Rockstars Dan Houser würde nach wie vor sehr gerne ein weiteres Bully machen

Es ist eines seiner Lieblingsspiele.

Rockstars Dan Houser würde nach wie vor sehr gerne eine Fortsetzung von Bully machen.

Wie er im Gespräch mit Polygon verriet, zählt der Titel auch zu seinen Lieblingsspielen.

Nach seiner Veröffentlichung und auch schon während der Entwicklung erntete das Spiel von mehreren Seiten Kritik, weil es nicht politisch korrekt sei. Von Kritikern und Spielern wurde der Titel jedoch überwiegend gelobt.

Dabei war man sich auch der Bedeutung des Wortes „Bully" bewusst, wie Houser erklärt: „Ich dachte... wir dachten, es sei ein starkes Wort. Und das ist es, es ist ein emotionales Wort. In mancher Hinsicht vielleicht zu emotional, aber wir waren sicher, dass wir kein Spiel machen, in dem man selbst der Tyrann ist. Natürlich war man kein Unschuldsengel, aber eben auch nicht der Tyrann. Man konfrontierte eine Kultur des Mobbings, indem man dieses starke Kind spielte, das nicht in dieser Welt gefangen und zwar mit einigen der schwächeren Kinder befreundet, aber eben auch nicht die Unschuld in Person war."

Laut Houser war man selbst bei Rockstar überrascht von den Reaktionen.

„So wie ich es sah, warf man uns in etwa vor, dass wir Kinder trainieren, sich gegenseitig umzubringen. Ich dachte, 'das ist absurd.' So sah damals unsere Reputation aus - und vielleicht ist sie das noch heute - und das ging dann so weiter."

Bei der Vermarktung des Spiels war man daher etwas vorsichtiger.

„Es ist nicht das, es ist nicht dieses und auch nicht jenes", so Houser. „Aber wir hatten nie die Chance, wirklich zu sagen, was es ist."

„Ich weiß, dass ich es will", sagt er im Hinblick auf eine Fortsetzung. „Nun, hoffentlich. Man kann nie wissen. Es gibt viele Richtungen, in die wir damit gehen können, es ist witzig."

Die Vorstellung mancher Leute, aus Jimmy Hopkins einen Erwachsenen und mit ihm ein neues GTA zu machen, hält er jedoch für unrealistisch.

„Für mich war er nie in diesem Maße degeneriert. Er war ein schlechter Teenager, weil er aus einer schwierigen Familie kommt. Das hätte sich in jede Richtung entwickeln können. Aber er wird kein Autodieb werden. [...] Er hat ein unangenehmes Gemüt, aber auch ein Herz. Man könnte sagen, dass das in gewisser, bizarrer Weise auch für Niko [aus GTA 4] gilt. Aber er [Jimmy] versucht nicht die Schule niederzubrennen, sondern kämpft gegen die Ungerechtigkeit an."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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