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Südkorea experimentiert mit neuen Taekwondo-Regeln. Und jetzt sehen die Kämpfe aus wie Tekken

Bis der Balken leer ist!

Interessant, welchen Einfluss Videospiele bisweilen haben. In Korea wird im traditionellen Kampfsport Taekwondo mit einer neuen Art experimentiert, Treffer zu bewerten. Mit einer Lebensenergieleiste auf einer Leinwand hinter dem Spektakel.

Die Ähnlichkeit zu Beat-'em-Ups wie Tekken wird direkt ersichtlich: Die Leiste leert sich bei Treffern entsprechend der Güte und Stärke des Kontakts, sogar eine Blitzanimation legt sich dabei über die Anzeige.

Bei der ersten Ansicht des Videos dachte ich noch, auch die "Soundeffekte" würden aus dem Off eingespielt, aber für die sind die Kämpfer selbst verantwortlich. Vielleicht nahmen sie den Videospiel-Bezug dann doch zu buchstäblich.

Einem weiteren mit der Materie vertrauteren Twitter-User als mir zufolge, Wimp Lo, handelt es sich um eine technische Lösung, die die Trefferqualität bewertet. Als Beispiel nennt er das 20/20 Armor-System, von dem allerdings nicht klar ist, ob es hier zum Einsatz kommt.

So oder so: Ein interessanter Ansatz, zugleich die Gesundheit der Kämpfer zu schützen und dennoch Kraft und Treffergenauigkeit der Athleten gerecht zu bewerten.

Die Gamifizierung der Welt schreitet weiter voran!

Über den Autor
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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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