Was die niedrigen Verkaufszahlen von Deadfire für Pillars of Eternity 3 bedeuten

In der Schwebe.

Ob es ein Pillary of Eternity 3 geben wird, scheint fraglich zu sein.

Zwar erhielt Pillars of Eternity 2: Deadfire gute Kritiken, im Vergleich zum Vorgänger und vergleichbaren Titeln verkaufte es sich aber schlecht.

"Das hier ist keine Entscheidung, die ich treffe", schreibt Obsidians Josh Sawyer auf Tumblr. "Ich denke, die relativ geringen Verkaufszahlen von Deadfire bedeuten, dass wir das gesamte Format des Spiels überdenken müssten, wenn wir einen weiteren Teil in dieser Art in Betracht ziehen."

Pillars_of_Eternity_2_niedrige_Verkaufszahlen_Teil_drei
Deadfire verkaufte sich nicht allzu gut.

Das Problem hierbei ist, dass man bei Obsidian die Gründe für das schlechtere Abschneiden nicht versteht, zumal beide Teile gute Bewertungen erhielten.

"Es ist schwierig zu sagen, warum eine Fortsetzung sich schlechter verkauft, wenn beide Spiele relativ gut bewertet wurden", ergänzt er. "Liegt es daran, dass das erste Spiel die Nachfrage befriedigt hat und die Zielgruppe einfach kein Interesse am Nachfolger hatte? Liegt es daran, dass die Fortsetzung weniger Aufmerksamkeit erhielt? Liegt es daran, dass die Leute trotz guter Tests und Verkaufszahlen das erste Spiel nicht 'wirklich' mochten? Vielleicht ist es auch eine Mischung aus allem."

Ohne die genauen Gründe zu kennen, sei es daher schwierig, sich mit einem dritten Teil zu befassen. "Es wäre in mancher Hinsicht einfacher, wenn Deadfire bei den Kritikern durchgefallen wäre und wir auf die Kritikpunkte zeigen könnten, die wir anpacken müssen", fügt Sawyer hinzu. "Spieler kritisierten zum Start den niedrigen Schwierigkeitsgrad und die Hauptstory, was fair und nachvollziehbar ist, aber diese Probleme allein erklären nicht den Unterschied bei den Verkäufen."

Auf Twitter ging er nochmal auf das Thema Aufmerksamkeit ein, nachdem ein Nutzer ihn darauf ansprach. Der erste Teil stand mehr im Fokus der Berichterstattung, "weil er zur ersten Welle der Kickstarter-Spiele gehörte, die hielten, was sie versprachen", sagt er. "Das war eine große Sache für Fans und die Presse. Der zweite Teil hatte das nicht."

Ob Obsidian irgendwann mit Pillars of Eternity 3 zur Serie zurückkehrt, steht in den Sternen. Nach The Outer Worlds liegt der Fokus aktuell auf dem ersten Microsoft-exklusiven Spiel des Studios.

Quelle: Tumblr

Zu den Kommentaren springen (16)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

FIFA 20: Die besten Talente mit Potenzial, die in der Karriere helfen

Wie ihr junge Nachwuchsspieler findet und sie zu Stars ausbildet.

FeatureRollenspiele: Die besten RPGs, die euer Geld derzeit kaufen kann!

Und oft reicht schon wenig davon! (Update: Mai 2019)

Sekiro: Shadows Die Twice: Komplettlösung, Tipps und Tricks

Alles, was ihr zum Überleben im neuen Spiel der Dark-Souls-Macher braucht

Assassin's Creed Odyssey: Komplettlösung mit Tipps und Tricks

Assassin's Creed Odyssey-Komplettlösung: Alles, was ihr über eure Reise durchs antike Griechenland wissen müsst.

Kommentare (16)

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading