Elite Dangerous ist mal wieder schneller als Star Citizen

Das Zu-Fuß-Gameplay im Video.

  • Demnächst erkundet man Elite Dangerous' Universum auch zu Fuß
  • Ein neues Video zeigt die frischen Features von Odyssey

Frontier war bereits Ende 2014, mit dem Marktstart von Elite Dangerous, Chris Roberts' Star Citizen eine Nasenlänge voraus: Nachdem die aufregende Crowdfunding-Kampagne des Wing-Commander-Erfinders 2012 die Lust auf Weltraumspiele neu anfacht hatte, war David Brabens Studio schon zwei Jahre später mit einem entsprechenden Titel bei der Hand, der richtig, richtig gut war - und immer nur noch besser wurde -, während Roberts Gefolgschaft 2020 immer noch wartet.

Anfang 2021 tut Elite mit der Odyssey-Erweiterung den nächsten Schritt und nimmt Star Citizen schon wieder die Butter vom Brot: Indem die Spieler ihre Pilotenkanzeln verlassen und frei in diesem Universum herumlaufen dürfen, wird man sich hier vermutlich schon wie ein Sternenbürger fühlen, wenn wir noch auf die Einzelspieler-Kampagne aus dem anderen Lager warten.

Der neue Road to Odysseey-Trailer sieht jedenfalls ganz danach aus, als sollte sich Cloud Imperium so langsam mal beeilen. Schaut her:

Schon klar: zu 100 Prozent vergleichbar sind die Spiele nicht - Elite ist eher auf der verkopften und etwas sterilen Trek-Seite des SciFi-Spektrums angelegt, während Star Citizen mit Hollywood-Glitz die Zeiten Gassenhauender Origin-Spektakel wieder aufleben lassen will. Aber wenn es darum geht, den Spielern ein kosmisches Reich zur freien Entfaltung zu eröffnen - nun, dieses Feld bestellt Elite Dangerous ganz fabelhaft.

Odyssey enthält erstmals Planeten mit Atmosphäre, samt verstreuter Siedlungen und Außenposten, die man betreten darf, dazugehörige NPCs mit denen man sprechen kann und Raumstationen, in denen man nun herumlaufen darf. Wenn man denn möchte, denn natürlich muss man aus seinem bequemen Kapitänssessel nicht aufstehen, wenn man nicht will.

Auch kommt in Odyssey eine Art öffentlicher Personennahverkehr hinzu. Das Unternehmen Apex Interstellar schippert euren Avatar auch ohne sein Schiff kostengünstig zu Systemen in Sprungreichweite.

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Ich freue mich schon auf den A-ha-Effekt in VR.

Auf den neuen Planetenoberflächen wird man zudem Pflanzen scannen und Siedlungen bestehlen können. Da viele NPCs auch mit Waffen zu sehen sind und auch über verschiedene Raumanzüge, unter anderem welche für eher kämpferische Spieler, dürfte es als erwiesen gelten, dass man auch mit einem Schießprügel auf andere anlegen können wird.

Elite Dangerous Odyssey erscheint Anfang 2021 auf Xbox One, PS4 und PC. Zuletzt hatte Frontier angekündigt, die letzte Erweiterung Horizon werde zum Teil des Basisspiels, um so neuen Spielern den Einstieg zu erleichtern.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel. test

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