FIFA 19: Profi-Spieler können in Turnieren bald nicht mehr all die besten FUT-Spieler einsetzen

Neue Regeln.

Wer ein FIFA-Turnier verfolgt hat, weiß, dass dort meistens die besten Spieler aus dem Ultimate-Team-Modus eingesetzt werden.

Darunter befinden sich zahlreiche Icons, also bekannte und sehr gute Spieler aus der Vergangenheit, sowie spezielle Varianten aktueller Spieler mit besseren Werten als auf ihren Standardkarten.

Ohne irgendwelche Einschränkungen gab es ein Ungleichgewicht zwischen denen, die mehr Geld investierten, und denen, die das nicht taten. Außerdem kamen überwiegend die gleichen Spieler zum Einsatz: Messi, Ronaldo (alt und neu), Gullit, Modric und Co.

EA versucht dieses Problem jetzt mit neuen Regeln anzugehen, diese betreffen die restlichen beiden Qualifikationsturniere der Saison - mittendrin ändert man also das Regelwerk.

Das hat zur Folge, dass Profi-Spieler nicht mehr einfach all ihre besten Karten einsetzen dürfen. Unter den neuen Regeln sind maximal zwei Icon-Karten und lediglich ein Nicht-Icon-Spieler mit einer Gesamtwertung über 95 erlaubt. Ebenso nicht mehr als zwei Nicht-Icon-Spieler mit einer Gesamtwertung zwischen 90 und 94. Bei allen anderen Spielern darf die Geamtwertung nicht über 89 liegen.

Die Anpassungen sorgen für gemischte Reaktionen. Zum einen hofft die Community auf interessantere Partien. Und selbst in Anbetracht der neuen Regeln lassen sich noch tolle Mannschaften aufstellen.

Zum anderen bringen manche Profi-Spieler ihre Sorge hinsichtlich des Timings der Änderungen zum Ausdruck - während sie gleichzeitig denken, dass es positive Anpassungen sind. Das Problem ist, dass die Regeln zum jetzigen Zeitpunkt geändert werden, nachdem viele Spieler harte Arbeit in den Aufbau ihres Teams steckten.

Der aus London stammende FIFA-Profi Ryan Pessoa bezeichnet es als einen "Schritt in die falsche Richtung."

"Es gab eine lange Pause zwischen den Qualifikationsturnieren", schreibt er. "Spieler haben sich entschieden, einiges an Geld zu investieren, um ihr Team zu verstärken. Gebt ihr ihnen das investierte Geld zurück?" Es sei "sinnlos", diese Änderungen jetzt im März durchzuführen.

Es ist aber nicht davon auszugehen, dass EA die Änderungen jetzt wieder zurücknimmt. Profi-Spieler müssen sich also an die veränderten Bedingungen anpassen. Gleichzeitig fragt sich die Community, ob diese Einschränkungen zukünftig auch bei der Weekend League eingeführt werden. Bislang gibt es darauf keine Antwort.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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