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Bruckheimer: Qualität von Spiel-Filmen hängt von Talent, Story und Charakter ab

Seht euch Fluch der Karibik an...

Jerry Bruckheimer hat Gamasutra in einem Interview verraten, wie man eine gute Videospiel-Verfilmung macht. Mit konkret durchgeplantem Finanzierungsmodell und pitbullartiger Hartnäckigkeit allein kommt man offenbar nicht allzu weit. Hoffentlich liest Uwe Boll mit.

„Es hängt davon ab, wer daran beteiligt ist und welchen Ansatz er verfolgt“, so Bruckheimer. „Mich hat ein Journalist vor euch das gleiche gefragt. Er dachte kurz darüber nach und sagte dann: ‚Nun, ich finde nicht, dass es schwerer ist als eine Themenpark-Attraktion in einen Film zu verwandeln‘. Er meinte Pirates oft he Caribbean.“

„Das ist eine sehr erfolgreiche Trilogie und jetzt fangen wir sogar mit einem vierten Teil an. Wir nutzten für Prince of Persia dieselben Fähigkeiten, wie bei Pirates of the Caribbean, was die Geschichtenerzähler angeht. Jordan Mechner kam mit John August, dem Drehbuchautor, zu uns und sie schlugen diese Idee vor“, so der Filmproduzent weiter.

„Es hängt immer von der Geschichte und dem Charakter ab. Wenn du das erschaffen kannst, dann hast du es geschafft. Darum geht es. Wir sind Geschichtenerzähler. Das ist alles, was wir machen. Je interessanter die Geschichte und die Charaktere und je besser das Thema, desto höher sind deine Chancen, dass ein besserer Film dabei heraus kommt – wenn du dich mit talentierten Leuten umgibst“, fügt er hinzu.

Der Film mit Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton und Ben Kingsley in den Hauptrollen, kommt am 20. Mai in die Kinos. Ubisofts Spiel dazu – mit dem Untertitel „Die vergessene Zeit“ - erscheint am gleichen Tag.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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