Inxile hat Wasteland 3 angekündigt.

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Wie schon beim Vorgänger sprechen wir von einem Party-basierten Rollenspiel mit postapokalyptischem Einschlag, das gleichzeitig für PC, PS4, Xbox One, Mac und Linux erscheinen soll. Teil zwei war erst ein Jahr nach dem PC-Release als erweiterter Director's-Cut für die Konsolen erhältlich.

Das Setting ist ein gefrorenes Colorado und das Autorenteam, das sich um Torment: Tides of Numenera kümmerte, verspricht ein umgestaltetes und verbessertes Dialogsystem.

Als weitere Anheizer wirft Inxile Fahrzeuge, umweltbedingte Gefahren und ein aufgemotztes, flüssiger vonstattengehendes Kampfsystem in den Raum.

Dass sich der kalifornische Entwickler von Larian und dem Koop-Modus von Divinity: Original Sin hat inspirieren lassen, merkt man spätestens an dem angekündigten Multiplayer-Modus, der synchron oder asynchron ablaufen kann.

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Ihr startet das Spiel als einziger Überlebender von Team November, einem Ranger-Squad, nur dass in Colorado nie jemand etwas von den Desert-Rangers gehört hat. Das Ziel besteht darin, diesen Umstand zu ändern und einen Ruf aufzubauen.

Im Mehrspielermodus übernehmt ihr und ein Freund jeweils eine Gruppe Ranger und könnt Missionen teilen, auch wenn Wasteland 3 im Kern als Singleplayer-Erlebnis ausgewiesen wird.

Habt ihr eine Mehrspielersitzung gestartet, könnt ihr auch alleine weiterspielen und Missionen ohne eure Freunde erledigen. Allerdings verspricht das Studio, man könne zum Beispiel das zunichtemachen, worauf euer Kumpel hinarbeitete, und das während er nicht mal im Spiel verweilt. Wie gemein.

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Das Ranger-Fahrzeug ist aufrüstbar und man kann es zum Verstauen von Nachschub, zum Erkunden und sogar in Kämpfen einsetzen.

Kerteile des Entwicklerteams, beispielsweise Autoren und Künstler, schließen gerade ihre Arbeit an Torment ab und gehen dann direkt in die Vorproduktion von Wasteland 3. Auch hierfür wird es wieder eine Crowdfunding-Kampagne geben, nur eben diesmal via Fig, auf einer Plattform, die von den führenden Köpfen hinter Obsidian, Inxile und Double Fine ins Leben gerufen wurde.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.