt.

Regeln sind da, um sie zu brechen. Den Satz kennt jeder und man versucht natürlich auch, das immer mal wieder in Spielen anzuwenden. Den Arkane Studios gefällt es jedenfalls, wenn die Spieler genau das tun, zum Beispiel bei Dishonored.

"Wir haben jede Menge Kräfte, Gadgets und Platz, also gibt es für den Spieler viel zu tun. Als wir zum ersten Mal sahen, wie jemand von einem großen Gebäude sprang und von jemand anderem Besitz ergriff, kurz bevor er auf dem Boden aufschlug, dachten wir, 'das ist fantastisch'. Niemand hatte zuvor daran gedacht", sagt Lead Technical Designer Ricardo Bare im Interview mit CVG.

"Oder als zum ersten Mal jemand den Doppelsprung mit der Blink-Fähigkeit nutzte, um ein Sicherheitssystem völlig zu umgehen. Wir dachten uns, 'da werden 30 Minuten Gameplay in zwei Minuten abgehandelt'. Aber der Spieler, der das tut, wird sich stolz fühlen, also wollen wir diesen Exploit nicht entfernen. Wir möchten, dass die Spieler sich selbst durch das Gameplay verwirklichen können."

Möglichkeiten werden euch in Dishonored viele geboten und Arkane will, dass die Spieler klare Vorstellungen davon haben, was zu tun ist.

"Man braucht eine Welt, die reichhaltig an Interaktivität und zugleich auch sehr schlüssig ist", erklärt Bare.

"Dann muss man dem Spieler ein gutes Set an Werkzeugen geben, um für ein tiefgründiges Gameplay zu sorgen. Der Spieler muss in eine Situation kommen, sie sich genau anschauen, sich einen Plan ausdenken und dann sagen, 'so werde ich es machen.'"

"Die Regeln müssen auf eine vorhersagbare Art und Weise funktionieren. Solche Momente können außergewöhnlich sein. Etwas, auf das man stolz ist, weil man es sich ausgedacht und umgesetzt hat - und weil es auch innerhalb der Systeme des Spiels funktionierte. Dieses Gefühl sollt ihr bekommen."

Erscheinen wird Dishonored am 12. Oktober für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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