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Logitech Aurora Collection: G735, G713, G705 und Yeti-Mikrofon im Test - Gemischte Gefühle

Alle sind willkommen. Aber wollt ihr das auch?

Logitech möchte mit seiner Aurora Collection neue Wege gehen und gezielt ein größeres Publikum erreichen. Wie? Nun, die Aurora Collection ist speziell dafür designt worden, um nicht unbedingt nur den "typischen Gamer" anzusprechen. Soll heißen: Frauen spielen als Zielgruppe eine wichtige Rolle und nahmen auch bei der Entwicklung der Collection einen großen Teil ein. Was nicht heißt, dass die Aurora Collection ausschließlich für Frauen gedacht wäre. Sie ist laut Logitech geschlechtsübergreifend gestaltet und ja, auch wenn ich ansonsten häufig dunklere Farben bevorzuge, kann auch weiß in diesem Fall schön sein.

Die Aurora Collection besteht aus dem Wireless Gaming Headset G735, dem Wireless Gaming Keyboard G715, dem Gaming Keyboard G713 und der Wireless Gaming Mouse G705, obendrein gibt’s noch eine passende Edition des Yeti-Standmikrofons. Und bis auf das G715 konnte ich mir alles davon näher anschauen. Lohnen sich die Preise, die Logitech dafür verlangt? Die Antworten bekommt ihr nachfolgend.

Inhalt:


Logitech G735 Wireless Gaming Headset im Test

Das teuerste Produkt der Aurora Collection ist das Logitech G735 Wireless Gaming Headset mit einer UVP von 229 Euro (dicht gefolgt vom G715 mit 209 Euro). Das ist viel Geld, aber bekommt ihr dafür auch viel? Ganz perfekt ist bei diesem Headset nicht alles und das weiße Design ist letztlich natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Fangen wir mit dem Komfort an. Das G735 ist angenehm zu tragen, insgesamt wurde es für kleinere Köpfe gestaltet. Gut für euch, wenn ihr andere Headsets etwas zu groß findet. Die Polster am Kopfbügel und an den Ohrmuscheln sind angenehm weich und in seiner Gänze übt das Headset keinen großen Druck auf euren Kopf aus. Auch bei längeren Sessions gibt es dahingehend keine Probleme, wenngleich eure Ohren mit der Zeit vielleicht etwas wärmer werden, da sich die Wärme staut.

Das Design… wie gesagt, es ist Geschmackssache. Mir gefällt's grundsätzlich tatsächlich besser als gedacht, hinzu kommen um jede Ohrmuschel noch kleine RGB-Leuchtstreifen. Die bringen mir tatsächlich beim Tragen wenig, da ich sie nicht selbst betrachten kann. Ist wohl eher etwas für Streamer. Aber: Im Dunkeln dienen sie tatsächlich als leichte Lichtquelle, wodurch ihr gegebenenfalls nicht das Licht im Zimmer anschalten müsst, wenn es um euch herum dunkel ist. Kann ganz nützlich sein. Optional könnt ihr euch noch ein Mikrofon und Ohrpolster in den Farben "Green Flash" und "Pink Haze" kaufen. Beide sind aber nicht unbedingt das Schönste, was das Farbspektrum zu bieten hat, wenn ihr mich fragt.

Der Nachteil des weißen Designs ist natürlich, dass sich Schmutz und andere Dinge leicht darauf zeigen. Wenn ihr euch also daran stört, ist dieses G735 vielleicht nicht ganz die optimale Wahl für euch.

Das Logitech G735 von oben.
Von der Beleuchtung des G735 kriegt ihr selbst am Tag nicht viel mit.

Qualitativ betrachtet ist das G735 sehr gut verbaut und setzt auf eine Mischung aus Plastik, Aluminium und Kunstleder. Es ist stabil, hinterlässt einen wertigen Eindruck und ist mit einem Gewicht von circa 260 Gramm nicht allzu schwer. Wenn ihr euren Kopf beim Benutzen viel bewegt, ist es zwar möglich, dass sich das Headset leicht bewegt, aber wenn es gut sitzt, sollte es auch nicht von eurem Kopf fallen. Für sportliche Aktivitäten ist es aber eher weniger gedacht.

Was die Transportfähigkeit anbelangt, könnt ihr zwar die Ohrmuscheln drehen, viel mehr lässt es sich aber nicht zusammenfalten. Je nachdem, wie ihr es transportieren möchtet, spielt dann bei der weißen Farbe womöglich auch Schmutz wieder eine Rolle. Schade, dass Logitech für den Preis nicht noch eine Tragetasche dazugelegt hat - die müsst ihr euch (in Herzform) extra dazukaufen.

An der linken Ohrmuschel befinden sich der Power-Button, das Drehrad für die Lautstärke (lässt sich immer weiter drehen) und der Button, um das Mikrofon stummzuschalten. Rechts haben wir den Bluetooth-Knopf und einen Balance-Knopf, mit dem ihr festlegt, wie viel jeweils ihr von zwei verschiedenen Audioquellen hört. Nutzt ihr das Dongle, erstrahlt die RGB-Beleuchtung in türkis, bei einer Kabelverbindung ist es weiß. Verbindungen sind über das Dongle, via Bluetooth und per 3,5-mm-Kabel möglich. Ein solches Kabel ist allerdings nicht enthalten.

Die Konnektivität via Dongle ist hervorragend und ihr habt keinerlei Probleme mit verzögerter Sprachausgabe, auch Bluetooth schlägt sich auf iOS und Android bestens. Lediglich am PC machte die Bluetooth-Verbindung etwas Probleme, was aber auch je nach Rechner unterschiedlich sein kann. Bei der Verbindung via 3,5-mm-Kabel werden sowohl Audio als auch Mikrofon voll unterstützt.

Die 40-mm-Lautsprecher des G735 decken den üblichen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab und haben eine Impendanz von 38 Ohm. Insgesamt ist das Soundprofil des Headsets recht basslastig und sorgt für entsprechendes Dröhnen bei Spielen, bei denen viele Bässe zu Einsatz kommen. Schrittgeräusche werden dadurch ebenfalls hervorgehoben, wenngleich Dialoge und Instrumente etwas darunter leiden. Dabei ist das Headset recht anfällig für Unstimmigkeiten, besonders wenn es nicht perfekt sitzt, etwa durch Haare oder eine Brille. Ist das der Fall, wirkt sich das auf den Bass aus.

Die Steuerungselemente des Logitech G735.
Die Steuerungselemente am G735.

Wie erwähnt, ist das G735 basslastig, was sich negativ auf Instrumente und Dialoge auswirkt. Die Mitten klingen ganz gut. Wenn ihr nicht gerade vom Bass zugedröhnt werdet, könnt ihr etwa Instrumente bei der Hintergrundmusik besser hören. Bei insgesamt ruhigeren Spielen, zum Beispiel Kirby und das vergessene Land auf der Nintendo Switch, ist das somit kein großes Problem. Etwas unausgeglichen präsentieren sich zugleich die Höhen, zuweilen resultiert das in einer detailärmeren Wiedergabe, als man es für diesen Preis erwarten würde.

Verzerrungen gibt es tatsächlich mehr bei normaler Lautstärke als bei lauterem Sound, besonders in den Mitten. Wobei es nicht mega auffällig rüberkommt, wer aber genau hinhört, kann es ausmachen. Im Großen und Ganzen kein Deal Breaker. Kleinere Probleme gibt’s auch bei der Synchronisation beider Lautsprecher. Manchmal sticht einer der beiden Lautsprecher gegenüber dem anderen hervor beziehungsweise einer wird mehr beeinflusst als der andere, zum Beispiel der rechte Lautsprecher bei niedrigen Bässen. Auch hier gilt: Es ist dezent, aber vorhanden. Auswirkungen hat das ebenfalls auf Gespräche und Instrumente bei der Musik.

Das sind viele Kritikpunkte für ein Headset dieser Preisklasse, im Großen und Ganzen ist der Sound beim Gaming zwar nicht herausragend, aber gut. Ähnliches gilt für Musik und Filme. Das G735 leistet gute Dienste, aber es gibt Besseres auf dem Markt. Letztlich stellt sich hier auch die Frage, wie empfindlich ihr seid. Die Audiophilen unter euch wird das vermutlich nicht ganz zufriedenstellen.

Gemischte Gefühle ruft die Geräuschabschirmung hervor. Tiefe Töne, etwa das Brummen von Motoren, hält das G735 nicht von euch fern, auch bei Gesprächen gibt es (je nach Lautstärke und Entfernung) Probleme, aber Lüfter von PCs und ähnliche Dinge rund um euren PC herum stellen weniger eine Herausforderung dar. Umgekehrt dringen viele Geräusche von dem, was ihr euch gerade anhört, nach draußen durch, gerade bei Mitten und Höhen. Das solltet ihr berücksichtigen, wenn ihr es gerne laut habt und sich andere um euch herum aufhalten.

Besser schlägt sich das Mikrofon mit seiner sehr guten Aufnahmequalität, die eure Stimme klar und natürlich rüberbringt. Mithilfe von Blue Vo!ce könnt ihr die Qualität sogar noch weiter verbessern, dieses Feature filtert Geräusche heraus und macht euch noch klarer verständlich.

Und wie sieht's mit der Laufzeit aus? Mit aktivierter Beleuchtung und bei 50 Prozent Lautstärke spricht Logitech von 16 Stunden, mit deaktivierter Beleuchtung sollen bei 50 Prozent Lautstärke ganze 56 Stunden möglich sein. Durchaus realistische Werte, die abhängig von der Nutzung immer schwanken können. Damit ihr nicht unnötig Akkuleistung verschwindet, gibt es eine automatische Abschaltfunktion.

Logitech G735 Wireless Gaming Headset - Fazit

Seit ich es habe, benutze ich das G735 auch als Headset an meinem Rechner. Nicht, weil es das Beste wäre, was ich hier bei mir an Headsets habe. Für meine momentanen Bedürfnisse reicht es einfach aus, zumal ich mich am PC selten mit Dingen beschäftige, für die ich ein Maximum an Soundqualität benötige. Es ist aber angenehm leicht zu tragen und ich bin recht zufrieden mit seiner Laufzeit. Und obwohl mich die automatische Abschaltung manchmal ein klein wenig nervt, wenn ich ein paar Minuten zu lange nicht am PC bin, so bin ich doch froh, dass sie vermutlich für eine längere Laufzeit sorgt, weil es nicht unnötig an ist. Alles in allem bietet das G735 eine gute Qualität. Nicht sehr gut, nicht außergewöhnlich, einfach gut. 229 Euro würde ich dafür aber wohl nicht ausgeben.

Logitech G735 Wireless Gaming Headset - Pro und Contra

Pro:

  • Angenehm zu tragen
  • Flexible Verbindungsmöglichkeiten
  • Insgesamt eine gute Soundqualität
  • Gutes Mikrofon
  • Lange Laufzeit

Contra:

  • Design anfällig für Schmutz
  • Kein 3,5mm-Kabel enthalten
  • Soundqualität nicht ganz so perfekt, wie es für den Preis angemessen wäre

Hersteller: Logitech - Kompatibel mit: PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch, iOS, Android - Release: 26.7.2022 - Preis (UVP): 229 €


Logitech G713 Gaming Keyboard im Test

Sein Gaming-Keyboard G713 positioniert Logitech als kompakte Tastatur ohne Ziffernblock, die somit weniger Platz dort einnimmt, wo auch immer ihr sie benutzen möchtet. Für mich macht es das G713 wirklich zur reinen Gaming-Tastatur, denn ich kann mir nicht vorstellen, für die Arbeit ohne Ziffernblock auszukommen. Ich bin einfach zu sehr daran gewöhnt.

Was das Kompakte anbelangt, ist Logitech das G713 auf jeden Fall gelungen. Sie nimmt nicht viel Platz ein (370,6 x 157 x 37,2 mm und 962,5 Gramm), obendrein ist das USB-Kabel abnehmbar, was Reinigung und Transport für unterwegs etwas angenehmer gestaltet. Standfüße gehören natürlich dazu und auch eine Handballenauflage liefert Logitech. Die finde ich super bequem, wenngleich ich mit der Form nicht ganz zufrieden bin. Zur "wolkenweichen" Auflage gehört nämlich auch eine passende Form, weswegen die Handballenauflage nicht direkt beziehungsweise nicht gerade in einer durchgehenden Linie an der Tastatur anliegt. Gewöhnungsbedürftig. Ebenso tendiert das Material je nach Untergrund zum Rutschen und nimmt aufgrund seiner Form gefühlt mehr Platz ein, als eigentlich erforderlich wäre. Der Komfort ist definitiv gegeben, die Form… na ja.

87 verschiedene Tasten umfasst das G713. Abseits der Standardtasten (minus Ziffernblock) gehören dazu Multimedia-Tasten, eine Taste zur Einstellung der Helligkeit sowie ein Regler für die Lautstärke. Auf der Rückseite gibt es sogar eine zweistufige Möglichkeit beim Standfuß, so reguliert ihr die gewünschte Höhe nach eigenem Ermessen. Bei den Tasten selbst setzt Logitech auf mechanische GX-Switches.

Die Logitech G713 und ihre Handballenauflage.
Die Logitech G713.
Die Tastatur gefällt mir an sich gut, nur mit der Form der Handballenauflage werde ich nicht warm.

Hierzulande gibt es von der G713 (und G715) aber nur die Tactile-Variante, bei der ihr ein spürbares Feedback habt und deutlich hörbare Klickgeräusche vernehmt. Die leisere und reibungsarmere Linear-Variante sowie die Clicky-Variante mit noch lauteren Tasten und dem stärksten Feedback gibt es leider nur außerhalb von Deutschland zu kaufen.

Die Tactile-Variante hat in jedem Fall ein angenehmes Tippgefühl, sowohl beim Schreiben als auch beim Spielen. Zudem verfügen die Tasten über Double-Shot-PBT-Tastenkappen mit texturierter Oberfläche, wodurch eure Finger beim Spielen nicht ganz so leicht abrutschen wie bei anderen Tastaturen. Ich denke da zum Beispiel an die Roccat Magma, die ich hier aktuell im Normalbetrieb verwende, wenn ich nicht gerade etwas anderes teste.

Insgesamt wirkt die G713 sehr robust und ist gut verbaut, qualitativ habe ich nichts zu meckern und auch nach wochenlanger Benutzung sitzt alles noch prima. Von unten sorgen indes 16 LEDs für eine Randbeleuchtung und auch für die Tasten selbst gibt es eine programmierbare RGB-Beleuchtung, damit ihr im Dunkeln die Tasten gut findet.

Logitech G713 Gaming Keyboard - Fazit

Das G713 ist eine kompakte TKL-Tastatur im schönen Design. Nichts, was meine Arbeitstastatur ersetzen würde (ja, ich brauche diesen Nummernblock), aber fürs Gaming ist sie sehr gut geeignet. Das Tippgefühl ist angenehm, wenngleich ich es schade finde, dass es hierzulande nur eine der insgesamt drei Varianten zu kaufen gibt, Interessierte haben somit gar keine Wahl. Die Handballenauflage ist grundsätzlich angenehm, wenngleich ich die Form eher merkwürdig und wenig praktikabel finde. Hier ging wohl Style vor Usability. Mit 170 Euro ist sie als kabelgebundene Tastatur nicht gerade günstig, wer aber etwas Kompaktes ohne Nummernblock sucht, bekommt gute Qualität geboten.

Logitech G713 Gaming Keyboard - Pro und Contra

Pro:

  • Abnehmbares USB-Kabel
  • Gut zu transportieren
  • Angenehmes Tippgefühl
  • Handballenauflage grundsätzlich angenehm
  • Multimedia-Tasten vorhanden
  • Zweistufige Standfüße

Contra:

  • Form der Handballenauflage ist nicht optimal
  • Nur eine von drei Varianten in Deutschland erhältlich

Hersteller: Logitech - Kompatibel mit: PC - Release: 26.7.2022 - Preis (UVP): 169,99 €


Logitech G705 Wireless Gaming Mouse im Test

Die G705 ist definitiv eine der kleinsten Mäuse, mit denen ich bisher gearbeitet habe. Sie wiegt rund 85 Gramm, ist 39,4 mm hoch, 68,1 mm breit und 105,8 mm lang. Laut Logitech hat man sie speziell entwickelt, damit auch Menschen mit kleineren Händen "ganz unverkrampft spielen können". Wobei die Betonung auf auch liegt. Ich habe zwar keine kleinen Hände, aber auch nicht die Größten, und ich kam von Beginn an wunderbar mit der G705 zurecht.

Wenn ich sie mit den teils eckigeren Kanten der G502 X vergleiche (Test dazu folgt demnächst), ist die Form der G705 komplett abgerundet und hat somit keine Kanten. Wer darauf wert legt, kann das schon einmal als Pluspunkt vermerken. Was das grundlegende Design anbelangt, deckt die G705 die Basics ab und ist keine hochgezüchtete Gaming-Maus mit massig Buttons. Ihr habt natürlich die normalen Maustasten plus Rad (das sich ebenfalls klicken lässt), dazu zwei weitere links an der Seite und eine Taste in der Mitte zur DPI-Einstellung (100 bis 8.200 DPI). Aufgrund der asymmetrischen Form eignet sie sich primär für Rechtshänder.

Die sechs Tasten lassen sich mithilfe von Logitechs Software vollständig programmieren, ebenso könnt ihr die Lightsync-RGB-Beleuchtung in drei Bereichen anpassen. Bei der Akkulaufzeit gibt Logitch eine Beriebsdauer von circa 40 Stunden mit Beleuchtung an. Ein realistischer Wert, den ihr natürlich noch weiter steigern könnt, wenn ihr die Beleuchtung abschaltet. Auf jeden Fall lässt euch die G705 so schnell nicht im Stich.

Die Logitech G705 von unten.
Die Logitech G705 von oben.
Ein Blick auf die G705 von oben und von unten.

Ganz ehrlich: Ich mag die kleine Maus. Hätte ich vorher nicht gedacht, da ich normalerweise mit anderen Mäusen arbeite, die eher die Größe der G502 X (131,4 mm x 41,1 mm x 79,2 mm) haben. Ich kann gut mit ihr navigieren und die kleineren Maße stören in keiner Weise. Die Bedienung funktioniert 1a, der Komfort ist gegeben und auch die Verbindung ist stabil.

Möglich ist die Verbindung übrigens via Bluetooth und Logitechs Lightspeed Wireless. Ihr habt via Lightspeed sogar die Möglichkeit, die G705 gleichzeitig über den Empfänger der kabellosen G715-Tastatur zu betreiben und somit einen USB-Slot für das Dongle zu sparen. Aufgeladen wird die Maus via USB-C. Einziger kleiner Wermutstropfen, gerade für unterwegs: Im Gegensatz zu anderen Mäusen, als Beispiel nehme ich erneut die G502 X, lässt sich das USB-Dongle für unterwegs nicht in der Maus verstauen. Ihr müsst es woanders unterbringen und aufgrund der Größe gut darauf achten, damit ihr es nicht verliert.

Logitech G705 Wireless Gaming Mouse - Fazit

Ich würde sagen, die G705 hat mich beim Test der Aurora Collection am meisten überrascht. Ich war nicht sicher, ob ich gut mit ihrer kleineren Form zurechtkommen würde, aber sie hat mich eines Besseren belehrt. Ich bin sehr zufrieden mit ihr, sie ist nicht mit Tasten überladen und ihre abgerundete Form sorgt für Komfort, während man damit arbeitet. Obendrein hält der Akku recht lange. Wenn ihr nicht gerade die allergrößten Hände habt und ihr gerne eine kompakte, weiße Maus hättet, ist die G705 definitiv einen Blick wert.

Logitech G705 Wireless Gaming Mouse - Pro und Contra

Pro:

  • Komfortable Form ohne Kanten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mehrere Verbindungsmöglichkeiten
  • Leicht zu transportieren

Contra:

  • Keine Möglichkeit, das USB-Dongle in der Maus zu verstauen

Hersteller: Logitech - Kompatibel mit: PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch, iOS, Android - Release: 26.7.2022 - Preis (UVP): 99,99 €


Blue Yeti USB-Mikrofon Aurora Edition im Test

Das USB-Mikrofon von Blue Yeti aus der Aurora Collection mit der WoW-Edition des Blue Yeti X gleichzusetzen, die ich mir im vergangenen Jahr anschaute, wäre falsch. Tatsächlich nutze ich weiterhin besagte WoW-Edition des Blue Yeti X und finde sie auch besser als das neue Blue Yeti in der Aurora Collection.

Was mitnichten an der Soundqualität des Mikrofons liegt. Die ist auch hier wunderbar und sie spiegelt die jahrelange Erfahrung von Blue wider. Es gibt beim Blue Yeti verschiedene Aufnahmemodi für unterschiedliche Verwendungszwecke, etwa wenn ihr alleine sprecht oder ein Interview mit zwei Personen aufnehmt.

Die Aufnahmequalität ist stets klar und verständlich, es gibt keine Störungen oder Verzerrungen, die eure Resultate unter normalen Bedingungen stören. Dafür sorgt auch eine interne Stoßdämpfung beim Dreikapsel-Mikrofon-Array. Ihr schließt das Mikrofon einfach per USB-Kabel an euren PC oder Laptop an und schon ist es grundsätzlich einsatzbereit. Mit der passenden Software könnt ihr auf Wunsch noch Equalizer, Limiter, Geräuschunterdrückung, Stimmeffekte und mehr einsetzen. Zwingend erforderlich ist das zur Nutzung aber nicht.

Das Blue Yeti Mikrofon von vorne.
Die Steuerung des Blue Yeti Mikrofons von hinten.
Das Blue Yeti von vorne und die Steuerung auf der Rückseite.

Die Samplingrate des Mikrofons liegt bei 48 kHz, die Bitrate bei 16-bit. Es deckt den Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab und der maximale Schalldruck liegt bei 120 dB. Der Kopfhörer-Verstärker hat eine Impedanz von 16 Ohm, eine Ausgangsleistung von 130 mW bei 0,009 THD. Der Frequenzbereich liegt hier bei 15 Hz bis 22 kHz und das Signal-Rausch-Verhältnis bei 100 dB.

Was mich hingegen etwas störte, ist das Design des Mikrofons. Hier finde ich die WoW-Edition unter anderem aufgrund der LED-Lautstärkeanzeige, die ich immer im Blick habe, ein Stück weit besser. Das Blue Yeti der Aurora Collection hat das nicht, nur einen einfachen Drehregler für die Lautstärke. Der Mute-Button blinkt entweder rot (auf Dauer etwas nervig) oder leuchtet permanent rot. Ich hätte mir hier ebenso ein zweifarbiges System gewünscht, das mir einfach anzeigt, was gerade Sache ist.

Ähnliches gilt für die Wahl des Aufnahmemodus auf der Rückseite. Die WoW-Edition hat dort ebenfalls LEDs, bei der Aurora Collection ist ein eine gräuliche Beschriftung auf einem weißen Hintergrund unter bestimmten Belichtungsbedingungen nicht gerade die optimale Wahl, finde ich. Kurz gesagt: Das Design ist nicht ganz optimal und mir fehlen die LEDs gegenüber der Version, die ich kenne. Kein Beinbruch, aber für mich dennoch ein kleiner Makel.

Blue Yeti USB-Mikrofon Aurora Edition - Fazit

In Sachen Sound- und Aufnahmequalität habe ich dem Blue Yeti in dieser Form nichts auszusetzen. Mit den Designelementen kann ich mir hier aber nicht so recht anfreunden, da bleibt die WoW-Edition des Blue Yeti X mein klarer Favorit. Die Farbwahl auf dem Mikrofon finde ich nicht ganz geglückt, unter bestimmten Lichtbedingungen ist sie schwer zu erkennen. Da ist das Blue Yeti X WoW klar im Vorteil. Wenn ihr aber ein gutes Mikrofon sucht, das über Einsteigermodelle hinaus geht, leistet auch das Blue Yeti der Aurora Collection gute Dienste.

Blue Yeti USB-Mikrofon Aurora Edition - Pro und Contra

Pro:

  • Gute Aufnahmequalität
  • Mehrere Aufnahmemodi
  • Weitere individuelle Anpassungsoptionen für Aufnahmen über die Software

Contra:

  • Bedienelemente hätte man klarer implementieren können

Hersteller: Logitech - Kompatibel mit: PC, PlayStation, Xbox, Nintendo Switch, iOS, Android - Release: 26.7.2022 - Preis (UVP): 139,99 €

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