Ken Levine hat den einst geplanten BioShock-Film persönlich eingestampft

Nach dem Weggang von Regisseur Verbinski und Budgetkürzungen gab man das Projekt auf.

Im Jahr 2008 wurde erstmals bekannt gegeben, dass BioShock ins Kino kommen soll - und zwar unter der Regie von Gore Verbinski (Fluch der Karibik).

Die Vorzeichen standen mit dem erfahrenen Regisseur, der auch den erwachsenen Ton und die Thematiken des Spiels beibehalten wollte, alles andere als schlecht, doch schlussendlich kam alles anders als geplant.

Verbinski verabschiedete sich später von dem Projekt, Juan Carlos Fresnadillo übernahm für ihn. Aber auch er hatte kein Glück und es sieht so aus, als würde man BioShock womöglich nie als Film zu sehen bekommen.

„Es gab einen Deal und der Film war bei Universal in Produktion - Gore Verbinski sollte die Regie führen", erklärt Levine. „Meine Theorie ist, dass Gore einen harten Film mit R-Rating machen wollte, in dem man Blut und nackte Frauen haben kann. Nun, ich glaube nicht, dass er nackte Frauen haben wollte. Aber sicherlich eine Menge Blut."

„Dann kam Watchmen raus und es lief aus irgendeinem Grund nicht gut für den Film. Das Studio bekam kalte Füße hinsichtlich der Produktion eines 200-Millionen-Dollar-Films mit R-Rating. Sie fragten, was wäre, wenn es ein 80-Millionen-Film wäre - und Gore sagte, dass er keinen 80-Millionen-Film machen will."

„Sie zogen einen anderen Regisseur hinzu, aber für mich passte das einfach nicht", so Levine. „2K ist eines dieser Unternehmen, das eine Menge kreatives Vertrauen in Leute steckt. Sie sagten also: Wenn du es einstampfen willst, dann mach es. Und ich tat es."

Levine selbst hat vor seiner Arbeit bei Irrational als Drehbuchautor in Hollywood gearbeitet.

„Es war merkwürdig, als einstiger Drehbuchautor, der darum bettelte, irgendetwas tun zu können, einen Film über etwas einzustampfen, an dem man selbst so hart gearbeitet hat."

Levine wollte einfach nicht, dass das alles auf die falsche Art und Weise umgesetzt wird. „Vielleicht passiert es eines Tages, wer weiß. Es muss aber die richtige Gruppe von Leuten daran arbeiten."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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