Microsoft reagiert auf Kritik von Polygon-Entwickler Fez

Man sei dem Studio in puncto Kosten entgegengekommen, unterstützt aber auch ihre Entscheidung.

Nachdem Fez-Entwickler Polytron in der letzten Woche Microsoft aufgrund der zu hohen Kosten für eine erneute Zertifizierung des Spiels kritisiert hatte und man einen fehlerhaften Patch, der eine sehr geringe Zahl an Spielern betreffen kann, wieder online stellte, reagiert der Konzern aus Redmond nun darauf.

Microsoft zufolge hat man Fez-Investor Trapdoor auf jeden Fall eine günstigere Lösung angeboten.

"Obwohl wir nicht die Kosten eines Title Updates offenlegen, haben wir Trapdoor angeboten, mit ihnen zu arbeiten, um sicherzustellen, dass dies kein Problem ist", so das Unternehmen in einem Statement.

Nichtsdestotrotz unterstütze man aber die Entscheidung von Polytron.

"Polytron und ihr Investor, Trapdoor, haben die Entscheidung getroffen, nicht an einem weiteren Title Update für Fez zu arbeiten. Die Microsoft Game Studios unterstützten diese Entscheidung, weil wir glauben, dass Polytron/Trapdoor in der besten Position sind, um zu bestimmen, was ein akzeptables Qualitätslevel für ihr Spiel ist."

"Wir bleiben große Fans von Fez", heißt es abschließend.

"Der Patch behebt nahezu alles, was im Spiel seit dem Start falsch lief. Die Framerate-Probleme, die Ladezeiten, die Skips, Death Loops, alles! All das wurde behoben! Und derzeit kommt niemand da ran, da der Patch entfernt wurde. Für 99 Prozent der Leute macht er Fez zu einem besseren Spiel", so Polytron in der letzten Woche.

"Wir glauben, dass das Problem der korrumpierten Spielstände hauptsächlich die Leute betrifft, die das Spiel beendet oder fast durchgespielt hatten. Wenn ihr noch nicht das Meiste von dem gesehen habt, was Fez zu bieten hat, ist euer Spielstand vermutlich sicher. Es passiert nicht, wenn ihr ein neues Spiel startet."

"Bei den Leuten, die zu den weniger als einem Prozent zählen und darunter zu leiden haben, möchten wir uns aufrichtig entschuldigen. Wir wissen, dass es euch am ehesten trifft, weil ihr diejenigen seid, die am meisten Zeit in das Spiel gesteckt haben. Und das bricht unsere Herzen. Wir hoffen, dass ihr rückblickend eure mit Fez verbrachte Zeit nicht als völlige Verschwendung betrachtet."

Weitere Infos zum Spiel bekommt ihr in unserem Fez Test.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (19)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (19)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading