Red Thread Games nennt Draugen "Fjord Noir Mystery" und meint damit, dass es ein storybasiertes First-Person-Adventure ist, das im Norwegen der 1920er Jahre spielt. Der Dreamfall-Entwickler schickt das sehr stimmungsvoll wirkende Stück virtueller Ermittlungsarbeit am 29. Mai auf Steam und GOG ins Rennen. Das ist Mittwoch.

Red Thread arbeitet seit einer ganzen Weile an Draugen, das Spiel wurde bereits 2013 als "düstere und verstörende Reise in das pechschwarze Herz norwegischer Nationalromantik" angekündigt. Das ländliche Norwegen von vor 100 Jahren ist in jedem Fall mal ein ausgefallenes Szenario, das der amerikanische Reisende Edward Charles Harden in Begleitung seines Sidekicks Lissie auf der Suche nach seiner vermissten Schwester auf links zieht.

Ursprünglich ging das Spiel mal eher in die Horror- und Survival-Richtung, heute versucht such Draugen aber eher als psychologischer Thriller. Das Spiel durchziehen "Momente der Dunkelheit und Angst, Mystery und Spannung, aber auch Schönheit, Friedlichkeit und Poesie".

Interessanterweise geht es in Draugen viel um den Zustand Edwards selbst, der wohl mental ordentlich auf der Kippe steht und so zum unzuverlässigen Erzähler wird. Über ein "dynamisches und realistisches Dialogsystem" dürfte Lissie als Anker für euren Verstand dienen.

In jedem Fall ein spannendes Konzept und Dreamfall war ohnehin klasse. Schade, dass die Konsolenversionen noch etwas auf sich warten lassen. Aber besser gut als zu früh erschienen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.