Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Half-Life 2: Episode Two

Wiedersehen macht Freude

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis der Spielspaß in Serie auch bei Games salonfähig wird. Erfolgreiche TV-Formate wie „24“, „Six Feet Under“ oder „Desperate Housewives“ haben es vorgemacht. Man kann auch im Episoden-Format große Geschichten erzählen und eine erstklassige Qualität abliefern. Mit Hilfe der digitalen Distributionskanäle streben Studios wie Valve und Hardware-Hersteller wie Microsoft danach, Projekte in kleinen Portionen zu veröffentlichen. Der Nutzen für die Entwickler ist klar: Durch das Häppchenformat können schneller Investitionen eingespielt und die Technik verbessert werden. Der Spieler soll auf der anderen Seite von seinem Lieblings-Franchise nicht nur alle paar Jahre, sondern im Abstand von wenigen Monaten etwas Neues in die Hände bekommen.

Klar freute sich jeder, statt nach sieben Jahren schon nach 12 Monaten mit Gordon Freeman in die Welt von Half Life zurückzukehren. Doch das vierstündige Intermezzo von Half Life 2: Epsiode 1 befriedigte die Sucht nur vorübergehend. Valve hat aber Besserung gelobt, visiert mit Episode Two mindestens sechs bis acht Stunden Spielspaß an und garantiert unverbrauchte Locations.

Auch Alyx ist wieder mit dabei. Die junge Dame steckte zwar am Ende von Episode 1 in ein paar Schwierigkeiten, doch nun ist sie wieder mit von der Partie und unterstützt Euch mit ihrem liebreizenden Äußeren, ihrem strahlenden Lächeln und einer beeindruckenden Treffsicherheit. Klar, dass da auch Euer Kampfroboter Dog nicht fehlen darf. Bei der Präsentation glänzte er zwar durch Abwesenheit, doch in einem bombastischen Video wagt er sich in den Nahkampf mit einem Strider.

Wie alles begann

Gordon hat bei der Zitadelle ganze Arbeit geleistet.

Doch bevor wir noch tiefer in die Episode Two einsteigen, gibt es für alle Half-Life-Verächter zum wirklich allerletzten Mal eine Lektion in Sachen Hintergrundgeschichte. Der Hauptdarsteller der Saga, Gordon Freeman, ist eigentlich ein etwas verhuschter Forschungsassistent, der bei einem Experiment in einem streng geheimen Regierungslabor, Black Mesa, aus Versehen einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum produzierte. Um den Fehler zu beheben, aber auch um einfach nur zu Überleben, wird der schwächliche Laborkittel zum Helden und rettet die Erde vor der Zerstörung. Doch leider konnten durch das Tor Aliens – die mächtigen Combine – zur Erde gelangen und mit Hilfe des verrückten Dr. Wallace Breen die Menschheit unterwerfen. In Städten interniert, werden die Bewohner langsam unfruchtbar gemacht und die Erde zur Ausbeutung vorbereitet.

Also ist es mal wieder an Gordon Freeman, dem Treiben von Breen und seinen Alien-Freunden einen Riegel vor zu schieben, was in Half Life 2 auch recht gut funktionierte. Allerdings sind die Aliens noch nicht am Ende. In Episode 1 konnte Gordon zwar eine der gewaltigen Zitadellen vernichten, die Combine sind hingegen nicht geschlagen und Gordon muss sich ihnen erneut in den Weg stellen.

Euer Kampfroboter Dog im Zweikampf mit einem mächtigen Strider.

In Episode Two seid Ihr aber erst einmal auf der Flucht. Die Aliens wollen sich Eure Einmischung nicht gefallen lassen und jagen Alyx und Gordon Freeman durch das Umland von City 17. Verfolgt werden sie dabei von einem neuen, sehr tödlichen Gegner. Die so genannten Hunters, kleine, dafür umso schnelleren Stider-Geschwister, sind hochintelligent, stark bewaffnet und jagen immer im Rudel. Die wilde Hatz durch Wälder, Farmgebäude und Bunker soll sich laut den Entwicklern viel freier spielen, als alle anderen Half-Life-Erlebnisse zuvor. Statt relativ linearer Level, soll es nun mehr Raum für Improvisation und Überraschungen geben.

Gleichzeitig wird es neue, beeindruckende Spezialeffekte geben, die das Spiel noch dramatischer wirken lassen. Dieses „Cinematic Effects“ zerlegen ganze Gebäude, durch die Ihr gerade eben noch durchgelaufen seid. Ein weiterer Teil dieser neuen Unberechenbarkeit sind die Portal Stürme. Ausgelöst durch den Zusammenbruch der Zitadelle, die auch ein gigantisches Dimensions-Tor zur Combine-Heimatwelt enthielt, fegen die Anomalien durch die Spielwelt und hinterlassen überall Schutt und Asche – Kein Ort ist vor dieser Zerstörungskraft sicher.

Kommentare