Für Rob Jones, Produzent von NBA 2K19, sind In-Game-Währungen und Mikrotransaktionen eine "bedauernswerte Realität" in modernen Spielen.

Im Gespräch mit Trusted Reviews äußerte er sich zu Fans, die sich über die In-Game-Währung VC in der NBA-2K-Reihe beschwerten und dass es zu lange dauere, diese zu erhalten.

Das System sei ein integraler Bestandteil des modernen Spieldesigns. Es liege an den Entwicklern, dafür zu sorgen, dass sich Spieler dadurch nicht eingeschränkt fühlen.

"An irgendeinem Punkt gibt es in jedem Spiel eine Währung und sie versuchen zusätzliche Einnahmen von jedem Spieler zu generieren, der es spielt", erklärt er. "Die Frage ist: Wann fühlt es sich nach Geldgier an und wann fühlt es sich so an, als biete es einen Mehrwert?"

"Wir wissen, dass die Spieler heutzutage nicht die Geduld haben, sich an die Spitze zu arbeiten", fügt er hinzu. "Sie möchten gleich dort sein. Wir sehen das als Gelegenheit an, den Leuten die Möglichkeit zu bieten, den Grind zu überspringen. Aber wenn der Grind zu lange dauert, was einige Leute letztes Jahr bemängelten, denken sie sich, dass wir das von Anfang an wussten."

Jones zufolge bietet NBA 2K19 in diesem Jahr den Spielern mehr Möglichkeiten, VC durch neue Community-Events und einen interaktiven Hub-Bereich zu verdienen. Das sollte den Fortschritt beschleunigen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.